Wissenschaftsjahr 2019

Künstliche Intelligenz: Eine Multimedia-Reportage

| Redakteur: Elisa Mundt

Studierendenprojekt: Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz
Studierendenprojekt: Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz (Bild: Kristin Baars)

Künstliche Intelligenz ist ein Begriff, der zurzeit in aller Munde ist. Doch was genau versteckt sich eigentlich dahinter und welchen Einfluss hat KI jetzt schon auf unser Leben? Auf die Suche nach Antworten auf diese und weitere Fragen haben sich 300 Studierende aus Würzburg, Schweinfurt und Frankfurt begeben.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt veranschaulicht multimedial verschiedene Aspekte und Erkenntnisse aus dem Bereich der KI. Mit Kurztexten sowie Foto-, Audio- und Videoformaten wird der Öffentlichkeit verständlich vermittelt, welchen Einfluss KI bisher auf unser Leben hat, welche Vorteile und Risiken der Einsatz intelligenter Technologien mit sich bringt und wie die Zukunft in diesem Bereich aussieht. Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung geben Einblick in ihre Fachbereiche und betrachten ethische sowie rechtliche Herausforderungen.

Künstliche Intelligenz verständlich machen

Doch was ist was genau versteckt sich hinter dem Begriff "Künstliche Intelligenz"? Was ist Machine Learning? Warum können Sprachassistenten wie Alexa unsere Worte verstehen und unsere "Befehle" ausführen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen finden sich ab sofort auf der Webseite des Projekts „Künstliche Intelligenz: Eine Multimedia-Reportage“.

Rund 300 Studierende der Universität Würzburg (JMU), der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) und der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft Frankfurt (HMKW) nehmen im Zuge des Wissenschaftsjahres 2019 hier KI-Themen unter die Lupe.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt veranschaulicht multimedial verschiedene Aspekte und Erkenntnisse aus dem Bereich der KI. Mit Kurztexten sowie Foto-, Audio- und Videoformaten wird der Öffentlichkeit verständlich vermittelt, welchen Einfluss KI bisher auf unser Leben hat, welche Vorteile und Risiken der Einsatz intelligenter Technologien mit sich bringt und wie die Zukunft in diesem Bereich aussieht. Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung geben Einblick in ihre Fachbereiche und betrachten ethische sowie rechtliche Herausforderungen.

Künstliche Intelligenz beschäftigt viele Branchen

Die beteiligten Hochschulen konnten für das Projekt zahlreiche namhafte Medienpartner gewinnen. Die von den Studierenden verfassten Beiträge über Unternehmen und KI-Experten aus den Regionen Mainfranken und Rhein-Main werden in Artikelreihen der Main-Post, der Frankfurter Rundschau, der Vogel Communications Group und der dfv Mediengruppe sowie als Podcasts im Bayerischen Rundfunk und Hessischen Rundfunk veröffentlicht.

In Kurztexten sowie Foto-, Audio- und Videoformaten nehmen die Studierenden unter anderem unter die Lupe, wie KI die Arbeitswelt verändert, wie sie sich auf unseren Alltag auswirkt und welche Vorteile und Risiken der Einsatz intelligenter Technologien mit sich bringt. Verschiedene Stimmen aus Wissenschaft und Forschung ergänzen die Reportage.

„Als großer Fachkommunikationsanbieter freuen wir uns natürlich außerordentlich über die Realisierung des Projekts. Das Thema wird die 14 Branchen, für die wir Fachmedien erstellen, erheblich umkrempeln. Da herrscht großer Aufklärungs- und Informationsbedarf!“, ist sich Dr. Gunther Schunk, Chief Communications Officer der Vogel Communications Group sicher.

Michael Reinhard, Chefredakteur der Mediengruppe Main-Post, glaubt ebenfalls, dass KI die Wirtschaft und Gesellschaft fundamental und unumkehrbar verändern wird und fügt hinzu: „Zum Glück sind wir diesem Prozess nicht hilflos ausgeliefert – vorausgesetzt, Politik und Zivilgesellschaft finden die richtigen Antworten auf die elementaren politischen, gesellschaftlichen und ethischen Fragen dieses tiefgreifenden Wandels. Die Mediengruppe Main-Post wird sich deshalb in den kommenden Monaten dem Thema KI ausführlich in einer umfassenden Serie widmen – in Kooperation mit dem Projekt der Studierenden.“

Und auch beim BR spielt das Thema KI eine große Rolle: „Der Bayerische Rundfunk wird sich im Herbst in einem Themenschwerpunkt in allen Ausspielwegen mit ‚Künstlicher Intelligenz‘ in Pro und Contra beschäftigen“, teilt Eberhard Schellenberger, Leiter des BR-Studios Mainfranken, Würzburg, mit. Laut ihm bietet das Projekt die Möglichkeit, “die Chancen und Auswirkungen von KI konkret auf die Region Mainfranken zu beziehenund mit vielen praktischen Beispielen darzustellen.

Stimmen zum Projekt

  • „Die KI ist das zentrale ökonomische Thema – global, aber vor allem auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Das Thema bewegt die Menschen. Das habe ich auch an der Resonanz der Studierenden gemerkt, die sich dem Projekt mit viel Engagement widmen“,sagt Kim Otto,Professor für Wirtschaftsjournalismus an der JMU.
  • Auch Prof. Dr. Lutz Frühbrodt, Leiter des Master-Studiengangs „Fachjournalismus und Unternehmenskommunikation“ an der FHWS, freut sich über den Einsatz seiner Studierenden: „Sie verstehen das Recherchieren und Produzieren für das KI-Projekt als echte Herausforderung. Gleichzeitig finden sie es aber auch hervorragend, sich unter Echtzeit-Bedingungen mit diesem komplexen Zukunftsthema auseinandersetzen zu können.“
  • Prof. Dr. Katja Gußmann erlebt ihre Studierenden an der HMKW ebenfalls als hochmotiviert: „Mit KI-Experten Interviews auf Augenhöhe zu führen, ist für alle eine tolle Erfahrung.“

Wissenschaftsjahr 2019 – Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist das Thema des Wissenschaftsjahres 2019. Systeme und Anwendungen, die auf Künstlicher Intelligenz basieren, sind schon heute vielfach Bestandteil unseres Lebens: Industrieroboter, die schwere oder eintönige Arbeiten übernehmen oder smarte Computer, die in kurzer Zeit riesige Datenmengen verarbeiten können – und damit für Wissenschaft und Forschung unverzichtbar sind. Ganz abgesehen von virtuellen Assistenzsystemen, die zu unseren alltäglichen Begleitern geworden sind. Digitalisierung und Automatisierung werden in Zukunft weiter fortschreiben.

Welche Chancen gehen damit einher? Und welchen Herausforderungen müssen wir uns stellen? Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf unser gesellschaftliches Miteinander? Im Wissenschaftsjahr 2019 sind Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, im Dialog mit Wissenschaft und Forschung Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden.

Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Sie tragen als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation Forschung in die Öffentlichkeit und unterstützen den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft.

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