KI-Tools revolutionieren den Markenaufbau. Erfahren Sie, wie künstliche Intelligenz Ihre Marke verbessern kann, von Slogans bis zur Strategie. Doch bleiben Sie wachsam – auch Ihre Intelligenz ist gefragt.
Auch bei der Markenbildung kann KI unterstützen. Wie genau, zeigt dieser Beitrag.
Was haben Amazon, IBM, Google, Tesla, Netflix gemeinsam? Sie alle nutzen Künstliche Intelligenz (KI) bereits seit Jahren, um ihre Produkte zu verbessern und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Seit knapp einem Jahr steht die faszinierende Welt der KI-Tools Jedem zur Verfügung. Und es kommen täglich neue KI-Tools hinzu. Alles begann Ende November 2022 mit der Veröffentlichung von ChatGPT.
Seitdem hat sich vieles verändert – nein, „revolutioniert“ trifft es besser! Auch im Bereich Markenaufbau, Markenführung und Branding hat die generative KI Einzug gefunden.
Markenaufbau ist das Herzstück jeder erfolgreichen Firma. Es ist der entscheidende Schritt, der aus einem gewöhnlichen Produkt / Angebot ein „Must-have“ macht. Um hier erfolgreich zu sein, braucht es viel Arbeit. Von der Basis-Strategie bis zum letzten Pixel und Wort muss alles ineinandergreifen, konsequent aufeinander abgestimmt und für die Zielgruppe / Personas (auch langfristig) begehrenswert sein.
Gängige KI-Tools und ihre Anwendungsgebiete
Dafür stehen Ihnen heute neue verlässliche Partner zu Seite – 24/7 und auf Knopfdruck. Sie haben keine Idee für einen coolen Slogan? Fragen Sie doch zum Beispiel ChatGPT. Der Text für die Website klingt langweilig und irgendwie gestelzt? Auch hier kann Ihnen die Text-KI helfen. Sie haben ein tolles Kampagnenbild, jedoch mit einem schlechten Hintergrund? Oder noch schlimmer: Sie haben gar kein Kampagnenbild? Kein Problem: Midjourney hilft Ihnen beispielsweise hier gerne weiter. Sie brauchen Ihre Website in mehreren Sprachen? Sparen Sie sich die Übersetzungskosten und verbinden Sie Ihre Website mit zum Beispiel Google Translator: Mit nur einem Klick stehen Ihren Nutzern und Besuchern nun über 130 Sprachen zur Auswahl zu Verfügung.
Das sind nur einige wenige Beispiele von praktischen Anwendungsfällen. Der praktische Nutzen der KI-Tools ist immens. Wo Licht ist, ist jedoch bekanntermaßen auch immer Schatten.
In diesem Fall heißt er: Deepfake. Damit gemeint sind Gesichter, Stimmen und Texte, die mithilfe künstlicher Intelligenz absichtlich verändert wurden. Man sieht oder hört Personen, die Sachen sagen oder tun, die sie in Wirklichkeit nie gesagt oder getan haben. Und bereits heute ist man nicht in der Lage, diese Fälschungen zu erkennen. Darüber hinaus werden sich viele Berufe deutlich verändern, der ethische Rahmen fehlt noch und viele Sicherheitsrisiken und juristische Fragen sind noch ungelöst.
In diesem Artikel möchte ich Ihnen an konkreten Beispielen zeigen, wie Sie KI beim Aufbau Ihrer Marke unterstützen kann.
Mit KI-Tools Markenslogans kreieren – die Rolle von Prompts
Prompt? Das ist quasi der „Suchbegriff“, den Sie bei dem KI-Tool eingeben, um ein Ergebnis zu erhalten. Prompting ist der wichtigste Part bei der Nutzung, das Briefing für das KI-Tool. So entscheidend, dass es sogar schon einen Beruf dafür gibt: Prompt Ingenieur.
Also: Alles beginnt prompt. Dafür gibt es keine Limitierung – Sie können auch zweiseitenlange Prompts erstellen. Insofern Sie das für zielführend halten. Sie können ihn auf deutsch oder englisch eingeben. Sie können das Tool duzen oder siezen.
Wie bei jedem Briefing gilt es auch hier: Das Ergebnis kann nie besser sein als das Briefing! Seien Sie präzise und formulieren Sie so genau wie möglich. Sie können sogar den Sprachstil festlegen: umgangssprachlich, in Jugendsprache oder doch lieber wissenschaftlich formuliert?
Ein Beispiel mit ChatGPT
Gesucht wird ein Claim für einen neuen Schokoladenriegel. Zur Sicherheit bitte ich gleich um zwei verschiedene Claims.
Prompt 1: „2 Claims für einen neuen Schokoladenriegel“
Antwort 1:
1. „Süße Verführung in jedem Riegel.“
2. „Pure Schokoladenglückseligkeit.“
Schon nicht schlecht, aber die Zielgruppe sind in unserem Fall junge It-Girls. Deshalb verfeinere ich den Prompt:
Prompt 2: „2 Claims für einen neuen Schokoladenriegel. Zielgruppe: Junge hippe It-Girls.“
Antwort 2:
1. „Der Schokoladenriegel für echte Fashionistas: Stilvoll genießen!“
2. „Chic und schokoladig: Unser Riegel ist der Trendsetter für hippe It-Girls!“
Jetzt das – aus meiner Sicht – Beste: Die meisten KI-Tools haben einen iterativen Prozess, das heißt, wenn erforderlich, baut der nächste Schritt auf den vorherigen auf. In unserem Fall sind mir die neuen Claims zu lang, deshalb bitte ich um Kürzung.
Prompt 3: „Bitte kürze die Claims“ (Ja, ich duze ChatGPT und bin höflich)
Stand: 08.12.2025
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Antwort 3:
1. „Style und Schokolade, vereint in einem Riegel.“
2. „It-Girls lieben unseren Schoko-Style.“
Probieren Sie es einfach aus! Legen Sie los und starten Sie mit einer Frage, die Ihnen gerade in den Sinn kommt. Aber bleiben Sie wachsam und werden Sie nicht leichtgläubig. Die KI-Tools sind nicht allwissend und nicht frei von Fehlern. Überprüfen Sie genau, ob die Ergebnisse Sinn machen und wirklich auf Fakten basieren! Alle Ergebnisse sind als Vorschläge zu verstehen, die Sie kritisch prüfen und verifizieren sollten.
Viele Unternehmen nutzen diverse KI-Tools schon lange, um ihre Angebote zu verbessern und die Kundenbindung zu steigern.
Die bekanntesten sind:
Marktforschung und Datenanalysen: Also die Analyse der Kundenpräferenzen und des Kundenverhaltens bis hin zur Analyse der Stimmungslage in den sozialen Medien
Personalisierung und Kundenerlebnisse: also für Chatbots, personalisierte Interaktionen und Empfehlungssysteme
Für den Markenaufbau finden Sie viele KI-Tools im Netz für
Ideengenerierung: Wenn die eigene Kreativität mal Pause braucht.
Entwicklung von Strategien: von der Marken-Positionierung bis zum Business-Plan.
Research: von Marktanalysen über Zielgruppen-Bedürfnissen bis zur Markenüberwachung.
Generierung von Content: von Social Media Marketing bis zur personalisierten Krisenkommunikation.
Bilderstellung /-veränderung: von der Idee bis zur Komposition – in allen gewünschten Stilrichtungen.
Videogenerierung: aus einem Einzelfoto ein realistisches Imagevideo machen oder Videos verfremden.
Soundeffekte: von Stimmverfremdung bis zur Vielsprachigkeit.
Webprogrammierung: von Code schreiben bis zur SEO Optimierung der Website.
Fragen Sie beispielsweise einfach ChatGPT danach. Übrigens: Auch bekannte Grafikerprogramme (zum Beispiel Photoshop Firefly) oder Tools zur Website Programmierung (zum Beispiel Elementor) haben schon KI-Elemente integriert.
Abschließend noch einige Tipps für die gezielte Nutzung von KI:
Je länger (und damit präziser) der Prompt, desto besser sind die Antworten.
Nutzen Sie den iterativen Prozess und entwickeln Sie die Antworten / Ergebnisse gemeinsam mit dem KI-Tool weiter.
Wenn Sie einen Text generieren lassen, gehen Sie nochmal über den Text und fügen Sie Ihren eigenen Stil dazu.
Übernehmen Sie kein Ergebnis ungeprüft! Double-checken Sie die Ergebnisse auf Sinnhaftigkeit, Vollständigkeit und Datenschutz.
Und der vielleicht wichtigste Tipp: Trotz aller Vorteile der künstlichen Intelligenz – verlassen Sie sich auf Ihre eigene Intelligenz.
Fangen Sie einfach an und bauen Sie in Ihrem Unternehmen die Kompetenz für KI-Tools auf. Damit ersparen Sie sich viel Arbeit, gewinnen neue Kreativität und steigern Ihre Effizienz. Da spreche ich aus eigener Erfahrung. Und bleiben Sie neugierig und innovativ – auch Ihre Marke hat das Potenzial, Großes zu erreichen!