Content Marketing Mit Data-driven Storytelling in alle Medien

Ein Gastbeitrag von Michael C. Schmitt* 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Immer mehr Inhalte werden weltweit über zahllose Kanäle und Medien ausgespielt. Folglich nimmt der Wettbewerb um Aufmerksamkeit weiter zu: Um Kunden oder auch neue Mitarbeiter zu erreichen, braucht es herausragenden Content. Data-driven Storytelling ist ein zentraler Ansatz, um im „fight for attention“ gegenüber Marktbegleitern die Nase vorn zu haben.

Inhalte so weit das Auge reicht! Die Kanäle und Medien, die Content ausspielen, nehmen seit Jahren stetig zu. Umso wichtiger ist es, dem Wettbewerb gegenüber die Nase vorne zu haben. Das Zauberwort: Data-driven Storytelling.(Bild:  Pexels)
Inhalte so weit das Auge reicht! Die Kanäle und Medien, die Content ausspielen, nehmen seit Jahren stetig zu. Umso wichtiger ist es, dem Wettbewerb gegenüber die Nase vorne zu haben. Das Zauberwort: Data-driven Storytelling.
(Bild: Pexels)

Laut einer Studie von Domo, einem Anbieter für Business Intelligence (BI) und Datenvisualisierung, standen Internetnutzern im Jahr 2023 täglich über 100.000 digitale Inhalte zur Verfügung. Im B2B Bereich setzen bereits 91 Prozent der Unternehmen auf Content Marketing, um ihre Zielgruppen zu erreichen (Quelle: Content Marketing Institute). Doch wie schaffen es Unternehmen angesichts dieser Informationsflut, sich in der Kommunikation abzuheben und ihre Alleinstellungsmerkmale klar zu vermitteln?

Die Zahlen verdeutlichen die entscheidende Bedeutung einzigartiger Inhalte für erfolgreiche Content Marketing- und PR Strategien. Um ein Unternehmen oder eine Führungskraft als Thought Leader zu positionieren, sind fundierte Informationen unerlässlich – daher spielen Daten und Studien eine Schlüsselrolle. Sie bieten die Basis, um relevanten, glaubwürdigen und aufschlussreichen Content zu erstellen. Der Schlüsselbegriff lautet: Data-driven Storytelling.

Warum sind Studien und Daten für Content Marketing und PR so bedeutsam?

  • Glaubwürdigkeit: Unternehmen, die aktuelle Marktdaten und Forschungsergebnisse in ihre Kommunikation einbinden, gewinnen das Vertrauen ihrer Zielgruppen.
  • Thought Leadership: Durch die Bereitstellung fundierter Informationen können Unternehmen sich als Experten in ihrer Branche positionieren – ein erheblicher Wettbewerbsvorteil.
  • Relevanz: Daten helfen dabei, relevante Themen zu identifizieren, die für die Zielgruppe von Interesse sind, und somit zielgerichteten Content zu erstellen.

Worauf ist bei der Datenerhebung mit Blick auf Storytelling und Content Marketing zu achten?

  • Zielgruppenanalyse: Entscheidend ist zu verstehen, welche Fragen oder Bedürfnisse die Zielgruppen haben.
  • Ziele der Datenerhebung: Eine klare Definition der Ziele, was erreicht werden soll, hilft dabei, genau die richtigen Daten zu sammeln.
  • Methodenwahl: Zu bestimmen sind die Methoden zur Datenerhebung (zum Beispiel Online-Umfragen, Telefon-Interviews, Befragungen), die am besten zur Zielgruppe passen.
  • Datenschutz und Compliance: Datenschutz hat oberste Priorität. Daher ist auf entsprechende Compliance zu achten, um rechtliche Probleme zu vermeiden.

Welche Arten von Daten sind besonders nützlich für erfolgreiche Kampagnen?

  • Primärdaten: Durch Studien, Umfragen, Interviews oder Fokusgruppen direkt bei der Zielgruppe erhobene Daten sind oft spezifisch und auf aktuelle Bedürfnisse abgestimmt.
  • Sekundärdaten: Bereits vorhandene Daten, wie Marktberichte oder wissenschaftliche Studien, die von Dritten gesammelt wurden, bieten wertvolle Kontextinformationen zur Untermauerung eigener Aussagen. Doch noch besser geeignet ist die eigene Auswertung von Daten aus Drittquellen. So können beispielsweise Zahlen aus unterschiedlichen Portalen in Bereichen wie Automobil oder Immobilien erhoben, analysiert und ausgewertet werden.
  • Daten aus internen Quellen: Proprietäre Daten, die Unternehmen aus ihren eigenen Systemen, wie beispielsweise dem CRM, gewinnen können, sind besonders wertvoll: Sie bieten spezifische Einblicke in die Wünsche, Vorlieben und das Verhalten der Zielgruppen. Daraus können Unternehmen Trends ableiten, etwa im Kaufverhalten oder auf die Interessen ihrer Kunden hinweisen.

Welche Tools und Methoden eignen sich für die Datenerhebung und -analyse?

  • Umfrage-Tools: Plattformen wie SurveyMonkey oder Google Forms ermöglichen die einfache Erstellung und Verteilung von Umfragen.
  • Analysetools: Klassische Analysetools wie Tableau sind geeignet, um vorliegende Daten auszuwerten. Auch andere Analytics Plattformen können dabei helfen, Daten aus internen Systemen zu analysieren. Tools wie Google Analytics wiederum helfen bei der Analyse des Nutzerverhaltens auf Webseiten und Social Media Plattformen.
  • Datenvisualisierung: Software wie Tableau oder Canva kann dabei helfen, Daten ansprechend und verständlich aufzubereiten.

Wie können Sie Daten ansprechend und verständlich für die Zielgruppe aufbereiten?

Primär ist es von Bedeutung, aus Datenanalysen heraus ein Storytelling zu entwickeln, das auf die Botschaften eines Unternehmens einzahlt. Daher gilt es auch, die entsprechenden Schlussfolgerungen aus Studien- oder Analyseergebnissen zu ziehen, die in die Kommunikation einfließen. Letztlich steht die Erzählung emotionaler und informativer Geschichten unter Einbindung der erhobenen Daten im Vordergrund.

Bei der Content Kreation sollte eine klare und leicht verständliche Sprache eingesetzt werden: Zwar braucht es ein wissenschaftliches Fundament – und auch einen anspruchsvollen Schreibstil. Allzu ausgeprägter Fachjargon sollte allerdings nur da zum Einsatz kommen, wo wirklich dezidiert ein Fachpublikum angesprochen wird.

Eine ergänzende Methode zur ansprechenden und verständlichen Aufbereitung von Daten ist die Kreation von Visualisierungen wie Diagrammen und Infografiken. Solche visuellen Hilfsmittel helfen, Daten leichter erfassbar zu machen und das Interesse der Zielgruppe zu wecken. Wenn Unternehmen diese Ansätze kombinieren, können sie Daten so präsentieren, dass sie sowohl ansprechend als auch informativ sind.

In Kürz erfahren Sie im zweiten Teil des Artikels, wie Sie Ihr datenbasiertes Know-how mittels der richtigen Kanäle und Medien mit Ihren Zielgruppen teilen.

*Michael Chris Schmitt ist Autor des Buchs „Digitale B2B Kommunikation“ (Springer 2019) und Geschäftsführer der Kommunikationsberatung MTG Mind The Gap GmbH.

(ID:50253074)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung