E-Mail-Marketing-Einmaleins

E-Mail-Marketing – 16 Begriffe, die jeder Marketer kennen sollte

| Autor / Redakteur: Alexander Handcock / Georgina Bott

Hier finden Sie einen Spickzettel zu verschiedenen Fachbegriffen rund um das Thema „Zustellbarkeit von E-Mails“.
Hier finden Sie einen Spickzettel zu verschiedenen Fachbegriffen rund um das Thema „Zustellbarkeit von E-Mails“. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Blacklist, Bounce-Raten und Listenhygiene – diese Begriffe sollten Marketer kennen, wenn Sie sich mit E-Mail-Kampagnen beschäftigen. Was diese und weitere Begriffe zum Thema „E-Mail-Zustellbarkeit“ bedeuten, zeigt das Einmaleins des E-Mail-Marketings.

Kennen Sie die Situation in einem Meeting zu sitzen, einer neuen Gruppe beizutreten oder ein neues Projekt in Angriff zu nehmen, bei dem Sie vor lauter unbekannter Fachbegriffe und Akronyme das Gefühl haben, in einem Nebel aus Marketing-Slang festzustecken? Um sich auf diese Momente vorzubereiten, geben wir Ihnen mit folgender Liste den perfekten Spickzettel zum Thema Zustellbarkeit von E-Mails.

1. Blacklist

Blacklists sind Echtzeitdatenbanken, die von Internet Service Providern (ISPs) verwaltet werden und die IP-Adressen oder Domänen auflisten, bei denen der Verdacht besteht, dass sie Spam-Mails versenden.

2. Bounce-Raten

Die Bounce-Raten beziehen sich auf den Prozentsatz der E-Mail-Nachrichten, die die Posteingänge des Empfängers nicht erreichen. Es gibt zwei Arten: einen Soft-Bounce, d.h. die E-Mail-Adresse ist vorübergehend nicht verfügbar (z.B. Empfänger-Postfach ist voll oder Server ist ausgefallen), und einen Hard-Bounce, d.h. die E-Mail-Adresse ist dauerhaft nicht erreichbar (z.B. das Empfänger-Postfach ist nicht vorhanden, vielleicht aufgrund eines Tippfehlers).

3. CAN-SPAM

CAN-SPAM ist ein Rechtsakt, der die Grenzen für die kommerzielle Nutzung von E-Mails definiert. Vor allem aber beinhaltet sie das Recht des Verbrauchers, jederzeit auszusteigen oder sich von Messaging abzumelden.

4. Spam-Bericht

Beschwerden, auch bekannt als Spam-Berichte, beziehen sich auf die Aktivität der Meldung von Spam an Behörden. Die Anzahl der Beschwerden kann den Ruf Ihres Domain-Senders ernsthaft schädigen und zu einem möglichen Blacklisting führen.

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5. Zustellraten

Die Zustellraten beziehen sich auf den Prozentsatz der E-Mails, die erfolgreich von den Gateway-Servern der ISPs Ihres Kunden empfangen wurden und nicht als harte oder weiche Bounces zurückgegeben werden. Bitte beachten Sie, dass die Zustellraten keine Zustellung in den Posteingang bedeuten.

6. DomainKeys Identified Mail

DKIM (DomainKeys Identified Mail) ist eine E-Mail-Authentifizierungsmethode, die gefälschte Absenderadressen in E-Mails verhindern soll.

7. Domain Reputation

Domain Reputation bezieht sich auf die Aufzeichnung des Absenderverhaltens, das von einem bestimmten Domainnamen protokolliert wird (im Gegensatz zur IP-Adresse).

8. Allgemeine Datenschutzverordnung

Die Allgemeine Datenschutzverordnung (GDPR) ist eine Verordnung, die am 25. Mai 2018 in Kraft getreten ist. Einfach ausgedrückt, regelt die GDPR den Datenschutz für Einzelpersonen innerhalb der Europäischen Union. Es wurden verbesserte Regeln für die aktive Teilnahme am Marketing und die Zustimmung der Verbraucher festgelegt.

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9. Posteingangsplatzierungsraten

Die Posteingangsplatzierungsraten messen den Prozentsatz der gesendeten E-Mails, der tatsächlich im Posteingang der Abonnenten landet.

10. IP Reputation

IP Reputation bezieht sich auf die Aufzeichnung des Absenderverhaltens, das durch die Verfolgung des von einer bestimmten IP-Adresse gesendeten Datenverkehrs (im Gegensatz zur Domänenadresse) bestimmt wird.

11. Listenhygiene

Listenhygiene bezieht sich auf Praktiken, die der Pflege von E-Mail-Listen mit gültigen Adressen förderlich sind, z.B. durch Löschen von Hard Bounces, Non-Respondents und Opt-Outs.

12. Senderscores

Senderscores bezeichnen ein Maß für die Senderreputation, berechnet auf einer Skala von 0 bis 100. IP-Adressen mit Absenderwerten unter 70 Punkten werden wahrscheinlich alle gesendeten E-Mails gefiltert/blockiert; über 70 Punkte und einzelne E-Mails/Kampagnen werden gefiltert.

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13. Spam

Spam ist im Wesentlichen unerwünschte E-Mail, auch bekannt als „Junk-E-Mail". Diese Nachrichten werden oft in großen Mengen und mit böswilliger Absicht versendet.

14. Spam-Fallen

Spam-Fallen werden von ESPs eingerichtet, nachdem sie kontinuierliche harte Bounces an eine ungültige E-Mail-Adresse erhalten haben. ESPs können diese ungültige Adresse in eine so genannte “Spam-Falle" verwandeln, so dass sie Absender, die auf die „tote" Adresse abzielen, als Spammer melden können. Mit einer guten Listenhygiene können Sie Spam-Fallen vermeiden.

15. Sender Policy Framework

SPF (Sender Policy Framework) bezieht sich auf den offiziellen DNS-Eintrag (Domain Name Server), der angibt, dass eine IP-Adresse oder Domain die Berechtigung zum Senden Ihrer E-Mail hat. E-Mails mit fehlender SPF-Authentifizierung werden kategorisch blockiert.

16. Abmeldungen

Abmeldungen beziehen sich auf die Anzahl der Abonnenten, die sich für die Abmeldung von einer E-Mail-Liste entscheiden.

* Alexander Handcock ist Senior Director Global Marketing bei Selligent Marketing Cloud.

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