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Krisenfeste IT-Infrastruktur 5 Schwerpunkte bei der IT-Modernisierung

| Redakteur: Lena Müller

Viele Unternehmen stoßen in Krisenzeiten an ihre Grenzen. Überlastete Hotlines, eingeschränkte Kundenkommunikation und die Herausforderungen der Mitarbeiter im Home Office illustrieren die Notwendigkeit, interne Strukturen und Abläufe neu zu ordnen. Häufig spielt dabei eine zu starre, ineffiziente und nur unzureichend auf Belastungsspitzen vorbereitete IT eine tragende Rolle.

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Herausforderungen der Mitarbeiter im Home Office illustrieren die Notwendigkeit, interne Strukturen und Abläufe neu zu ordnen.
Herausforderungen der Mitarbeiter im Home Office illustrieren die Notwendigkeit, interne Strukturen und Abläufe neu zu ordnen.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

NTT Ltd. hat die fünf Stellschrauben identifiziert, an denen Unternehmen für die IT der Zukunft ansetzen müssen:

  • 1. Interne Collaboration: In der aktuellen Krise zeigt sich, wie wertvoll funktionierende Home Office-Arbeitsplätze sind. Nur so lassen sich viele Geschäftsmodelle in der Ausnahmesituation weiterführen. Per Videokonferenzen kann auch die Zusammenarbeit mit anderen Standorten, Zulieferern, Partnern und Dienstleistern weitergeführt werden. Die schnelle Implementierung von UC- und UCC-Lösungen, samt der dafür notwendigen agilen Infrastruktur, ist dabei ein Schlüsselfaktor.
  • 2. Externe Collaboration: Auch die Interaktion mit den Kunden profitiert von Collaboration-Tools, wie Webinare und Online-Events. Sie helfen dabei, mit den Kunden in Kontakt zu bleiben. Die Kundenkommunikation wird unterstützt durch E-Commerce-Lösungen, beispielsweise für automatisiertes Dispatching und die Beantwortung von Kundenanfragen per Sprachbots, die bei erhöhter Nachfrage schnell skaliert werden können.
  • 3. Skalierbare Infrastruktur: Nicht nur diese beiden Aspekte benötigen eine IT-Infrastruktur, die auf schnelle Reaktion bei Veränderungen ausgelegt ist, seien sie geografischer oder wirtschaftlicher Art. Die Bandbreite reicht dabei vom Software-defined-Datacenter über Hybrid-IT und Remote Datacenter bis hin zum flexiblen Transfer von Container-Plattformen in hybriden Multi-Cloud-Umgebungen, orchestriert per Remote Management.
  • 4. Security: Auch die Sicherheitsvorkehrungen müssen den volatilen Anforderungen angepasst sein. Die hohe Zahl an erfolgreichen Cyber-Attacken zeigt, dass bestehende Security-Maßnahmen häufig nur unzureichend auf Notfälle und Ausnahmesituationen vorbereitet sind: Netzwerkströme, Daten, Applikationen, Endgeräte und Zugänge müssen deshalb in einem umfassenden Konzept gleichermaßen geschützt werden.
  • 5. Kosten: Der Mangel an Flexibilität in herkömmlichen IT-Strukturen führt dazu, dass die damit verbundenen Kosten in Zeiten geringer Auslastung nicht oder nur marginal reduziert werden können. Moderne Bereitstellungs- und Abrechnungsmodelle von IT-Ressourcen mit Managed Services und Cloud Services kombinieren SaaS-Lösungen und Pay-per-Use, um die Steigerungen bei Produktivität und Skalierbarkeit zu vertretbaren Kosten realisierbar zu machen und gleichzeitig flexibel und agil auf Auslastungen reagieren zu können. Managed Services sind zudem eine schnelle und kostengünstige Lösung für die personell überlasteten IT-Abteilungen.

„Gerade in außergewöhnlich schwierigen Zeiten werden die Defizite bestehender IT-Strukturen deutlich sicht- und erfahrbar“, so Sylvia List, Vice President Go-to-Market bei NTT Ltd. „Bei der anstehenden Modernisierung geht der Trend weg von starren, zentralisierten Strukturen hin zu Zero Touch Services, die per Remote Deployment zur Verfügung gestellt werden.“

Quelle: NTT Ltd.

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