Performance Marketing Die 5 wichtigsten Tipps für eine erfolgreiche Inhouse-Strategie

Ein Gastbeitrag von Jessica Kowalczyk* 2 min Lesedauer

Performance Marketing ist längst mehr als ein Umsatzhebel – es ist strategischer Business-Treiber, Markenverstärker und Gradmesser für Kundenzentrierung. Vor allem der Aufbau interner Kompetenzen wird dabei zum entscheidenden Erfolgsfaktor.

Unternehmen, die auf Inhousing setzen, gewinnen nicht nur strategische Kontrolle und operative Flexibilität – sondern erzielen auch nachweislich bessere Ergebnisse.(Bild:  frei lizenziert / Unsplash)
Unternehmen, die auf Inhousing setzen, gewinnen nicht nur strategische Kontrolle und operative Flexibilität – sondern erzielen auch nachweislich bessere Ergebnisse.
(Bild: frei lizenziert / Unsplash)

Immer mehr Unternehmen erkennen: Der Aufbau eines eigenen Performance-Marketing-Teams bringt entscheidende Vorteile. Wer Kampagnen nicht mehr extern vergibt, sondern intern verantwortet, gewinnt an Flexibilität, Steuerungskompetenz und Datentiefe. Der Zugang zu First-Party-Daten, die enge Zusammenarbeit mit Produkt und Vertrieb sowie die Möglichkeit, kanalübergreifend schnell zu reagieren, macht Inhousing zum logischen nächsten Schritt für wachstumsorientierte Marken.

Hier die wichtigsten Tipps:

1. Das richtige Team aufbauen

Der Erfolg beginnt mit den richtigen Köpfen. Ein erfahrener Performance-Marketing-Lead mit kanalübergreifender Expertise und strategischem Mindset ist der Grundstein. In der Anfangsphase empfiehlt sich ein schlanker Aufbau: je ein Spezialist für Social Ads (zum Biespiel Meta, TikTok, Pinterest) und für Search Ads (zum Beispiel Google Ads, Bing Ads). So lassen sich sowohl Reichweite als auch Conversion effizient steuern.

2. Kreativressourcen fest integrieren

Kreativität und Schnelligkeit ist im Performance Marketing ein klarer Wettbewerbsvorteil. Daher ist ein nur für das Performance Marketing zuständiger Grafiker ein echter Kampagnen-Booster und sorgt neben schneller Umsetzung auch für konsistente Gestaltung und genug Auswahl an testbaren Varianten – ohne Zeitverlust durch externe Abstimmungen.

3. Nähe zum Produkt nutzen

Interne Teams sind näher dran: an Sortiment, Zielgruppen, Lagerbeständen und Echtzeitdaten aus CRM und Shop-Systemen. Ein internes Performance Marketing Team kann auf Knopfdruck aus den internen Daten Trends oder saisonale Effekte erkennen und schnell darauf reagieren.

4. Silos aufbrechen – Synergien schaffen

Im eigenen Haus lassen sich Performance-Kampagnen einfacher mit anderen Maßnahmen verzahnen – etwa mit Content-Marketing, E-Mail-Kampagnen oder Vertriebsaktionen. Das führt zu abgestimmten Botschaften, konsistenter Markenführung und effizienterem Mitteleinsatz. Auch der Austausch mit anderen Abteilungen wie Content, E-Mail, Social, Produktentwicklung oder Vertrieb gibt Impulse und es kann auf gemeinsame Erfahrungen zurückgegriffen werden.

5. Wirtschaftlichkeit realistisch bewerten

Ab einem monatlichen Werbebudget von rund 100.000 Euro, über mehrere digitale Kanäle hinweg, rechnet sich Inhousing auch finanziell. Agenturkosten, Koordinationsaufwand und fehlende Datentiefe machen externe Modelle langfristig teurer – während interne Teams deutlich flexibler agieren können.

Fazit: Nachweisbarer Impact durch Inhouse-Strategie

Die Entscheidung für ein eigenes Performance-Marketing-Team zahlt sich messbar aus: Unternehmen, die auf Inhousing setzen, gewinnen nicht nur strategische Kontrolle und operative Flexibilität – sondern erzielen auch nachweislich bessere Ergebnisse.

*Jessica Kowalczyk ist verantwortlich für das Performance Marketing bei MissPompadour.

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