Dezentrale Händlernetzwerke können nur schwer eine Werbeaktion gemeinsam ausspielen, um Werbedruck gezielt an den jeweiligen Standorten aufzubauen. Abhilfe schafft hier ein automatisiertes Landingpage-Konzept mit Schnittstellen zu den lokalen Homepages. Gezielte Marketing-Maßnahmen unterstützen die Leadgenerierung.
Eine Landingpage ist die ideale Ergänzung zum Online-Marketing.
Man stelle sich Folgendes vor: Ein Konzern rollt eine nationale Werbekampagne aus und bewirb ein Produkt, welches nur bei einem Händler bestellbar ist. Schon nach kurzer Zeit steigt die Anzahl der Google-Anfragen nach dem Produkt beziehungsweise nach den Handelsstandorten enorm.
Das Problem: Viele dieser Anfragen laufen ins Leere, da die Händler nicht gut genug darauf vorbereitet sind. Oftmals ist das beworbene Produkt erst auf einer Unterseite der Homepage aufgeführt oder die Informationen zu dem gesuchten Produkt haben nicht die Qualität eine Relevanz bei Google zu erzeugen. Das hat zur Folge, dass, das Ergebnis der Google-Suche unbefriedigend ist: Weder werden der lokale Handel noch strukturierte Informationen zum Produkt gefunden oder die wirklich hilfreichen Suchergebnisse tauchen erst sehr spät auf. Der Interessent gibt auf.
Doch welche Aktionen aus dem Pull-Marketing-Bereich können Suchanfragen so kanalisieren, dass diese nicht ins Leere laufen und zum gewünschten Ergebnis kommen?
Landingpages kanalisieren Suchanfragen
Landingpages sind das ideale Marketing-Instrument, um hierauf zu reagieren. Eine Landingpage ist eine Webseite, die für die eigene Zielgruppen optimiert ist. Ziel ist es, Leads so effektiv wie möglich zu generieren (im B2B und B2C) und die Conversions von Besuchern zu Käufern zu maximieren. Auf diesen Seiten nimmt man den Interessenten in Empfang, gibt ihm übersichtlich relevante Informationen und kann ihn bestenfalls durch Call-to-Action-Aktionen auch identifizieren, um so ein gezieltes Retargeting zu betreiben.
Eine Landingpage, die User zu lokalen Händlern lenken soll, muss neben den suchmaschinenrelevanten Informationen auch individuelle Elemente enthalten wie zum Beispiel die Lage und/oder den Namen des Händlers. Hier müssten individuelle Landingpages erstellt und mit den Seiten der einzelnen Händler verknüpft werden, um Nutzer direkt in ihren nächstgelegenen Store zu führen. Je nach Größe des Händlernetzwerkes eine Aufgabe, die bei einer Agentur viel Zeit, Manpower und auf Kundenseite auch Geld verschlingt. Es sei denn, dies kann automatisiert erfolgen.
Ein Landingpage-Roboter baut für jeden teilnehmenden Händler eine Landingpage auf, ohne dass dieser sich um den Content kümmern muss – CI-gerecht, trackbar und mit den passenden Schnittstellen wie zur Homepage und GoogleMybusiness. Langwierige Abstimmungsprozesse sind passé, das Tracking und die Webanalyse automatisch DSGVO-konform.
Durch die Vielzahl der suchmaschinenrelevanten Landingpages erkennen Google & Co eine erhöhte Relevanz und spielen bei aktiven Anfragen die passende Seite als Ergebnis aus. Durch den Einsatz der Landingpages kann der Händler nicht nur organisch zu den Suchbegriffen gefunden werden. GoogleAds-Kampagnen unterstützten die organische Listung und lenken Conversions in die gewollte Richtung. Dies funktioniert jedoch nur, wenn auch bei der GoogleAds-Kampagne die Wirkungsgebiete der unterschiedlichen Verkaufsstandorte berücksichtigt werden.
Durch die einheitliche Struktur der Zielseiten über alle Händler hinweg besteht die Möglichkeit, eine zentrale Google Ads Kampagne einzurichten, die im jeweils lokalen Wirkungskreis des Händlers das Suchinteresse aufgreift. 1000 Standorte bedeutet also 1000 lokale Google Werbekampagnen. Das Landingpage-System stellt dabei die Qualität der Zielseite in Bezug zur Suchanfrage sicher, und mit CallToActions auf der Landingpage wird der Nutzer entsprechend dem Interesse zur vordefinierten Conversion angeleitet.
Doch Landingpages können nicht nur im Pull- sondern auch im Push-Marketing zum Tragen kommen. Hyperlokales Targeting beziehungsweise Geo-Targeting ist hier das Stichwort. Fast 70 Prozent aller Onlineaktivitäten finden bereits auf dem Smartphone statt. Der konkrete Standort des Smartphones wird als ein wichtiges Targetingkriterium genutzt. Advertiser können so User gezielter auswählen, ansprechen und auf die händlerindividuelle Landingpage ziehen. Durch die Produktinformationen auf der lokalen Landingpage weckt der Werbetreibende beim User nicht nur ein Bedürfnis, sondern kann direkt auch die Lösung durch den Hinweis auf den lokalen Storeanbieten.
Stand: 08.12.2025
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Fazit: Landingpages gehören zu den wichtigsten Marketing-Instrumenten
Eine Landingpage macht es möglich, sich sehr präzise für Suchanfragen in Suchmaschinen zu positionieren. Die Website wird besser gefunden und die Suchenden bekommen exakt die Inhalte, die sie suchen.
Eine Landingpage kann für niedrigere Klickpreise bei Google Adwords sorgen. Google bevorzugt Seiten, die perfekt zu einer Suchanfrage passen. Im Ergebnis zahlen diese Werbetreibenden weniger pro Klick als Wettbewerber, die keine gut optimierte Landingpage haben.
Eine Landingpage ist die ideale Ergänzung zum Online-Marketing in Form von Anzeigen oder Bannern, beispielsweise auf Facebook oder Twitter. Das Werbemedium dient dann nur zum Anteasern des Interessenten, die weiterführende Info gibt es auf der Landingpage.
Eine Landingpage kann die Konversionsrate steigern. Durch die klare Ausrichtung auf ein bestimmtes Ziel – zum Beispiel einen Kauf oder einen Auftrag – erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dieses Ziel zu erreichen.
Landingpages in Kombination mit hyperlocal-Targeting führen zu mehr qualifizierten Leads.
Landingpage-Roboter sorgen für einheitliche, optimierte Landingpages, ohne dass sich Händler um Content kümmern oder stetig aktualisieren müssen. Nach Ablauf der Aktion werden alle Kampagnenelemente gelöscht und bereinigt.
Einheitliche Landingpages und GoogleAds-Kampagnen können binnen weniger Tage deutschlandweit eingesetzt werden. Dadurch ist man nicht auf eine rein organische Listung, angewiesen und kann sowohl das direkte Suchinteresse, als auch gezielte Streugewinne vollumfänglich abschöpfen.
Bei einem ausgeklügelten Produktlaunch wäre mit einer Vorlaufzeit von ein bis zwei Wochen das komplette Konzept zum Launch des Produktes bereits einsatzfähig und jede Suchanfrage im Umfeld des Handels würde sofort auf ein entsprechendes Suchergebnis stoßen.