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Studie zeigt Handlungsbedarf Management-Tools in der Unternehmenskommunikation

Redakteur: Georgina Bott

Themenpläne und Medienanalysen werden in der Unternehmenskommunikation häufig angewandt. Das zeigt eine aktuelle Studie zur Nutzung von Steuerungskonzepten und Denkwerkzeugen im Kommunikationsmanagement. Demnach sind Methoden wie Scrum oder Advanced Analytics dagegen weniger verbreitet.

Oft sind Tools in der Unternehmenskommunikation nicht dokumentiert und auf die eigene Praxis zugeschnitten. Es empfiehlt sich eine Toolbox.
Oft sind Tools in der Unternehmenskommunikation nicht dokumentiert und auf die eigene Praxis zugeschnitten. Es empfiehlt sich eine Toolbox.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Durch die steigende Komplexität und Aufgabenvielfalt der Unternehmenskommunikation wird der Einsatz standardisierter Management-Tools für Kernprozesse wie Planung, Umsetzung und Analyse der Kommunikation unverzichtbar. Neun von zehn befragten Kommunikationschefs bestätigen dies in einer aktuellen Studie und fügen hinzu, dass Tools ein Teil des Wissens und Könnens von Kommunikatoren sein sollten. Bislang ist die praktische Nutzung von einheitlich dokumentierten Methoden wie Themenpyramiden, Persona-Analysen und Szenariotechniken allerdings nur schwach.

Defizite auch in Managementpositionen

Selbst Kommunikatoren in Managementpositionen und mit Strategie- und Steuerungsverantwortung haben nur begrenztes Anwendungswissen. Zudem ist das Verständnis, was Management-Tools genau sind, bislang eher diffus. Zum Einsatz kommen vor allem operative Methoden für die Planung und Umsetzung der Kommunikation. Die Rangfolge der am häufigsten eingesetzten Tools führen Themen- und Redaktionspläne (94,4 Prozent) und die Medienresonanzanalyse (92,8 Prozent) an. Kommunikationsmanagement-Tools mit der geringsten Bekanntheit sind die Touchpoint-Analyse (28 Prozent), Scrum (26,4 Prozent) sowie Flussdiagramme und Swim Lanes (20,8 Prozent).