Peter F. Schmid – Wer liefert was

„Der deutsche Mittelstand muss raus aus seiner Komfortzone“

| Redakteur: Georgina Bott

Peter F. Schmid ist CEO bei „Wer liefert was“.
Peter F. Schmid ist CEO bei „Wer liefert was“. (Bild: Wer liefert was)

CEO der mobile.international GmbH, Geschäftsführer PARSHIP GmbH und seit August 2012 ist er CEO und geschäftsführender Gesellschafter von „Wer liefert was“. Peter F. Schmid wagt einen Blick in die Zukunft und verrät uns seine B2B Marketing Trends.

Der deutsche Mittelstand ist Rückgrat und Motor der deutschen Wirtschaft. Und selten waren die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so gut wie heute: Die Auftragsbücher sind voll und die Zahl der Erwerbstätigen jagt von Rekord zu Rekord. Jetzt ist die richtige Zeit, um Investitionen zu tätigen. Jetzt muss der Mittelstand die Weichen für die Zukunft stellen. Jetzt ist die Zeit, die Digitalisierung in Angriff zu nehmen.

Da verwundert es, dass immer noch drei von zehn Unternehmen in Deutschland keine Digitalstrategie haben und jedes vierte Unternehmen seine Existenz durch die Digitalisierung bedroht sieht. 85 Prozent der Befragten aus derselben BITKOM-Studie fordern, dass die Regierung, die Digitalisierung zum Top-Thema machen muss. Ich finde: Der deutsche Mittelstand muss raus aus seiner Komfortzone!

In Deutschland wird Digitalisierung im Mittelstand immer noch mit Industrie 4.0 oder Machine2Machine-Kommunikation gleichgesetzt, dabei betrifft es alle Bereiche der Wertschöpfungskette. Vor allem am Anfang und Ende der Wertschöpfungskette liegt noch viel, vielleicht sogar das größte, Digitalisierungspotenzial, sprich im Einkauf und Vertrieb. Klar ist, dass der B2B-Bereich auch im Jahr 2018 weiter, und mit zunehmender Geschwindigkeit, den Ansprüchen und den Trends aus dem B2C folgen wird. Das bedeutet, das internationale, online initiierte Geschäft, die Transparenz sowie die Vielfalt werden zunehmen. Das birgt zum einen die Chance, sich neue Märkte zu erschließen, aber zugleich erhört sich auch der Konkurrenzdruck.

Wer künftig im B2B-Bereich erfolgreich sein will, tut gut daran, Lösungen zu entwickeln, die denen aus dem B2C in nichts nachstehen. Denn eine intuitive Suche, Usability und Customer Journeys sind hier gelernt und der Nutzer erwartet diese auch in seinem beruflichen Umfeld, also im B2B-Bereich. Für viele mittelständische Unternehmen bietet eine Präsenz auf B2B-Plattformen einen ersten wichtigen Schritt bei der Digitalisierung der eigenen Werteschöpfungskette – inklusive detaillierter Produktpräsentationen bis in naher Zukunft hin zur Nutzung von Augmented und Virtual Reality. Denn darüber lassen sich neue Märkte und Zielgruppen zu geringen Kosten erschließen, weitaus günstiger als zum Beispiel über teure Messestände.

Über wer liefert was

„Wer liefert was“ ist der führende B2B-Marktplatz in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Als meistbesuchte Internetplattform für den professionellen Einkauf bietet wlw Zugriff auf Millionen von Produkten und Dienstleistungen im B2B-Segment. Auf wlw.de, wlw.at und wlw.ch treffen monatlich 1,3 Millionen Einkäufer mit echtem Bedarf auf rund 560.000 Lieferanten, Hersteller, Händler und Dienstleister in rund 47.000 Kategorien. Die präzise und einfache Suche liefert Einkäufern jeden Monat verlässliche Informationen zu Unternehmen und ihren Produktportfolios inklusive aktueller Kontaktdaten und Preisen. Das Angebot von wlw ist für Einkäufer und als Standardprofil für Inserenten kostenfrei. „Wer liefert was“ hat seinen Hauptsitz in Hamburg und beschäftigt 230 Mitarbeiter. Das Unternehmen wurde 1932 gegründet und gab als erster Anbieter gedruckte Nachschlagewerke für gewerbliche Einkäufer heraus. Seit 1995 bietet wlw seine Services online an.

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