Social Media ist eine ganz eigene Welt. Wenn man weiß, wie diese tickt, kann darüber einiges erreicht werden. B2B Unternehmen und deren Mitarbeiter nutzen Social Media durch eine ganz bestimmte Form des Marketings: Personal Branding. Wir haben dazu mit einer wahren Spezialistin auf dem Gebiet Personal Branding gesprochen. Und zwar Petra Bernhardt, Social Media Leader bei IBM.
Werden auch Sie zum Personal Branding Profi. Petra Bernhardt, Social Media Leader bei IBM, zeigt Ihnen, wie es geht.
Twitter, Instagram, Facebook. Social Media Plattformen, die jeder kennt. Aber es gibt eine Plattform, die momentan besonders wichtig für die B2B Welt ist. Und zwar LinkedIn. LinkedIn ist nicht nur ein Netzwerk für Privatpersonen. Auch Unternehmen nutzen diese Plattformen, um sich zu vermarkten, zu vernetzen, Jobs anzubieten oder Mitarbeiter anzuwerben. Diese, aber auch alle anderen Plattformen, werden vor allem dazu genutzt, Content zur Verfügung zu stellen. Eine besondere Form des Marketings ist Personal Branding. Beim Personal Branding geht es darum sich selbst als Personenmarke zu etablieren. Das geht offline sowie online. Ob die Mitarbeiter Personal Branding für ihr Unternehmen nutzen und so als Markenbotschafter ihres eigenen Unternehmens fungieren oder, um sich selbst als Person zu etablieren, ist ganz ihnen überlassen.
IBM, ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen, nutzt diese Form von Marketing auf LinkedIn aktuell stark. Dafür hat das Unternehmen Profis an Bord. Petra Bernhardt, Social Media Leader bei IBM, hat immer den Überblick über die neusten Trends auf LinkedIn und weiß, wie der Algorithmus funktioniert.
Aber was versteht man unter Personal Branding? Was sind Vorteile von Personal Branding? Und wie können Mitarbeiter motiviert werden, auch Corporate Influencer zu werden?
Interview mit einer Personal Branding-Expertin
Wir haben dazu mit Petra Bernhardt, Social Media Leader bei IBM, in unserem B2B Hero Podcast gesprochen. Sie gibt Tipps rund um das Thema Personal Branding und berichtet, wieso das Thema in jedem Unternehmen eine hohe Relevanz haben sollte.
marconomy: Was verstehst du unter dem Thema „Personal Branding“?
Petra Bernhardt: Personal Branding hat mehrere Aspekte. Es ist einer der wichtigsten Punkte, um als Marke selbst sichtbar zu sein. Es geht darum sich zu sagen, für welche Themen ich stehe, wo ich ausgezeichnet bin und was meine Visionen sind. Wie möchte ich gesehen werden? Aber wie möchte ich auch nicht gesehen werden? Das Ganze sollte am besten im Storytelling-Format sein und authentisch wirken. Es sollte so umgesetzt werden, wie man sich auch auf der Straße verhält. Wichtig ist auch zu sehen, wer mein Netzwerk ist. Wer interessiert sich für mich und meine Themeninhalte?
LinkedIn ist DAS B2B Netzwerk. Dort tummeln sich alle, die etwas zu sagen haben. Zum Glück ist auch sehr viel Inhalt dabei, der Mehrwert liefert. Es ist eine Plattform, auf der Leute Informationen bekommen und Informationen von sich geben können. Hier kann sehr viel gelernt werden. Auch Recruiting, sowie als Person gefunden zu werden, funktioniert über diese Plattform wunderbar. Aber trotzdem möchte ich noch etwas dazu sagen: Das Thema Personal Branding ist nicht nur für LinkedIn relevant. Eine Personal Brand bildet man online und offline. Das einmal für sich zu machen, ist von unglaublichem Mehrwert für alle Dinge, die man macht.
Wie du bereits erwähnt hast: Personal Branding ist essenziell für Unternehmen. Was sind denn die Vorteile von Personal Branding für Firmen?
Für die Firmen hat das einen enormen Mehrwert. Gerade bei Unternehmen, die ein großes Portfolio haben, kann natürlich nicht alles durch Werbemaßnahmen kommuniziert werden. Haben wir jetzt aber einen Experten zu einem bestimmten Thema, kann dieser es wunderbar nach außen tragen. Das hat den wahnsinnigen Effekt, dass wir unser gesamtes Portfolio am Markt bekannt machen können. Die Person, die sich in dem Moment als Experte zeigt, profitiert gleichzeitig natürlich auch davon. Denn wer weiß, ob die Person auch noch in 20 Jahren in demselben Unternehmen bleiben möchte. Wenn man sich in der Zeit ein gutes Netzwerk aufbaut, steigen natürlich auch die Jobchancen.
Hast du Tipps, wie man Anreize dafür schaffen kann, dass Mitarbeiter an so einem Influencer Programm teilnehmen wollen?
Also ich habe schon einiges an Anreizen probiert. In Form von „Blue Points“ zum Beispiel. Aber was ich hier sagen kann, ist, dass dies nicht zum Erfolg geführt hat. Das hat die Mitarbeiter nicht gereizt. Deswegen habe ich eine klare Meinung. Wenn ich die Mitarbeiter in meinen Vorträgen begeistern kann, wenn ich ihnen erläutern und erklären kann, was für sie selbst dabei rausspringen kann – dann sind sie auch immer dabei.
Gibt es etwas, was du in Zukunft anders machen würdest?
Ein Punkt, den ich nächstes Jahr ändern werde, ist, dass ich in kleineren Communitys arbeiten möchte. Mit Leuten, die richtig Lust auf das Thema haben. Die sich gegenseitig Content zuspielen und interagieren. Da möchte ich mehr Zeit investieren und mehr, bezogen auf Content, unterstützen.
Aber wie kann man zum Corporate Influencer werden? Worauf kommt es an? Wie sieht ein (nahezu) perfekter Post auf LinkedIn aus? Und welche Relevanz hat das eigene Personenprofil auf LinkedIn?
Stand: 08.12.2025
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Mehr dazu hat Petra Bernhardt bei marconomy Moderatorin Alicia Weigel im B2B Hero Podcast erzählt. Neugierig?
Dann hören Sie gleich rein:
Das erwartet Sie in dieser Folge:
Ab Minute 02:45: Personal Branding
Ab Minute 03:36: Hype auf LinkedIn
Ab Minute 04:56: Vorteile als Corporate Influencer
Ab Minute 8:44: Content Arten für Personal Branding
Ab Minute 9:50: Darauf kommt es bei Personal Branding an
Ab Minute 11:57: Content Planung
Ab Minute 13:24: Der (nahezu) perfekte Post auf LinkedIn
Ab Minute 18:23: Erfolgsmessung
Ab Minute 19:53: Social Selling Index
Ab Minute 21:15: Ihr Profil auf LinkedIn
Ab Minute 24:55: Unterstützung bei der Content Produktion
Ab Minute 28:00: Top drei Tipps für Ihre eigene Personal Brand
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Der Podcast für Marketing, Kommunikation und Vertrieb in Industrie- und Technologieunternehmen
Der B2B Hero Podcast zeigt, wie Trends aus dem Consumer Marketing auch für Industrie- und Technologieunternehmen eingesetzt werden können. Jede Woche sprechen wir regelmäßig mit Experten aus B2B Unternehmen und berichten so über aktuelle Entwicklungen und Praxis Cases. Klingt gut? Na dann hören Sie doch mal rein!