Marketingplanung Die Zukunft des Marketings: Mit flexibler Planung zum Ziel

Autor / Redakteur: Swen Arnold* / Fiona Gaubitz

Durch Corona hat sich die Art, wie wir arbeiten, aber auch wie Unternehmen planen verändert. Wie soll ein langfristiger Marketingprozess in Zeiten, in denen Unternehmen oft nicht einmal wissen, was der nächste Monat mit sich bringt, funktionieren?

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Marketing-Teams überleben nicht nur in der momentane Situation, sondern blühen regelrecht auf.
Marketing-Teams überleben nicht nur in der momentane Situation, sondern blühen regelrecht auf.
(Bild: gemeinfrei / Pexels )

Das Stichwort heißt hier flexible Planung. Unternehmen müssen weg von einem jährlichen oder vierteljährlichen Planungsintervall. Vor allem Marketingexperten müssen eine strategische Planung verfolgen, die es ihnen ermöglicht, innerhalb kürzerer Zeit zu antizipieren, sich anzupassen und Prioritäten zu setzen. Denn die Erstellung von detaillierten Plänen führt in so ungewissen Zeiten nur dazu, dass Führungskräfte und Teams sich nicht schnell und gut auf eine veränderte Situation reagieren können.

Marketing-Teams sollten daher:

  • Agil und flexibel bleiben in Prozessen und Teams
  • die Einsicht von Zielen, Vorgaben, Plänen und Initiativen in den Teams vereinfachen
  • die Zusammenarbeit, besonders jetzt wo viele Menschen remote arbeiten, verbessern

Eine umfassende Plattform statt vieler einzelner nutzen

Neue Technologie bedeutet nicht automatisch bessere Leistungsfähigkeit. Vor allem wenn viele unterschiedliche Programme und Apps genutzt werden, kann das sogar einen negativen Einfluss auf die Produktivität haben. So haben einige der deutschen Beschäftigten das Gefühl, dass die Anzahl der Technologieanwendungen und -programme, die sie verwenden, zu einer Verringerung ihrer Produktivität führt. Oft werden Ziele, Vorgaben oder Pläne aufgrund von zu geringer Sichtbarkeit über die Plattformen hinweg aus den Augen verloren.

Auch die Zusammenarbeit und Initiative zwischen Teams kann sinken, da eine effiziente Kommunikation über so viele Plattformen hinweg schwierig sein kann. Daher benötigen Mitarbeiter eine zentrale Work-Management-Plattform, auf der die Mitarbeiter sich schnell und unkompliziert Ideen auszutauschen, Inhalte erstellen und komplexe Arbeitsabläufe und Bereiche an einer Stelle bündeln können. Damit wird die Effektivität der Zusammenarbeit erhöht.

In Zeiten des Remote Works gilt:

Transparente Aufgabenverteilung

Durch eine Übersicht aller zu erledigenden Aufgaben können alle Mitarbeiter zeitgleich Auskunft über die nächsten Planungs-Schritte, Prioritäten und eventuellen spontanen Aktualisierungen bekommen. So kann schneller auf veränderte Situationen reagiert werden, sei es eine veränderte Marktdynamik, Kundenbedürfnisse, oder Fragen der Lieferkette.

Zusammenarbeit in Echtzeit

Oft verbleiben Informationen, trotz Nachrichten und Meetings, innerhalb eines Teams und sind nicht für andere Abteilungen einsehbar. Mit Work-Management-Plattformen können hingegen Statusupdates, Gespräche und Feedback an einer Stelle gespeichert werden und garantieren somit die Transparenz der professionellen Kommunikation. Wichtige Informationen gehen damit nicht mehr unter und Missverständnisse sowie Zeitverluste werden vermieden.

Synchronisierung von Projektmanagement-Methoden

Work-Management-Plattformen ermöglichen zudem einen übergangslosen Wechsel zwischen unterschiedlichen Ansichten. Aufgaben und Projekte können sowohl in Wasserfall- als auch agilen Ansichten von dargestellt werden, selbst wenn die beteiligten Gruppen verschiedene Projekt- bzw. Work-Management-Methoden verwenden.

*Swen Arnold ist Regional Director Benelux, Nordics, DACH bei Workfront.

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