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Studie „Digitalisierungsschub 2020“ Krise treibt Digitalisierung in B2B-Unternehmen an

Redakteur: Lena Müller

Die deutsche Industrie hat durch die Corona-Krise einen echten digitalen Ruck erfahren. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Studie „Digitalisierungsschub 2020 im B2B-Marketing“. Die wichtigstens Learnings aus der Studie finden Sie hier.

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Welche Auswirkungen hat Corona wirklich auf das B2B-Marketing? Eine aktuelle Studie untersucht den Status quo.
Welche Auswirkungen hat Corona wirklich auf das B2B-Marketing? Eine aktuelle Studie untersucht den Status quo.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Die digitalen Veränderungen stellen sowohl Industrieunternehmen als auch Dienstleister und Agenturen sowie Messegesellschaften vor neue Herausforderungen, bieten aber auch zahlreiche Chancen. Ein Umdenken und die Neuausrichtung der Marketing-Strategie sind gefordert, um zukünftig erfolgreich zu sein. Deshalb befasst sich die aktuelle Studie „Digitalisierungsschub 2020“ vom Bundesverband Industriekommunikation (bvik) in Kooperation mit marconomy und der Hochschule der Medien (HdM) mit der Frage: Wie stellen sich der Digitalisierungsgrad und die Zukunftsausrichtung der verschiedenen Player der Industriekommunikation im Herbst 2020 dar? Die Ergebnisse zeigen, dass sich die aktuelle Krise auf alle Bereiche im Unternehmen auswirkt. Gerade im Bereich des Marketings und der Veranstaltungen setzen B2B-Unternehmen bereits jetzt auf digitale Formate. Wir haben die fünf wichtigsten Learnings für Sie zusammengefasst:

5 Learnings aus der Studie

  • Krise treibt Digitalisierung in allen Unternehmen voran. Unternehmen, die bereits vor der Krise mit digitalen Tools vertraut waren, haben sich in diesem Zuge noch weiterentwickelt. Aber auch Unternehmen, die vor der Krise nicht digitalaffin waren, wachen langsam auf.
  • Interne Kommunikation profitiert von der Krise. Homeoffice und digitale Kommunikationsplattformen wurden mittlerweile in (fast) allen Unternehmen eingeführt und sollen auch zukünftig fester Bestandteil des Arbeitsalltags sein.
  • Externe Kommunikation leidet unter Messe-Ausfällen und gekürzten Marketing-Budgets. 50 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Marketingstrategie durch die Krise stark beeinflusst wurde und dass sie negative Einflüsse auf ihr Budget verzeichnen.
  • Marketer setzen auf vermehrte Nutzung von Online-Marketing-Maßnahmen. Wie bei keinem anderen Thema ist die Bedeutung von Social Media während der Krise stark angestiegen. Außerdem setzen Marketer langfristig auf Kommunikationsplattformen, Online-Leadgenerierung und Marketing Automation.
  • Virtuelle Veranstaltungsformate werden etabliert. Fast 75 Prozent der befragten Industrieunternehmen gaben an, schon einmal an einem virtuellen Event teilgenommen zu haben. Über 90 Prozent gaben außerdem an, dass virtuelle Events die klassischen in Zukunft wohl ergänzen werden.

Sie möchten die ausführlichen Studienergebnisse ansehen? Hier erfahren Sie mehr darüber.

Zur Studie

marconomy und der bvik unterstützen die Progressivität im B2B-Marketing und haben im Rahmen ihrer Zusammenarbeit die Studie „Digitalisierungsschub 2020“ aufgesetzt. Ziel dieser Studie war es herauszufinden, welche Folgen die Krise – für Unternehmen, im Speziellen für das B2B-Marketing – hat und inwieweit die Auswirkungen Treiber für die digitale Transformation sind. Im Befragungszeitraum vom 10. August 2020 bis 18. September 2020 beantworteten die Teilnehmer Fragen zu ihrem Unternehmen, ihrer Arbeitsorganisation sowie ihrer externen und internen Kommunikation. Insgesamt wurden 446 Teilnehmer befragt (235 aus Industrieunternehmen, 202 aus Dienstleistungsunternehmen, 9 von Messegesellschaften).

Quelle: bvik

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