E-Commerce

Ist Cross-Device-Tracking die Rettung für Affiliate Marketing?

| Autor / Redakteur: Sabrina Spielberger / Georgina Bott

Laptop, Tablet, Smartphone und Co. – User sind nicht mehr nur mit einem Gerät unterwegs, um online zu shoppen. Bedeutet das wirklich das Ende für das Affiliate Marketing?
Laptop, Tablet, Smartphone und Co. – User sind nicht mehr nur mit einem Gerät unterwegs, um online zu shoppen. Bedeutet das wirklich das Ende für das Affiliate Marketing? (Bild: gemeinfrei / CC0)

Affiliate Marketing ist tot – stimmt das wirklich? Der Trend zum mobile Shopping ist ein Grund dafür, weshalb Affiliate Marketing langfristig scheitern könnten. Weshalb Cross-Device-Tracking die Rettung für das Affiliate Marketing sein könnte.

Seit es Affiliate Marketing zu Beginn der 90er Jahre erstmals gab, hat sich die Welt ein Stückchen weitergedreht. Es gibt Gegentrends und An- und Abstiege hinsichtlich seines Erfolgs. Was aber kontinuierlich geblieben ist, sind die lauten Stimmen von Branchen-Insidern, dass Affiliate Marketing endgültig tot sei. Doch nun setzt sich verstärkt eine Technik durch, die sich – neben einer Vielzahl an Trendwenden – so positiv auf das Affiliate Marketing in B2B und B2C auswirken wird, dass es keinen Anlass gibt, an dessen Beerdigung zu denken.

Mobile Shopping auf dem Vormarsch

In den vergangenen Jahren war die Performance von Affiliate Marketing schwankend, geradezu wellenartig. Ein Faktor für den tendenziellen Erfolgsabstieg ist die Durchsetzungskraft der Nutzung von Smartphones gewesen. Ein Trend, der für Werbetreibende, die Affiliate Marketing nutzen, sehr nachteilig war. Die Relevanz der auf Desktops verbreiteten Kampagnen, nahm kontinuierlich ab, doch zugleich blieb der mobile Kosmos Nebenschauplatz für Werbende. Der Desktop galt für sie weiterhin als „the place to be“, während ein Großteil der User gebannt auf Smartphones und Tablets starrten. Gerade im B2B hat das Mobile Shopping stark an Bedeutung gewonnen. Eine aktuelle Studie der Boston Consulting Group in Kooperation mit Google bestätigt, dass 50 Prozent aller Online-Suchanfragen im B2B-Einkaufsprozess via Smartphone erfolgen – Tendenz steigend. Die neuen Konsumgewohnheiten der User, mehrere Geräte zu nutzen und innerhalb des Online-Shoppings das Mobile Shopping für sich zu entdecken, hätte durchaus ein Grund sein können, weshalb Affiliate Marketing langfristig scheitern könnte, gäbe es nicht das Cross-Device-Tracking.

Cross-Device-Tracking rettet das Affiliate Marketing

Mit Cross-Device-Tracking können Affiliate Kampagnen nicht mehr nur auf einem Kanal analysiert werden, denn Cross-Device-Tracking ist eine geräteübergreifende Technik, die Werbenden zuverlässige und spezifische Daten zum Verhalten ihrer Kunden und zum Auswerten ihrer Affiliate-Kampagnen liefert. Sie wissen zukünftig, wann die Conversions am zahlreichsten sind, wie der Durchschnittswarenkorb ihrer Kunden aussieht und können dabei die gesamte Customer Journey verfolgen. So lassen sich Werbekampagnen nun hinsichtlich Kosten, Zielgruppe und Targeting optimieren und zugleich die gesamte Effektivität ihrer Online-Marketing-Aktivitäten analysieren.

Mehr Käufer, mehr Plattformen, mehr Produkte

Die Erfolgszahlen von Black Friday, Cyber Monday und anderen Online-Shopping-Events zeigen, wie sehr sich die Kaufbereitschaft im Internet verstärkt hat. Das wachsende Vertrauen der Menschen, ihre persönlichen Daten im Internet preiszugeben, ist auf die Verbesserung des Datenschutzes zurückzuführen. Daher bestellen immer mehr Menschen bequem online, anstatt in einen Laden zu gehen. Neben der steigenden Zahl an Online-Käufen, gibt es immer mehr Shopping-Portale, die sich verstärkt auf die ständig wechselnden Bedürfnisse ihrer Kunden einstellen. Gab es vor ein paar Jahren nur eine begrenzte Auswahl an Waren, die mit Affiliate-Links beworben wurden, hat sich auch das hin zu einer breiten Produktpalette verändert. Im B2B werden gerade Reisen und Flüge, Software, Elektronikartikel, aber auch Büroeinrichtungen, Fachbücher und Bekleidung verstärkt online gekauft, weshalb diese Bereiche besonders lukrativ für Affiliates sind.

Was passiert nun?

Käufer von heute erwartet in allen Bereichen die gleichen Möglichkeiten und Funktionen. Dazu gehört gerade der komfortable Einkauf über Smartphones. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren verstärken. Somit ist es wichtig, dass Onlineshops und digitale Vertriebsplattformen fit für die mobile Nutzung sind, damit sie auch morgen noch ihre Kunden zufriedenstellen können. Cross-Device-Tracking wird Marketern zukünftig helfen, besser auf das Konsumverhalten und die Bedürfnisse ihrer Kunden einzugehen, was sich maßgeblich in der Kundenzufriedenheit widerspiegeln wird. Sie können maßgeschneiderte Marketing-Kampagnen geräteübergreifend platzieren, ihre Zielgruppe klarer definieren, ansprechen und erreichen. Alles Umstände, die zeigen werden: Affiliate Marketing lebt – mehr denn je!

Sabrina Spielberger ist Gründerin des Affiliate-Unternehmens digidip.
Sabrina Spielberger ist Gründerin des Affiliate-Unternehmens digidip. (Bild: digidip © Patrick Runte)

Über die Autorin

Sabrina Spielberger ist Gründerin des Affiliate-Unternehmens digidip in Berlin. Innerhalb der letzten vier Jahre hat sich das Unternehmen zum Marktführer für Premium-Content-Monetarisierung entwickelt. Digidip ist in über 40 Ländern vertreten und ist das weltweit führende private Meta-Netzwerk für Monetarisierung und Performance-Analyse. Die Idee zur Gründung des Start-ups kam Spielberger, nachdem sie als Fashion Bloggerin keine zufriedenstellende Option finden konnte, ihren Content effektiv und einfach zu monetarisieren. Heute umfasst ihr Meta-Netzwerk 95 Netzwerke und 40.000 Webhändler.

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