Alle Jahre wieder – gerade war es noch so lange hin und auf einmal ist sie da, die Vorweihnachtszeit. Mitten im Jahresendspurt taucht die Frage auf, wie es denn über Weihnachten und Neujahr auf LinkedIn weitergehen kann. Eine mögliche Antwort finden Sie hier.
Haben Sie keine Angst vor der „Stillen Nacht“ auf LinkedIn.
Wahrscheinlich geht es Ihnen auch so: Der Weihnachtsurlaub steht vor der Tür und vielleicht starten Sie dieses Jahr sogar schon ein paar Tage vor dem Fest. Neben Abwesenheitsnotizen und Übergaben stellen Sie sich sicher auch die Frage: Was passiert mit meinem Unternehmensaccount oder auch persönlichen Profil auf LinkedIn? Muss ich kontinuierlich Inhalte liefern, um meine Reichweite zu erhalten?
Um diese Fragen zu beantworten, sollte das Thema möglichst ganzheitlich betrachtet werden. Zunächst hilft folgende Unterscheidung: Wie reagiert der Algorithmus und wie reagiert der Mensch, also Ihre Zielgruppe, auf eine Zeit ohne neuen Content?
Eines ist und bleibt klar – Algorithmen wie der von LinkedIn mögen es grundsätzlich nicht, wenn sie nicht ständig mit Inhalten gefüttert werden. Viele Ratgeber empfehlen sogar, täglich auf solchen Plattformen zu posten. LinkedIn möchte verständlicherweise, dass die User möglichst viel Zeit auf dem Portal verbringen.
Es kann also tatsächlich passieren, dass eine Content Pause mit dem Verlust einiger Likes und Follower einhergeht, muss aber nicht. Auch wenn der Algorithmus längst kein blinder Fleck mehr ist, so ist er dennoch nicht völlig transparent. Mittlerweile ist klar, dass es nicht nur auf die Häufigkeit, sondern auch auf die Qualität der Inhalte ankommt.
Wer in der Hektik der Vorweihnachtszeit Posts für mehr als zwei Wochen vorproduziert, wird nicht immer den qualitativ hochwertigsten Content produzieren. Der Algorithmus wird es Ihnen wahrscheinlich nicht danken. Außerdem ist die direkte Interaktion mit Ihren Seitenbesuchern als weiterer Einfluss auf den Erfolg nicht unerheblich.
Stellen wir uns einmal folgendes Szenario vor: An Weihnachten sind Sie nicht im Haus und auch zwischen den Jahren gönnen Sie sich Ihren wohlverdienten Weihnachtsurlaub. Nun sind die Inhalte durch die Vorausplanung zwar online, aber Sie können nicht zeitnah auf Anfragen oder Kommentare reagieren. Auch hier kommt wieder der Faktor „Lebenszeit auf LinkedIn“ ins Spiel.
Wenn die tägliche Interaktion ohnehin eingeschränkt ist, können Sie bei guter Planung auch gleich eine Content Pause einlegen.
Ein weiterer wichtiger Faktor für eine inhaltsfreie Zeit auf Ihrem LinkedIn Profil ist sicherlich Ihre Zielgruppe. Während der Weihnachtszeit werden Ihre Follower nicht unbedingt ihre Zeit in einem sozialen Netzwerk verbringen, das stark auf Business ausgerichtet ist. Wenn Sie also einmal nichts posten, fällt das vielleicht nicht so sehr auf. Und wenn doch, wird das von Ihrer Zielgruppe sicher verstanden.
Entscheidend ist in diesem Fall auch, mit welchem Fokus Sie Ihre Präsenz in dem sozialen Netzwerk vorantreiben: Geht es darum, beliebige Follower aufzubauen, fällt eine Pause sicherlich stärker ins Gewicht. Agieren Sie aber im Sinne Ihrer Zielgruppe und hat sich eine relevante Nutzerbasis in Ihrem Netzwerk etabliert, so bauen Sie mit guten und passgenauen Inhalten eine feste „Community“ auf. Diese Community wird auch dann noch da sein, wenn Sie im Januar frisch erholt wieder mit neuen Inhalten punkten.
In 4 entspannten Schritten zur Content Pause auf Social Media
Im Folgenden finden Sie einen Überblick darüber, worauf es bei der Planung einer solchen Pause ankommt. Diese praktischen Hinweise können dabei helfen, dass Sie in Sachen Social Media entspannt durch die Weihnachtszeit kommen – zumindest im Büro.
Schritt 1: Zeitraum festlegen
Wie bei jeder guten Planung beginnen die Überlegungen zu einer Content Pause mit der Festlegung eines Zeitraums. Legen Sie fest, an welchem Tag der letzte Inhalt in diesem Jahr online gehen soll und wann Sie den Startschuss für das neue Jahr geben wollen. Hier sollten Sie abwägen, wann ein letzter Post sinnvoll wäre und natürlich auch berücksichtigen, wie lange Sie im Büro sind. Auf dieser Basis lässt sich der Rest gleich viel besser planen.
Schritt 2: Inhalte definieren
Überlegen Sie sich nun, welche Inhalte Sie in diesem Jahr unbedingt weitergeben möchten. Vielleicht gibt es ein spannendes Whitepaper oder eine Studie, die für Ihre Zielgruppe wichtig sein könnte? Oder Sie haben Betriebsferien, auf die sich ein Hinweis lohnt. Auch saisonale Inhalte sollten jetzt noch eingeplant werden. Spannend wären auch Ihre Jahreshighlights oder Key Learnings, die Sie mit Ihrer Community teilen möchten.
Stand: 08.12.2025
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Schritt 3: Ein Weihnachts-Posting erstellen
Für den letzten Beitrag im alten Jahr bietet sich ein Weihnachtsgruß an. Dies ist auch eine gute Gelegenheit, Ihre Content Pause zu kommunizieren. So werden die Besucher Ihres Profils informiert und die Pause kommt nicht unangekündigt. Dies ist wichtig für das Verständnis der Nutzer.
Nutzen Sie Storytelling und stellen Sie so einen Bezug zu Ihrer Zielgruppe her. Für die Feiertage darf es ruhig etwas persönlicher sein. Schlagen Sie zum Beispiel einen „Social Media Detox“ über die Feiertage vor. Oder resümieren Sie, dass nach einem arbeitsreichen Jahr jeder ein wenig Erholung verdient hat. Die Weihnachtszeit bietet dafür viele Anlässe und Themen – seien Sie kreativ!
Schritt 4: Gut geplant ins Neue Jahr
Machen Sie sich abschließend schon einmal Gedanken über den Inhalt und den Text des ersten Postings – oder vielleicht sogar der ersten Postings – im neuen Jahr. So haben Sie zum einen weniger Stress bei der Rückkehr und zum anderen haben Sie Ihre Strategie konsequent umgesetzt.
Im ersten Post des Jahres müssen Sie auch noch nicht mit allen für 2024 relevanten Themen überzeugen. Begrüßen Sie Ihre Community im neuen Jahr und geben Sie vielleicht einen ersten Teaser oder ein Thema vor, auf dem ein Fokus liegen könnte. Weniger ist mehr. Dann können Sie gut gerüstet in ein erfolgreiches Social Media Jahr starten.
Als Inspiration hier einmal unser eigener Beitrag zu Jahresbeginn:
Tipps für eine entschleunigte Weihnachtszeit – unser liebster „Cookie“
Mit diesen Tipps und Inhalten steht einer Content Pause über Weihnachten eigentlich nichts mehr im Wege. Auch wenn der Algorithmus vielleicht nicht der größte Fan dieser Aktion ist, wird er es Ihnen danken, wenn Sie im neuen Jahr erholt und mit einzigartigem Content zurückkehren.
Damit das gelingt, hier ein paar Tipps:
1. Machen Sie eine Pause: Lassen Sie das Smartphone einfach mal liegen und verbringen Sie Zeit mit Ihren Lieben. Auch der Laptop bleibt aus. Entspannung haben Sie sich verdient!
2. So kommen Sie garantiert in Weihnachtsstimmung: Vielleicht sind Sie nach den arbeitsreichen letzten Wochen des vierten Quartals noch nicht ganz in Festtagsstimmung? Ein schöner Tee, ein Glühwein nach Feierabend, oder Ihre liebste Weihnachts-Playlist. All das kann helfen, in Weihnachtsstimmung zu kommen.
3. Plätzchen, Kekse, Cookies – was wäre Weihnachten ohne sie? Als kleines Goodie zum Schluss haben wir heute einen etwas anderen „Cookie“ für Sie.
Rezept für die besten Vanillekipferl
Ein kleiner Vorgeschmack – Kipferl als „Belohnung“ für 2023.
(Bild: M. Ollmert – VCG)
Für den Teig:
200g kalte Butter
100g Zucker
1/2 Vanilleschote (Mark)
100g ungeschälte, gemahlene Mandeln
260g Mehl
Für die Zuckerkruste benötigen Sie außerdem 50g Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker.
Zubereitung:
1. Butter und Zucker auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer glatten Masse verkneten.
2. Im Anschluss die Mandeln und das Vanillemark hinzufügen und zum Schluss das Mehl unterkneten.
3. Den Teig mindestens eine Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.
4. Den Teig zu einer lagen Rolle mit circa 2 Zentimeter Durchmesser ausrollen. Anschließend gleich große Stücke abschneiden und zu Kipferln formen.
5. Den Ofen nun auf 190 Grad vorheizen. Anschließend die Kipferl auf ein ungefettetes Backblech geben und hellbraun backen. Bleiben Sie dabei! Die Kipferl backen oft schneller als gedacht.
6. Vanillezucker und Zucker für die Kruste mischen und die Kipferl noch heiß darin wälzen.
In diesem Sinne frohe, besinnliche und vor allem entspannte Weihnachten!