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Mobile-First-Index wird zum Standard für neue Domains

| Autor: Georgina Bott

Immer mehr Suchanfragen werden über mobile Endgeräte getätigt. Google reagiert mit dem Mobile-First-Index.
Immer mehr Suchanfragen werden über mobile Endgeräte getätigt. Google reagiert mit dem Mobile-First-Index. (Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Immer mehr Suchanfragen laufen mittlerweile über die mobilen Endgeräte. Aufgrund dessen stellt der Suchmaschinengigant Google nun auch seinen Index um. Ab dem 1. Juli 2019 wird der sogenannte Mobile-First-Index für neue Domains zum Standard. Was bedeutet dies für Webseiten-Betreiber?

Bereits 2016 kündigte Google den Mobile-First-Index an. Nach einigen Test und der Einführung im April 2018 gibt Google nun bekannt, dass die Mobile-First-Indexierung für neue Domains ab dem 1. Juli zum Standard wird. Bei älteren Websites werde die Seiten weiterhin auf ihre Bereitschaft zur mobilen Indexierung hin überwacht und bewertet. Inhaber von bereits bestehenden Webseiten sollen dann über die Search Console benachrichtigt werden, wenn Google davon ausgeht, dass sie bereit für den Mobile-First-Index sind.

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Was ist der Mobile-First-Index?

Immer mehr Suchen laufen mittlerweile von mobilen Endgeräten aus. Mit dem Wechsel vom Desktop-Index zum Mobile-First-Index trägt Google dieser Erkenntnis nun Rechnung. Der Suchmaschinengigant untersucht und bewertet Webseiten künftig hinsichtlich der mobilen Version. Damit soll gewährleistet werden, dass bei Suchanfragen die für Mobilgeräte besten Ergebnisse angezeigt werden. Dabei geht es zum Beispiel um die Nutzung von Responsive Designs, mobile Usability sowie eine korrekte Implementierung der dynamischen Bereitstellung von Inhalten.

Allerdings heißt es nicht, dass es in Zukunft zwei verschiedene oder noch mehr Indexe gibt. Durch den Wechsel vom Desktop-Index zum Mobile-First-Index wird nun die mobile Webseite vom Googlebot bevorzugt; sprich: die mobile Seite wird zuerst gecrawlt und bewertet. Das heißt nicht, dass Seitenbetreiber mit reinen Desktop-Auftritten nun das Nachsehen haben. Diese Seiten werden auch weiterhin indexiert. Aber es kann Nachteile im Ranking mit sich bringen, weil die Nutzererfahrung gegebenenfalls schlechter eingestuft wird. Wer seine mobilen Inhalte aus Gründen der Usability abspeckt, läuft damit Gefahr mit dem entsprechenden Inhalt nicht mehr in der Suchmaschine gefunden zu werden; auch wenn der Inhalt relevant ist.

Wie macht sich die Mobile-First-Indexierung bemerkbar?

Bei Webseiten, die nur für den Desktop konzipiert sind und keine für Mobilgeräte optimierte Seite haben, wird sich keine Änderung der Indexierung zeigen. Ebenso bei Webseiten im Responsive Webdesign und bei kanonischen AMP-Seiten. Die mobile Version entspricht hier der Desktopversion und wird dementsprechend von dem Googlebot gecrawlt.

Besteht eine Webseite aus separaten URLs für Desktop- und Mobilversion, wird Google künftig die mobile URL für die Indexierung bevorzugen. In einer Meldung empfiehlt Google allerdings die Verwendung einer einzigen URL für Desktop- und mobile Webseiten. Es sei des Öfteren zu Problemen sowohl bei Suchmaschinen als auch bei Benutzern gekommen.

Bei der dynamischen Bereitstellung von Inhalten wird Google ebenfalls die für Mobilgeräte optimierten Inhalte bevorzugen. Verfügt eine Webseite sowohl über eine AMP- als auch eine Nicht-AMP-Version (Nutzer sehen zwei verschiedene URLs), bevorzugt Google bei der Indexierung die mobile Version der „Nicht-AMP-URL“.

Weiterführende Informationen

Prinzipiell gilt: Seitenbetreiber sollten sich um eine optimale mobile Version ihrer Seite kümmern. Dabei sind Faktoren, wie Dateiformate, Metadaten oder Serverkapazitäten ausschlaggebend. Ausführliche Hilfestellung dazu gibt Google für Webseiten-Betreiber in seinen Anleitungen.

Außerdem gibt es die Möglichkeit die eigene Webseite auf die Optimierung für Mobilgeräte zu prüfen. Dafür stellt Google ein kostenfreies Tool bereit.

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