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Search Marketing Das sind die Herausforderungen im B2B Search Marketing

Autor / Redakteur: Ann-Kathrin Grottke* / Veronika Kremsreiter

Die Potenziale im Search Marketing für B2B- Unternehmen sind beträchtlich, ein ganz klarer Vorteil ist seine Messbarkeit. Aber es gibt große Unterschiede und Hürden, die B2B- im Vergleich zu B2C-Unternehmen beachten sollten. Dazu zählen unter anderem geringeres Suchvolumen, erklärungsbedürftige Produkte und weniger Marktteilnehmer.

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Search Marketing im B2B-Bereich steht vor anderen Herausforderungen als im B2C: geringes Suchvolumen, komplexe Produkte und weniger Marktteilnehmer.
Search Marketing im B2B-Bereich steht vor anderen Herausforderungen als im B2C: geringes Suchvolumen, komplexe Produkte und weniger Marktteilnehmer.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Search Marketing für die Ansprache von Unternehmen, Behörden oder Organisationen unterscheidet sich definitiv von „konsumenten-orientiertem Search Marketing. Produkte und Dienstleistungen im B2B-Umfeld sind oft für den Kunden nicht einfach zu verstehen und sie bedürfen einer näheren Erklärung. Denn im Gegenteil zu den Massenprodukten für anonyme Konsumenten handelt es sich häufig um Nischenprodukte. Diese müssen näher erläutert und an die Kundenwünsche und -bedürfnisse angepasst werden. Der Fokus liegt dabei ganz klar auf Sachinformationen. Website-Content ist eher weniger emotional, sondern informativ und basiert auf Fakten. Hier findet eher weniger die Vermarktung von Neuheiten statt. Stattdessen werden Produkte überarbeitet, angepasst oder neue Produkteigenschaften hinzugefügt. Ein Messgerät erhält beispielsweise einen empfindlicheren Sensor. Dabei gilt es zu beachten, dass im B2B mehrere Personen in den Entscheidungsprozess eingebunden sind. Diese müssen alle überzeugt werden. Allerdings hat jede(r) Beteiligte andere Anforderungen an ein Produkt und braucht andere Angaben. Der F&E-Leiter erwartet beim Kauf eines Messgeräts andere Informationen als beispielsweise der Geschäftsführer. Dies sollten Marketer im Hinterkopf behalten und die Kommunikation darauf ausrichten. Das gilt bei allen Touchpoints, sei es beim Website-Content, Info-Materialien wie Flyer, Mailings, Landingpages, Produktsheets und vielem mehr.