Fair, transparent und authentisch

Wie gelebte Markenwerte zu mehr Wertschöpfung führen

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Nachhaltigkeit ist ein „need to have“

So wurde das GreenTech-Zeichen von ebm-papst als DNA-Spirale dreidimensional visualisiert und in den Mittelpunkt jedes Messestands integriert. „Dadurch zeigen wir, dass GreenTech nicht nur in unsere Strategie verankert ist, sondern GreenTech die DNA von ebm-papst ist“, sagt Halter. Er ist sich sicher, dass nachhaltiges Denken in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen wird und B2B-Unternehmen nicht mehr daran vorbeikommen werden, „grün zu handeln“: „Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Wertschöpfungsfaktor, der einen Beitrag zur Kundengewinnung und -bindung leistet, ein 'need to have', um künftig Erfolg zu haben.“

Wie wichtig es ist, das eigene Markenimage weiterzuentwickeln macht Alexander Biesalski, Geschäftsführender Gesellschafter der Biesalski & Company GmbH, einer auf Markenwert fokussierte Managementberatung, deutlich: „Marken liefern einen wesentlichen Anteil am Unternehmenswert. Im B2B-Bereich beläuft sich der Wert auf rund 35 Prozent. Es lohnt sich deshalb, in die eigene Marke zu investieren, um dadurch Geld zu verdienen.“

Fokussierung der Aktivitäten ist entscheidend

Seiner Meinung ist Nachhaltigkeit ein Kompetenzfeld, das Hidden Champions hilft, erfolgreich zu sein und Umsätze zu generieren. „Entscheidend ist es, das Thema Nachhaltigkeit zu besetzen, Schwerpunkte festzulegen und sich bei der Umsetzung auf ausgewählte Bereiche zu fokussieren. Man sollte lieber weniger machen, das dafür entsprechend professionell präsentieren und nach außen kommunizieren“, sagt Biesalski.

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Die Umsetzung einer Nachhaltigkeitsstrategie und der Aufbau eines Nachhaltigkeitsimages ist laut Biesalski jedoch keine rein kommunikative Aufgabe, sondern Aufgabe des gesamten Unternehmens. „Um am Ende erfolgreich zu sein, ist es notwendig, das Thema Nachhaltigkeit von Beginn an auf der obersten strategischen Ebene zu verankern“, erläutert Biesalski. Anschließend muss die Argumentationspyramide in konkrete Aktivitäten übersetzt und kommuniziert werden. Die Wahl der Touchpoints und „Moments of truth“ ist entscheidend: „Man muss darauf achten, dass alles transparent und glaubwürdig ist, denn jeder Kunde möchte vom Unternehmen fair behandelt werden. Aus diesem Grund ist Fairness der wichtigste Aspekt der Nachhaltigkeit.“

Über den Bundesverband Industrie Kommunikation e.V.

Der Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. (bvik) wurde 2010 gegründet und ist eine unabhängige Organisation für Marketing-Verantwortliche der Industrie und Profis der B2B-Kommunikationsbranche. Der Verband hat es sich zum Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit zwischen Industrieunternehmen und Kommunikationsdienstleistern zu fördern, zu verbessern und zu professionalisieren. Er bietet seinen Mitgliedern eine Plattform für Austausch, Wissensvermittlung und Dialog.

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