B2B, AI und 3D: Shopware stellte auf seinem Community Day 2024 richtungsweisende neue Features für bessere Kundenerlebnisse und Automatisierung im E-Commerce vor.
Bessere Kundenerlebnisse führen zu mehr Umsatz: Auf dem Shopware Community Day 2024 ging es um die wirksamsten Entwicklungen im E-Commerce.
Shopware hat seinen zweitägigen Community Day genutzt, um die neuesten Mehrwerte der Plattform und Trends vorzustellen, von denen Shopware-Händler und Kunden profitieren. Etwa 1.500 internationale Teilnehmer kamen im Landschaftspark Duisburg-Nord zusammen, um Vorträgen zu lauschen, an Panel-Diskussionen teilzunehmen und Wissensaustausch zu fördern.
Im thematischen Mittelpunkt der Veranstaltung standen neue Funktionen zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz (AI) und der Einbettung von 3D-Visualisierungen und dem räumlichen Erleben im Shopping-Kontext (Spatial Commerce), die das Ein- und Verkaufen noch effizienter und kundenorientierter gestalten sollen.
Überdies präsentierte das Unternehmen neue Features für das wachsende B2B Segment. „In den kommenen fünf Jahren werden Künstliche Intelligenz sowie Spatial Commerce den Markt maßgeblich prägen und zu verändern“, sagt Sebastian Hamann, Shopware Co-CEO über die Bedeutung der neuen Produktausrichtung. Neben der strategischen Roadmap zu diesen Entwicklungen, stellte das Unternhemen unterschiedliche Highlights im Detail vor.
Scene Editor im Spatial-Commerce-Konzept
Der neue Scene Editor ist Teil des Spatial-Commerce-Konzeptes, das nativ in Shopware integriert ist und Händlern AR-, VR- und 3D-Features für umfassende Möglichkeiten zur dreidimensionalen Produktdarstellung im Shop eröffnet. Mit dem Editor können Bilder bzw. Hintergründe erstellt werden, innerhalb derer 3D-Modelle von Produkten platziert werden. Belichtung, Farben und Renderings sind dabei beliebig justierbar. Die intuitive Bedienung spart dabei zeitliche wie finanzielle Roessourcen. Kunden können Produkte nun räumlich erleben. Dies wirke sich positiv auf die Conversionrates aus und senke Retourenquoten.
Mit der Funktion „Text zu Bild“ können emotionale Stimmungsbilder für Hintergründe von Produktdarstellungen innerhalb von Shopware generiert werden. Auf diese Weise können Shopbetreiber schneller ansprechende Produktbilder und -welten erstellen. Da Hintergründe leicht abzuändern sind, ermöglicht das Feature überdies flexible Tests und eine stärkere Personalisierung des Shopping-Erlebnisses. Es ist bereits die zwölfte Funktion innerhalb des „AI Copilot“, der kontinuierlich um weitere Features ergänzt wird.
Einfach eintauchen
Bei der Einbindung von „Immersive Elements“ handelt es sich um eine App, die in Zusammenarbeit mit der Firma Instorier kreiert wurde und sich einfach über den integrierten Shopware App Store installieren lässt. Sie umfasst Elemente, die in die Erlebniswelten der Einkaufsoberfläche eingebunden werden können, was wiederum die visuellen Produktdarstellung verbessert. Darunter gibt es nun 3D-Spotmarks, Parallax-Effekte, Augmented und Virtual Reality und viele weitere Elemente. Die Integration kann laut dem Hersteller ohne technisches Knowhow umgesetzt werden und verhilft Onlinehändlern dazu, sich durch immersiveres Storytelling vom Wettbewerb abzuheben.
Die Kooperation mit Firma Instorier ist für Hamann besonders: „Wir verstehen uns als Inkubator einer offenen Entwickler-Gemeinschaft. Aufbauend auf unserem Open-Source-Softwarekern, der das Grundgerüst für unsere 3D- und AI-Entwicklungen beinhaltet, entstand durch die Zusammenarbeit eine Lösung, die immersive Erfahrung und die nächste Generation von Storytelling auch auf neuen Geräten wie der Apple Vision Pro oder der Meta Quest 3 ermöglicht.“
Sales Agent erweitert B2B Commerce
Das neue Tool „Sales Agent“ sammelt alle Vertriebsaktivitäten an einem zentralen Ort. Dazu zählen etwa die benutzerdefinierte Übersicht und zugeordnete Kunden, vorherige Interaktionen, Terminplanung, Erstellung von Bestellungen, Angeboten und Bestelllisten. Bereits an den Shop angebundene CRM-Systeme oder Kommunikationstools (bspw. Outlook) sollen dabei nicht ersetzt werden. Vielmehr gehe es darum, diese stärker in die Commerce-Plattform zu integrieren und einen Überblick über alle Daten zu bieten.
Der neue Sales Agent habe vor allem den Vorteil, dass er sich individuell an B2B Vertriebe anpassen und auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter und Sales-Prozesse zuschneiden lässt, ohne dass diese sich in komplexe Enterprise-Lösungen einarbeiten müssen.
B2B im Fokus
B2B ist laut Sebastian Hamann eines der Hauptfokusfelder von Shopware. So werde sich das Marktvolumen bis zum Jahr 2030 in dem Geschäftsbereich verdreifachen: „Inzwischen betreiben schon über 60 Prozent unserer Händler entweder ein reines B2B Geschäft oder sind im B2B und B2C Bereich tätig.“ Im B2B der Zukunft zähle aber nicht nur die Quantität, vor allem komme es auf eine „Connected B2B Sales Experience“ an. „Ein Beispiel dafür sind unsere Digital Sales Rooms zur Interaktion zwischen Händlern und Kunden. Mit dem Tool sind etwa Video-Chats im Shop möglich für die direkte Kaufberatung“, sagt der CEO.
Stand: 08.12.2025
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