Mimik und Gestik

5 Warnsignale in der Körpersprache

| Redakteur: Georgina Bott

Ähnlich wie in der Tierwelt, machen sich auch bei uns Warnsignale in der Mimik und Gestik bemerkbar.
Ähnlich wie in der Tierwelt, machen sich auch bei uns Warnsignale in der Mimik und Gestik bemerkbar. (Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Wir verraten eine Menge durch unsere Körpersprache – besonders dann, wenn wir uns in einem Gespräch nicht wohlfühlen. Welche Warnsignale sich in der Körpersprache offenbaren und wie man sie interpretieren kann, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Dass wir uns in einem Gespräch nicht wohlfühlen, zeigen wir weniger über unsere Worte als vielmehr durch eindeutige Signale in unserer Körpersprache. Eindeutig sind sie aber nur dann, wenn wir drei Aspekte vorab betrachten: Zum einen den Kontext: Welche äußeren Einflüsse beeinträchtigen das Gespräch? (Hitze, Kälte etc.). Außerdem sollten wir nach Clustern Ausschau halten. Häufen sich negative Signale? Auch Veränderungen sind ein Anzeigen unserer Körpersprache: Achten sollte man vor allem auf negative Abweichungen vom Normalverhalten, da sie ehrlicher sind als positive.

Nach diesem Check können wir uns auf die fünf Warnsignale konzentrieren, die sich manchmal auch nur subtil äußern. Anzeichen von Missfallen würde man wohl als erstes in der Mimik erwarten, nur sind wir recht geübt darin, unsere Emotionen im Gesicht zu zügeln und beispielsweise ein soziales Lächeln aufzusetzen. Daher empfiehlt es sich, den Blick etwas zu senken:

  • 1. Die Füße: Studien zufolge sind die Füße das ehrlichste Körperteil. Weist in einem Gespräch ein Fuß zum Gesprächspartner hin, der andere aber schräg von ihm weg, ist das ein Zeichen dafür, dass die Person eigentlich das Gespräch verlassen möchte.
  • 2. Barriere im Gespräch: Sitzen sich zwei Personen gegenüber und die eine Person schlägt die Beine übereinander, sodass sich eine Barriere im 90 Grad Winkel bildet, kann das ein Anzeichen für Unbehagen oder Widerspruch sein.
  • 3. Abwenden: Unsere ventrale Körperseite ist für uns besonders schützenswert und deswegen drehen wir diese auch nur zu Personen oder Objekten, wenn wir uns sicher fühlen. Wendet sich Ihr Gesprächspartner leicht von Ihnen ab, sollten Sie dieses Signal durchaus ernst nehmen.
  • 4. Finger verbergen: Über unsere Finger drücken wir positive wie auch negative Anspannung aus. Die Finger in den Hosentaschen zu verbergen oder sie zu verschränken, deutet darauf hin, dass sich unser Gesprächspartner auch emotional zurückzieht.
  • 5. Adaptoren: Wenn wir unsicher sind, beruhigen wir uns durch kleine „Streicheleinheiten“. Diese Beruhigungsgesten äußern sich beispielsweise in einem Streichen über den Nacken oder die Hände. Manchmal nehmen wir uns regelrecht selbst in den Arm und halten uns fest.

Wenn wir diese Signale beachten, können wir unseren Gesprächspartner besser nachvollziehen und uns seinen Bedürfnissen anpassen. Das schafft nicht nur eine effektivere Kommunikation sondern auch mehr Überzeugungskraft, weil wir wahrnehmen, welche tatsächliche Wirkung unsere Worte erzielen und wann der andere überhaupt offen dafür ist.

Die fünf Anzeichen ausführlich erklärt, finden Sie im Video:

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