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Content optimieren In 3 Schritten zur erfolgreichen Kundenkommunikation

Autor / Redakteur: Axel Wetten* / Elena Koch

Von Banken und Kreditgenossenschaften bis hin zu Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und B2B-Unternehmen müssen Marken und Unternehmen in allen Bereichen Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass ihre Inhalte die Kunden ansprechen.

Mit welchen Inhalten wir auf unsere Kunden zugehen, ist enorm wichtig für eine erfolgreiche Kundenkommunikation.
Mit welchen Inhalten wir auf unsere Kunden zugehen, ist enorm wichtig für eine erfolgreiche Kundenkommunikation.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Ob es sich um die Einführung eines neuen Service handelt, einen Report oder um einen Brief zu Aktionen für eine lokale Bankfiliale. Mit welchen Inhalten wir auf unsere Kunden zugehen, ist enorm wichtig. Es gibt drei Schritte, die Sie befolgen müssen, um aus ihren Inhalten das Beste herauszuholen:

1. Sicherstellen von Qualität und Konsistenz der Inhalte

Alle Unternehmen und Marken sollten sicherstellen, dass sie in der Lage sind, klar und konsequent zu kommunizieren. Das ist leichter gesagt als getan: Durch die steigende Zahl der von den Kunden geforderten Kommunikationskanäle und die Auslagerung von Elementen der Kommunikation und des Markendesigns an Dritte droht eine zunehmende Inkonsistenz.

Um diese Gefahr abzuwenden, muss verhindert werden, dass die Markenbotschaft verwässert wird: Unternehmen müssen sicherstellen, dass alle Inhalte konsistent sind, egal ob sie sich in Entwicklung befinden oder bereits öffentlich verfügbar sind. So kann zur richtigen Zeit die richtige Botschaft über den richtigen Kanal übermittelt werden.

2. Bereitstellen einer synchronisierten Omnichannel-Ansicht

Es ist schwierig Qualität und Konsistenz zu gewährleisten ohne einen Einblick in die Inhalte zu haben, die erstellt und veröffentlicht werden. Beispielsweise besteht die Gefahr, dass Informationen mehrmals in Kunden-Update-E-Mails und Newslettern wiederholt werden, wenn zwischen den Teams, die sie erstellen, keine Sichtbarkeit besteht. Darüber hinaus kann es verwirrend sein, sich mit mehreren Versionen desselben Textes auseinanderzusetzen und nicht zu wissen, welche die endgültig freigegebene Version ist oder warum bestimmte Aspekte entfernt wurden.

Um eine Eskalation dieser Probleme zu verhindern, müssen Unternehmen sicherstellen, dass sie die volle Kontrolle über die Inhalte auf allen Geräten und Kanälen haben. Eine synchronisierte Omnichannel-Ansicht ist dafür unerlässlich. So können die Mitarbeiter Inhalte erstellen, die sich einheitlich auf allen Kanälen anwenden lassen und die sich nahtlos in neue Technologien und Datenpunkte integrieren, die das Unternehmen im Laufe der Zeit erworben hat.

3. Eine übergreifende Plattform etablieren

Um den Grundstein für den Erfolg zu legen, sollten Unternehmen sicherstellen, dass alle vorhandenen Technologien miteinander verbunden sind. Ein reiner Rip-and-Replace-Ansatz kann sich in der Praxis oft als zu einschneidend und schwierig erweisen, weshalb sich eine Art „Mittelweg“ anbietet: Dieser ermöglicht es den Banken, sowohl die alten technologischen Wurzeln beizubehalten als auch ihren Ansatz zur Erstellung und Verwaltung von Inhalten zu modernisieren.

Die Notwendigkeit alte Wurzeln herauszureißen kann verringert werden, wenn ein System etabliert wird, das über den bestehenden Prozessen liegt. Mit einem System, das Altdaten und -inhalte vereinheitlicht, ist es möglich, unstrukturierte Daten und Inhalte problemlos und kontinuierlich direkt einzubinden.

Bei Einhaltung dieser drei Schritte können Unternehmen sicher sein, dass sie ihr schriftliches Material verwenden, um mit Kunden und Interessenten auf die effektivste Weise zu kommunizieren – und können gleichzeitig die langfristigen Vorteile nutzen, die perfekt abgestimmte, konsistente On-Message-Inhalte mit sich bringen.

* Axel Wetten ist Financial Services Expert bei Quadient.

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