Plattform Skool The Next Big Thing in Social Media

Ein Kommentar von Dirk Kreuter* 3 min Lesedauer

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Mit der Plattform Skool kommt aus den USA eine völlig neue Art des sozialen Mediums, die auf die Interaktion innerhalb von Communities baut. Auch unser Gastautor Dirk Kreuter ist bereits bei Skool aktiv und erläutert die Vorteile der Neuerung.

Mit der Plattform Skool soll vor allem der exklusive Community-Gedanke im Fokus stehen.(Bild:  frei lizenziert / Unsplash)
Mit der Plattform Skool soll vor allem der exklusive Community-Gedanke im Fokus stehen.
(Bild: frei lizenziert / Unsplash)

Dass im schnelllebigen Online-Zeitalter irgendjemand „Innovation“ schreit, kommt mittlerweile täglich vor. Die Verwässerung dieses Begriffs gehört wohl zu den vielen negativen Nebeneffekten der digital-getriebenen Globalisierung. Doch wenn sich etwas wirklich Disruptives seinen Weg an die Spitze bahnt, sollte dies auch benannt werden – und noch wichtiger: wer diese Innovationen erkennt, sollte frühzeitig auf den Zug aufspringen, bevor dieser den Bahnhof verlässt.

Diese Chance bietet sich jetzt bei der Plattform Skool, die nicht nur als neuer Stern am Himmel des Online-Marketings auftaucht, sondern sich sogar anschickt, dass Konzept von Social Media völlig neu zu denken. Mit seiner Plattform bietet Online-Marketing-Legende Sam Ovens sowohl Nutzern als auch den Betreibern der sogenannten „Communities“ bislang ungeahnte Möglichkeiten.

Austausch als Service

Wer erinnert sich noch an Clubhouse? Das Modell war simpel: Jemand – oft eine bekannte Persönlichkeit – hält einen Vortrag und der Rest hört zu. Austausch war so gut wie gar nicht möglich und im Konzept auch nicht vorgesehen. Die Idee nutzte sich deshalb schnell ab und das Engagement verschwand im selben Tempo, wie es zuvor aufgekommen war. Skool macht genau diesen Fehler nicht. Gänzlich auf User fokussiert, bietet die Plattform das genaue Gegenteil vom Clubhouse-Konzept: Raum für Interaktion durch „Community as a service“. So lassen sich Menschen zusammenbringen, die für die gleiche Sache brennen. Interessengruppen zu bilden und einen Austausch innerhalb dieser Gruppe anzuregen, ist bereits das Geschäftsmodell. Content des Community-Erstellers bleibt dabei ein Nebeneffekt – als zusätzlicher Talking Point natürlich gerne genommen, aber die Community funktioniert im besten Fall auch ohne Zufütterung.

Nische gefunden

Social Media hat sich zuletzt immer weiter von echter Interaktion wegbewegt. Ein Like für ein Foto hier, ein Herzchen für einen Kurztext da, ein knapper Kommentar unter ein Video – und schon verschwindet das Gesehene wieder in den Unmengen an Content, der Nutzern entgegenschlägt. In diese Lücke, die sich in der modernen Aufmerksamkeitsökonomie auftut, stößt Skool. Eine seltene Nische im hart umkämpften Online-Raum. Nach einem Blick auf die Potenziale, sowohl für Community-Nutzer als auch für die, die diese Diskussionsumgebung zur Verfügung stellen, lässt sich nur zu einem Schluss kommen: Skool ist das „next big thing“ im Bereich Social Media und wird mit den ganz Großen der Branche mithalten können.

Engagement durch spielerische Exklusivität

Skool hat den zurzeit gängigen Social Media Plattformen noch etwas voraus: Mit der Möglichkeit seine Community kostenpflichtig zu machen, wird ein gewisses Maß an Exklusivität erzeugt. Und da niemand für eine Leistung monatlich bezahlt, die er oder sie nur sporadisch nutzt, schraubt sich das Engagement auf ganz natürliche Weise hoch. Zudem steigert eine monetär selektierte Gruppe die Qualität des Austauschs. Das befreit den Betreiber einer Community aber nicht davon diese mit neuem Content zu füttern. Selbst die diskussionsfreudigsten Communities benötigen hin und wieder Anreize, um nicht einzuschlafen. So lässt sich durch neuen Inhalt der Austausch anheizen oder in ein komplett anderes Themenfeld verlegen. Es gibt außerdem die Möglichkeit, neuen Content erst durch ein bestimmtes Maß an Beteiligung für Nutzer freizuschalten. Auch derartige Gamification-Elemente können eine Community am Laufen halten.

Win-win Situation

So wie bei anderen sozialen Medien ist auch bei Skool klar: Mit der Plattform lässt sich ein Geschäft aufziehen. Für Creator, Speaker, Coaches, Unternehmer und noch vielen mehr bietet Sam Ovens Projekt ein großartiges Marketing-Tool. Betreiber finden in ihrer Community eine perfekt auf sie zugeschnittene Zielgruppe, die sie dauerhaft bespielen können. Andererseits entscheiden sich User selbstständig für die Community und dafür, bestimmten Content zu erhalten, was Gespräche über längere Zeit lebendig hält. So profitieren beide Seiten vom Skool-Konzept, was potenzielle Nutzer erkennen: Die Vertriebsoffensive-Community ist mittlerweile auf 300 Mitglieder gewachsen, in der Akquisemaschine interagieren bereits 500 Personen miteinander. Das goldene Zeitalter hat für Skool noch nicht begonnen, ist die Lücke zu Konkurrenten wie Meta doch noch zu groß. Der perfekte Moment also jetzt auf den modernen Social-Media-Zug aufzuspringen.

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Dirk Kreuter* ist europaweit als Verkaufstrainer, Speaker, Multi-Unternehmer und Autor bekannt.

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