Highlights der INBOUND 2018

Der Marketing- und Sales-Funnel ist tot

| Redakteur: Annika Lutz

Die INBOUND bietet Möglichkeiten zum Networken und ermöglicht einen Austausch über aktuelle Trends und Technologien.
Die INBOUND bietet Möglichkeiten zum Networken und ermöglicht einen Austausch über aktuelle Trends und Technologien. (Bild: HubSpot)

Die INBOUND in Boston ist ein jährlicher Fixpunkt für Marketing, Vertrieb und Kundenservice. In diesem Jahr lag der Fokus auf einem ganzheitlichen Ansatz, der sich wortwörtlich um den Kunden dreht. In unserem Nachbericht zeigen wir Ihnen die Highlights der INBOUND 2018.

24.000 Teilnehmer aus 100 Ländern, die sich in mehr als 300 Keynotes, Spotlight- und Breakout-Sessions über die Trends und Technologien für die Kundenansprache der Zukunft austauschen. Beeindruckende Zahlen – doch die INBOUND 2018 überzeugte nicht nur als zentrales Networking-Event und Innovationsplattform für Marketing, Sales und Kundenservice. Vielmehr konnten die Teilnehmer wichtige Impulse und Ideen aus Wissenschaft, Charity und Wohlbefinden mitnehmen. Denn bei der insgesamt achten Veranstaltung der Eventreihe kam es nicht allein auf das Kennenlernen neuer Tools und Features für Social Media, Content-Marketing oder Marketing Automation an.

Vielmehr sollten auch bewusst Pausen für die eigene Reflexion geschaffen werden. Dies kam auch bei den Gästen an, wie beispielsweise der Inbound-Marketing-Managerin Carolin Ostendarp von der d.velop AG: „Als INBOUND-Newbie hat mich vor allem die Vielfältigkeit der Community in Boston überrascht. Ich war selten auf einer Veranstaltung mit so viel Charakter und klugen Köpfen. Zwei Keynotes sind mir dabei besonders in Erinnerung geblieben: zum einen das Mantra der Autorin und ehemaligen General-Electric-Vize-Vorsitzenden Beth Comstock ‘Give yourself permission’ – sich selbst zu erlauben, Außergewöhnliches zu wagen – etwas, das wir beruflich wie privat öfter tun sollten, um erfolgreich zu sein. Zum anderen hat mich der authentische, unkonventionelle und flammende Vortrag von Scott Harrison, dem Gründer von charity: water sehr berührt. Besser als jede 'Storytelling-Session' hat er mir vor Augen geführt, welche Kraft und Wirkung echte Geschichten und treffende Botschaften besitzen. Ein weiteres Highlight auf der INBOUND 2018 war für mich der Vortrag von HubSpot-CEO Brian Halligan, der den Tod des Funnel und die Geburt des Flywheels verkündete und damit gleichzeitig die Antriebskraft begeisterter und zufriedener Kunden herausstellt.“

Der alte Marketing-Sales-Funnel ist zerbrochen.
Der alte Marketing-Sales-Funnel ist zerbrochen. (Bild: HubSpot)

Der alte Marketing-Sales-Funnel ist tot – es lebe der umfassende Kundenfokus

Das Ende des Marketing-Sales-Funnel war eine der zentralen Aussagen in der Keynote von Brian Halligan, die prägnant auf den Punkt brachte, wie stark sich die Kundenansprache und der Verkaufsprozess inzwischen verändert haben. Während der alte Funnel nach der Kundengewinnung aufhört, greift das neue Kreislaufmodell nach dem Vorbild eines Schwungrades den gesamten Kundenkontakt auf. Denn im Zeitalter von Online-Bewertungen, Mundpropaganda und Empfehlungen können Unternehmen nur mit zufriedenen Kunden kontinuierlich weiter wachsen. Eine Idee, die sicherlich noch für viel Gesprächsstoff sorgen wird und das Potenzial hat, die gesamte Kundenansprache zu transformieren.

Viel Raum zum Netzwerken

Neben dem Blick auf die großen Trends gab es auf der INBOUND 2018 natürlich auch viele Streams mit Praxistipps, wie Jonnie Klausch, Senior Consultant for Online Marketing bei morefire betont: „Generell ist für uns auf der INBOUND immer wieder die Mischung aus technischen Inhalten zu den Lösungen und Produkten in Kombination mit Tipps und Tricks im Softskill-Bereich spannend: Wie sprechen wir Kunden am besten an? Welche Argumente, Vorteile und Strategien funktionieren am besten? Diese Hands-on-Ratschläge helfen uns in der täglichen Arbeit enorm weiter. Highlight war für uns dieses Jahr der Partner Day, den wir wieder sehr gerne für den Austausch mit anderen HubSpot-Partnern genutzt haben. Ich finde es außerdem immer wieder beeindruckend, wie HubSpot eine solch riesige Veranstaltung so reibungslos organisiert. Die INBOUND-App ist damit für mich als Besucher auch eine tolle Orientierungshilfe und Kanal für den Austausch.“

Auch für Claudia Steinke, Senior Online Marketing Specialist bei der Trivadis AG, ist der Ausbau des eigenen Netzwerks ein unschlagbarer Vorteil der INBOUND: „Die INBOUND gehört für uns zu den wichtigsten Networking- und Informationsplattformen des gesamten Jahres. Dabei erhalten wir nicht nur Impulse und Einblicke in die neuesten Marketing-Trends und -Technologien. Es werden in einzigartigen Breakout-Sessions und Keynotes auch wichtige Themen adressiert, die den eigenen Horizont erweitern und das eigene Handeln als Marketer reflektieren. Besonders interessant und bewegend waren für uns hier die Vorträge der nigerianischen Autorin Chimamanda Ngozi Adichie und von Scott Harrison, dem Gründer von charity: water. Wir freuen uns auch immer wieder zu sehen, wie sehr sich das INBOUND-Team um alle Teilnehmer kümmert und kontinuierlich neue Möglichkeiten schafft, um sich in Nebenevents, Workshops und anderen Punkten zu vernetzen, beispielsweise über das Hashtag #INBOUNDsolo, das rege genutzt wurde.“

Neue Features für Enterprise-Teams

Auch HubSpots neue Features und Lösungen für Enterprise-Kunden, die auf der INBOUND 2018 ihre Weltpremiere feierten, stießen auf großes Interesse – insbesondere bei Partnern wie Achim B.C. Karpf, Managing Director von NetPress, das sich auf Inbound-Strategien für große Unternehmen spezialisiert hat: „Die INBOUND ist jedes Jahr sehr stark besetzt und äußerst ergiebig für unsere Arbeit, teilweise sogar ergiebiger als etablierte Branchenmessen. Unsere Kunden wollen wissen, wohin die Reise mit der Inbound-Methodik nun geht. Daher ist das Event in Boston ein guter Anlaufpunkt, um neue Einblicke zu bekommen. Wir sind regelmäßig mit unserem Team auf der INBOUND, um diesen wichtigen Input für unsere Kunden zu sammeln. Besonders die neuen Enterprise-Features sind für sie direkt nutzbar, wir haben hierzu bereits die ersten konkreten Anfragen von unseren Anwendern erhalten. Wir freuen uns auch, dass auf Basis der HubSpot-Plattform ein immer größeres Ökosystem aus kundenspezifischen Lösungen und Integrationen für Unternehmen jeder Größe entsteht. Auch hierzu waren auf der INBOUND viele wichtige Entwicklungen zu sehen.“

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