Deutsche Unternehmen scheuen KI Studie zeigt Unternehmen Weiterbildungspotenzial auf

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Eine Studie des TÜV e.V. zeigt auf, dass eine hohe Zahl an Firmen noch wenig bis keine Investitionen in KI-Fortbildung tätigen. Dies gefährde einen nachhaltigen Erfolg.

Der Wirtschaftsstandort Deutschland agiertnoch eher vorsichtig in Bezug auf Innovationen wie KI.(Bild:  frei lizenziert / Unsplash)
Der Wirtschaftsstandort Deutschland agiertnoch eher vorsichtig in Bezug auf Innovationen wie KI.
(Bild: frei lizenziert / Unsplash)

In einer aktuellen Studie befragte der TÜV e.V. 500 Personalverantwortliche aus verschiedenen Branchen, ob und wie viel in ihrem Unternehmen in die Fortbildung der Mitarbeitenden investiert wird. Unter anderem zeigten die Ergebnisse, dass für einen Großteil der Befragten, die Weiterbildung eine tragende Rolle spielt, gerade beim Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit. So gaben 84 Prozent der Studienteilnehmer an, KI im globalen Markt als relevant zu verstehen.

Im starken Kontrast hierzu stehe aber die mangelnde Bereitschaft eigene Ressourcen in die Implementierung und Wissensgewinnung von ebendiesen Technologien zu investieren. „In den letzten Monaten entwickelt generative KI sich vom Nischenprodukt zum Massenphänomen. Diesen Impact zu ignorieren wäre nachlässig, denn die Technologie wird über kurz oder lang jeden Bereich des Lebens beeinflussen“, sagt Simon Graff, Geschäftsführer der Technologie-Beratung bei FOR REALl?! Allein den Überblick zu behalten, stelle in diesem schnelllebigen Feld für Unternehmen eine große Herausforderung dar. Experten seien daher gefragt, um neue Entwicklungen einzuordnen und gemeinsam mit den Verantwortlichen Integrationsstrategien zu erarbeiten.

Potentiale wahrnehmen

Chatbots und Bildgeneratoren erledigen einfache Aufgaben – „Out-of-the-Box“-Anwendungen existierten laut dem Medienunternehmen FOR REALl?! kaum. Für komplexe Zusammenhänge benötigten Firmen multiple ineinander verzahnte Lösungen. Einige Branchen haben dies bereits erkannt: 12 Prozent der Befragten gaben an, ihre Teams dahingehend auszubilden. Ein Viertel dieser Unternehmen kommt aus der Dienstleistungsbranche. Die TÜV Weiterbildungsstudie 2024 zeigt jedoch auf, dass andere Sektoren, wie Industrie, Handel, Bau, Energie sowie Verkehr, wenig Wert auf KI-bezogene Fortbildungsmaßnahmen legen.

„KI verändert bereits jetzt Arbeitsprozesse, nicht nur im klassischen industriellen Komplex, von Optimierung bis Vollautomation. Auch im Bereich interne Planung, Kommunikation und in allen unternehmensrelevanten Prozessen findet ein Wandel statt“, so Graff. In wenigen Jahren komme kaum eine Unternehmung ohne digitale Arbeitsweisen aus, daher stehe ein Schritt in die Digitalisierung außer Frage.

Der Wirtschaftsstandort Deutschland agiere insgesamt jedoch noch vorsichtig in Bezug auf diese Innovationen. Für einen nachhaltig festen Stand im globalen Vergleich seien aufkommende Technologien, wie Künstliche Intelligenz und Spatial Computing, aber unverzichtbar. Firmen, die weiterhin Bestand haben wollen, sollten laut dem Unternehmen daher Weiterbildungsmaßnahmen ergreifen, „denn für einen erfolgreichen Einstieg in den Markt der Zukunft stellen Unternehmen die Weichen bereits heute.“

*Die FOR REAL?! Media GmbH mit Sitz in Hamburg berät Unternehmen, die den digitalen Ausbau anstreben.

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