Erfolgreiche Landingpages 5 goldene Regeln für das A/B-Testing

Autor / Redakteur: Philipp Reittinger* / Alicia Weigel

Der Erfolg einer Social-Media-Kampagne hängt maßgeblich von der Qualität der jeweiligen Landingpage ab, zu der ein potenzieller Kunde navigiert wird. Was Sie beachten müssen, um mit Hilfe von A/B-Tests die Wirkung von Landingpages unkompliziert zu evaluieren, erfahren Sie hier.

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Landingpages müssen laufend überarbeitet werden. Damit User eine optimale Journey erhalten, ist es wichtig, A/B-Tests zu vollziehen. Damit bekommt das Unternehmen im Umkehrschluss auch mehr Conversions.
Landingpages müssen laufend überarbeitet werden. Damit User eine optimale Journey erhalten, ist es wichtig, A/B-Tests zu vollziehen. Damit bekommt das Unternehmen im Umkehrschluss auch mehr Conversions.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Werbeanzeigen in den sozialen Netzwerken können nur die gewünschten Ergebnisse bringen, wenn Unternehmen mit hochwertigen Landingpages arbeiten. Eine Social Ad kann noch so viele Klicks generieren: Ist die Landingpage dahinter nicht optimiert, wandern potenzielle Leads einfach wieder ab. Dabei können bereits kleinste Änderungen in Design oder Struktur ein “Game Changer” sein.

Um herauszufinden, an welchen Rädchen Sie schrauben müssen, um mehr Conversions zu erzielen, bietet sich der Einsatz von A/B-Tests für verschiedene Versionen Ihrer Landingpage an. Ein geeignetes Tool dafür, welches keine Programmierkenntnisse erfordert, ist Google Optimize: Variationen einer Website können hier über eine intuitive Bedienoberfläche umgesetzt werden.

Die fünf goldenen Regeln für das A/B-Testing

Unter allen Testverfahren ist das A/B-Testing das wohl meistgenutzte im Online-Marketing. Neben der Original-Variante einer Landingpage wird hier ein bestimmtes Element der Webseite verändert und im Test anschließend überprüft, welche der beiden Versionen die besseren Ergebnisse erzielt. Bei der Umsetzung gibt es einige grundlegende Regeln, die Sie unbedingt beachten sollten:

  • Angemessene Ziele setzen: Wie immer im Marketing geht nichts ohne definierte Ziele. Heißt konkret: Sie benötigen eine bestimmte Kennzahl, anhand derer Sie die Ergebnisse Ihrer Tests vergleichen können. Nur so können Sie feststellen, ob eine bestimmte Variante tatsächlich zur Steigerung der Performance führt. Naheliegend, als zentraler Wert, ist die Anzahl der Conversions über die Landingpage.
  • Zeitrahmen definieren: Der genaue Zeitrahmen, wie lange Sie Ihren A/B-Test durchführen sollten, hängt vor allem davon ab, wie viele Nutzer auf Ihre Landingpage zugreifen. In der Regel wird eine Laufzeit von ein bis zwei Wochen empfohlen – so sollte eine repräsentative Nutzerzahl zusammenkommen. Sie können zudem das Verhalten an allen Wochentagen überprüfen.
  • Anzahl der Tests begrenzen: Führen Sie auf keinen Fall zu viele Tests gleichzeitig durch! Der Hintergrund: Wenn viele Varianten zur selben Zeit auf ihre Performance überprüft werden, kann am Ende schwierig identifiziert werden, welche Iteration einen positiven Impact auf das Ergebnis hatte.
  • Optimierungen schrittweise umsetzen: Im Idealfall stellen Sie im Rahmen eines Testings nur eine Hypothese mit wenigen Bedingungen auf – und testen diese dafür umso konsequenter. So können Sie anhand der gewonnenen Daten eine klare Entscheidung für oder gegen eine Anpassung der Landingpage treffen. Erst dann starten Sie einen weiteren Test und optimieren so sukzessive Ihre Seite.
  • User Experience (UX) berücksichtigen: Beliebt sind beim A/B-Testing insbesondere die Vergleiche unterschiedlicher Headlines, Bilder, Farben sowie der verschiedenen Platzierungen einzelner Elemente wie Buttons. Statt jedoch beliebig Varianten gegeneinander zu testen, sollten Sie nur solche in Betracht ziehen, bei denen grundlegende Aspekte des UX-Designs berücksichtigt werden.

Simples Set-Up und gutes Gesamtpaket

Wenn Sie bereits mit den Lösungen von Google arbeiten, können Sie das Optimize-Tool problemlos über Ihr Analytics-Konto nutzen. Über den Google Tag Manager finden Sie sogar eine Vorlage zur Einrichtung Ihres A/B-Tests. Und weil Konsistenz in der Regel Trumpf ist, empfiehlt es sich, im Rahmen des Testings ausschließlich mit dem Chrome-Browser zu arbeiten.

Selbstverständlich finden Sie, sogar sehr schnell, auch andere Programme für A/B-Tests. Das Problem: Bisher gibt es keine Tools, die sowohl kostenfrei als auch so gut aufeinander abgestimmt sind, wie die Google-Lösungen. Nicht nur Optimize, Analytics und der Tag-Manager arbeiten harmonisch miteinander, auch die Anbindung an Google Ads und Kampagnen funktioniert reibungslos.

Wenn Sie ohnehin auf das Portfolio der Google-Lösungen vertrauen, bietet Optimize Ihnen die ideale Ergänzung für A/B-Tests. Die intuitive Bedienoberfläche ermöglicht es – auch ohne große Kenntnisse – A/B-Tests durchzuführen. Daraus entstehende Daten helfen Ihnen, fundierte Entscheidungen zu treffen und so das Beste aus Ihren Landingpages herauszuholen.

*Philipp Reittinger ist Geschäftsführer von ZweiDigital.

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