Loyalty im B2B

Mit Cashback-Programmen den Umsatz erhöhen

| Autor / Redakteur: Guido van Rüth / Georgina Bott

Dank der bestehenden Mitglieder eines Cashback-Programms können teilnehmende Betriebe neue Kunden gewinnen und in Folge dessen ihren Umsatz erhöhen.
Dank der bestehenden Mitglieder eines Cashback-Programms können teilnehmende Betriebe neue Kunden gewinnen und in Folge dessen ihren Umsatz erhöhen. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Wettbewerbsfähigkeit und Kundenbindung sind zwei Faktoren, die nicht nur im B2C-Bereich ganz oben auf der Liste stehen. Auch im B2B sind diese unerlässlich. Durch Cashback-Programme entstehen nun neue Möglichkeiten die beiden Faktoren im Unternehmen zu verbessern, um so den Umsatz zu erhöhen.

Cashback-Programme erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Laut einer aktuellen Studie nimmt im Durchschnitt jeder Deutsche bereits an 3,7 Loyalty-Programmen teil. Diese Cashback-Systeme entstanden ursprünglich durch den Online-Handel. Teilnehmer geben bei der Anmeldung ihre Kontodaten bekannt und erhalten so einen Umsatzanteil ihrer Einkäufe bei Partnerunternehmen rückerstattet. Der Konsument ist bei Cashback-Programmen flexibel, da er bares Geld zurückerhält. Dabei wird regelmäßig ein festgelegter Prozentsatz des Umsatzanteils direkt und unkompliziert auf das Konto des Kunden überwiesen.

Auch Unternehmen können profitieren

Die Vorteile für Kunden sind bereits allgemein bekannt, doch auch Firmen profitieren als Partnerunternehmen gleichermaßen. Als Instrumente der Kundenbindung, die vor allem im Handel und Dienstleistungsbereich eingesetzt werden, sind die Programme stark in den Fokus von Unternehmen gerückt. Dabei ist es egal, in welcher Branche man tätig ist und ob man einen oder hunderte Mitarbeiter hat, von den Vorteilen profitieren Firmen unabhängig von ihrem Jahresumsatz. Die Teilnahme an einem Cashback-Programm eröffnet verschiedene neue Möglichkeiten, sich im Wettbewerb entscheidend durchsetzen zu können.

Umsatzsteigerung und neue Kunden

Dank der bestehenden Mitglieder eines Cashback-Programms können teilnehmende Betriebe neue Kunden gewinnen und in Folge dessen ihren Umsatz erhöhen. Dadurch steigt auch die Zahl der Stammkunden, die regelmäßig einkaufen. Mitglieder eines Cashback-Programms sind sehr loyal gegenüber ihren Einkaufsstätten und liefern so einen deutlich höheren Durchschnittsumsatz als reguläre Kunden. Zusätzlich wird beobachtet, dass Mitglieder in der Regel meist eher zu einem Partnerunternehmen als zu einem Betrieb außerhalb ihrer Shopping Community gehen. Die Anbindung des firmeneigenen Online-Shops an die Shopping Community erhöht die Präsenz und die Reichweite. Dies sorgt für mehr Web-Traffic und dadurch ebenfalls für Zusatzumsatz.

Betriebs- und Marketingkosten sparen

Das Cashback-Prinzip funktioniert im B2B-Bereich ebenso wie für Endkunden und bietet Firmen daher eine direkte Kostenersparnis. Partnerunternehmen können selbst Einkaufsvorteile in Anspruch nehmen und dadurch ihre Betriebskosten in verschiedensten Bereichen senken. Dazu zählen beispielsweise Ersparnisse bei Versicherungen, Versorgern, Internet, Telefonie, dem Fuhrpark, im Reisemanagement sowie bei Büroausstattung und Verbrauchsmaterialien. Je nach Unternehmensgröße können die Kosten teilweise erheblich sein und um bis zu mehrere tausend Euro im Jahr reduziert werden. Beim Marketing sparen Partnerunternehmen durch die Nutzung verschiedener Marketingelemente, die es ihnen zum Beispiel ermöglichen, eigene Newsletter oder spezielle Angebote für neue und bestehende Kunden zu erstellen. Dadurch sind weitere Marketingmaßnahmen oft nicht mehr erforderlich, was zu einer weiteren Reduktion der Ausgaben beiträgt.

Praxisbeispiel Mr. Milli

Auch viele Gastronomiebetriebe wie Mr. Milli sind bereits Partner eines Cashback-Programms. Mr. Milli ist ein deutsches Unternehmen, welches unter anderem Kaffee-, Saft- und Softeismaschinen an Endkunden sowie Firmen vertreibt. Eigentümer Tobias Melle baut dabei auf die Möglichkeiten, die das Cashback-Programm seiner Firma bietet. Dank des bestehenden Mitgliederpools des Cashback-Programms konnte Mr. Milli zahlreiche neue Kunden gewinnen und in Folge dessen seinen Umsatz anheben. Dadurch hat die Firma nun auch mehr Stammkunden, die regelmäßig einkaufen. Durch die Anbindung des firmeneigenen Online-Shops in die Verkaufsgemeinschaft wurden Präsenz und Reichweite erhöht. Dies sorgt für mehr Web-Traffic und dadurch ebenfalls für Zusatzumsatz. Auf der B2B-Plattform des Cashback-Systems erreicht Mr. Milli zudem andere Partnerunternehmen und kann so Bekanntheit sowie den Absatz bei Gewerbekunden steigern. Darüber hinaus wurden die Fixkosten gesenkt, da Mr. Milli bares Geld für Ausgaben wie zum Beispiel für Internet, Telefonie, Energie und Versicherungen zurückerhält.

Natürlich profitieren nicht nur Firmen in der Gastronomie von der Teilnahme an einem Cashback-Programm. Unternehmen sämtlicher Branchen und aller Größen können dieselben Vorteile nutzen und sich so einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

Guido van Rüth ist Geschäftsführer von Lyoness Deutschland.
Guido van Rüth ist Geschäftsführer von Lyoness Deutschland. (Bild: Lyoness)

Über den Autor

Guido van Rüth ist Geschäftsführer von Lyoness Deutschland. Lyoness ist derzeit in 47 Märkten auf allen Kontinenten vertreten. Sieben Millionen Mitglieder nutzen bei rund 75.000 Partnerunternehmen weltweit die Lyoness Vorteile.

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