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Datenschutzgrundverordnung Das sollten B2B-Unternehmen zur EU-DSGVO wissen

| Redakteur: Georgina Bott

Am 25. Mai endet die Übergangsfrist für die Europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) und Datenschutzverstöße werden mit hohen Strafen belegt. Was B2B-Unternehmen zur EU-DSGVO wissen sollten, haben wir in einer Beitragsübersicht zusammengefasst.

Was sollten B2B-Unternehmen zur EU-DSGVO wissen? In dieser Beitragsübersicht erfahren Sie es.
Was sollten B2B-Unternehmen zur EU-DSGVO wissen? In dieser Beitragsübersicht erfahren Sie es.
(Bild: Rawpixel )

Schrecken oder doch Chance? Die Europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO), die am 25. Mai 2018 nach einer Übergangsfrist endgültig in Kraft tritt, spaltet die Meinungen. Eines ist aber allen klar: die EU-DSGVO betrifft so gut wie jedes Unternehmen.

Einheitlicher Rechtsrahmen durch EU-DSGVO

Der Geltungsbereich der Verordnung erstreckt sich dabei nicht nur auf die Verarbeitung von Konsumentendaten, sondern betrifft die Daten aller natürlichen Personen innerhalb der Europäischen Union. Mit der DSGVO will die Europäische Union einen einheitlichen Rechtsrahmen für die Verarbeitung personenbezogener Daten schaffen, der jedoch nicht unbedingt zu einer Vereinfachung des Datenschutzrechts führt.

Bereits das Verschicken von Newslettern, Werbung über Social Media oder per E-Mail sowie die Datenschutzerklärung auf der Unternehmenswebseite eröffnen den Anwendungsbereich der EU-DSGVO.

Erhöhte Strafen mit Inkrafttreten der EU-DSGVO

Unternehmen müssen sich mit Inkrafttreten der EU-DSGVO auf erhöhte Dokumentationspflichten einstellen. Wer dies nicht tut und nicht ausreichend auf die neuen Regelungen vorbereitet ist, riskiert Bußgelder in einer Höhe von bis zu 20 Millionen Euro beziehungsweise bis zu vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Wollen Unternehmen nicht Gefahr laufen, mit solchen Bußgeldern bestraft zu werden, sollten sie überprüfen, ob alle Prozesse rechtskonform sind – und sie gegebenenfalls anpassen.

Darauf kommt es bei der EU-DSGVO an

Auf was es ankommt und was B2B-Unternehmen im Zusammenhang mit der EU-DSGVO beachten sollten, lesen Sie in den folgenden Beiträgen:

Interview mit Siemens zur DSGVO

Wie sieht die Umsetzung der EU-DSGVO eigentlich in der Praxis aus? Und wie können Unternehmen die Einverständniserklärung von ihren potenziellen Empfängern erhalten? Alexandra Geißler, Leiterin Market Communications Siemens Deutschland bei der Siemens AG, hat unseren Kollegen von B2BMarketing.works im Exklusiv-Interview verraten, wie die Umsetzung des Konformitätsprojekt im Hinblick auf die DSGVO bei Siemens Deutschland aussieht.

Hier geht's zum Interview.

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