Aktuelle Studie KI-Hype – Nur 8 Prozent fürchten Reduzierung der Teamgröße

Quelle: Pressemitteilung von Pipedrive 3 min Lesedauer

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Die aktuelle Ausgabe des „State of Sales and Marketing Report“ liefert zahlreiche Erkenntnisse aus der großen Welt von Marketing und Sales, die auch für den B2B Bereich relevant sind.

Eine zentrale Erkenntnis aus der Studie: Die Balance macht's – sowohl beim Einsatz von KI, als auch bei der Ausgewogenheit zwischen Beruf und Privatleben.(Bild:  frei lizenziert / Unsplash)
Eine zentrale Erkenntnis aus der Studie: Die Balance macht's – sowohl beim Einsatz von KI, als auch bei der Ausgewogenheit zwischen Beruf und Privatleben.
(Bild: frei lizenziert / Unsplash)

80 Prozent der deutschen Vertriebs- und Marketingexperten geben an, dass sich ihre mentale Gesundheit durch die Nutzung flexibler Arbeitsmodelle verbessert hat. Und das, obwohl über die Hälfte (54 Prozent) aller Befragten wöchentlich zwischen fünf und zehn Überstunden leisten. In keinem Land verbesserte sich die mentale Gesundheit damit so wie in Deutschland.

State of Sales and Marketing Report 2024: Bewertung der mentalen Gesundheit aufgrund flexibler Arbeitsmodelle.(Bild:  Pipedrive, State of Sales and Marketing Report 2024)
State of Sales and Marketing Report 2024: Bewertung der mentalen Gesundheit aufgrund flexibler Arbeitsmodelle.
(Bild: Pipedrive, State of Sales and Marketing Report 2024)

Auch die eigene Leistungsfähigkeit habe sich für 80 Prozent der Deutschen dank der gestiegenen Flexibilität erhöht. Die Folge: 68 Prozent der Deutschen erreichten laut Report „immer” oder „meistens” ihre Vertriebsziele – und damit 16 Prozent mehr als im Jahr davor.

Für den jährlichen „State of Sales and Marketing Report” befragte der CRM-Anbieter Pipedrive dieses Jahr weltweit 948 Experten verschiedener Hierarchiestufen aus den Bereichen Vertrieb und Marketing.

Work-Life-Balance: Flexibilität ist Schlüsselfaktor

Die weit verbreiteten Überstunden schlagen sich nicht negativ in der Work-Life-Balance nieder, so eine Erkenntnis der Studie. Knapp zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) bewerten ihre Work-Life-Balance heute als positiv.

Folgende Unternehmensinitiativen kristallisierten sich als Treiber für eine gesunde Work-Life-Balance heraus:

  • Möglichkeiten für Remote Work (78 Prozent)
  • Flexible Arbeitszeiten (72 Prozent)
  • Regelmäßige Teambuilding oder Team-Events (36 Prozent)

Kleinere Unternehmen sind KI-Vorreiter

Vergangene Reporte machten klar, dass der Vertrieb Aufholbedarf in Sachen Digitalisierung hatte. Deutsche Unternehmen scheinen diese Lücke nun schließen zu wollen: Drei Viertel (75 Prozent) der Unternehmen aus Deutschland haben ihre Vertriebsprozesse überholt und mindestens eine neue Technologie oder einen neuen Prozess eingeführt.

Besonders überraschend ist, dass deutsche Kleinst- und Klein-Unternehmen KI-Vorreiter sind:

  • In Kleinunternehmen (bis zu 10 Mitarbeitenden) nutzen 42 Prozent KI Tools.
  • In Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden nutzen 23 Prozent KI Tools.

Insgesamt nutzen circa ein Drittel der Befragten (35 Prozent) bereits KI-Tools. Entgegen der Erwartungen scheinen die kleineren Unternehmen also offener für diese Technologie als die oft finanzkräftigeren größeren Unternehmen.

Zudem nutzen inzwischen 87 Prozent aller weltweiten Vertriebsabteilungen zum Tracking ihrer Aktivitäten CRM-Software. Dabei gibt es eine klare Korrelation zwischen Zufriedenheit mit den Tools und Performance: 82 Prozent der Befragten, die mit Tools und Technologie zufrieden sind, erreichen ihre reguläre Verkaufsquote immer oder meistens. Sind die Befragten unzufrieden oder sehr unzufrieden, fällt dieser Anteil auf 62 Prozent.

marconomy Tipp: Mehr zu B2B Chancen und Herausforderungen in der Ära KI

Die ersten Ergebnisse der KI Studie der Vogel Communications Group werden im Rahmen des Communication Circle 2024 vorgestellt. Unter dem Motto „B2B Kommunikation im Fokus, Zukunft im Blick“ lädt die Vogel Communications Group am 10. Juli 2024 dazu ein, über das aktuelle Thema KI zu diskutieren.

In ihrem Impulsvortrag präsentiert Bettina Kriegl, Head of Vogel Research, exklusive Ergebnisse der neuen Vogel-Studie und analysiert die sich entwickelnde Rolle des B2B Marketers im Kontext von KI. Auch der Rest des Tages steht – neben der Keynote von Vogel CEO Matthias Bauer – ganz im Zeichen von generativer KI.

Gestern noch Innovation, heute schon Realität. Spätestens bei der Panel-Diskussion geht es ans Eingemachte. Eine ganze Reihe von Vogel Experten geht im Detail der Frage nach: Wie gestalten wir mit KI unsere B2B Kommunikation persönlicher, bedarfsgerechter, effizienter und erfolgreicher?

Innovationen: Mehr Hoffnung als Angst

Wenig überraschend wird die KI noch vor Social Selling als das zukünftig einflussreichste Tool bewertet. 54 Prozent aller Befragten sind der Meinung, dass KI Vertriebsstrategien in Zukunft entscheidend verändern werden (vs. 37 Prozent Social Selling). Dieser Wert scheint ob der aktuellen Allgegenwärtigkeit von Diskussionen um KI fast schon gering – und spiegelt sich in dem positiven Blick in die Zukunft wider.

Denn trotz der noch immer hohen Automatisierungspotenziale in Vertrieb und Marketing – und der dadurch resultierenden Gefahr, den Menschen obsolet werden zu lassen – blicken 76 Prozent positiv in die Zukunft. Sie sind überzeugt, dass KI ihre Teams bei der Arbeit unterstützen kann. Nur 8 Prozent befürchten, dass KI die Teamgröße reduzieren könnte.

Das liegt vor allem daran, dass viele Bereiche laut den Meinungen der Befragten von der KI-Entwicklung unberührt bleiben: Ganz vorne liegen „Beziehungen zu Kunden und Geschäftspartnern aufbauen” (59 Prozent), gefolgt von „Verkaufen” (34 Prozent) und „Teammanagement” (33 Prozent). Hier wird, so die einhellige Meinung, menschliche Interaktion dauerhaft unabdingbar bleiben.

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