30.04.2026
Digitale Teilhabe statt Bargeldverwaltung: Parto modernisiert stationäre Pflegeeinrichtungen
Bis heute verwalten viele Einrichtungen der Sozialwirtschaft Verwahrgelder und Ausgaben ihrer Klient:innen manuell: Mitarbeitende zählen Bargeld, dokumentieren Belege händisch und gehen teilweise privat in Vorleistung. Prozesse, die Zeit kosten, Bürokratie verstärken und Menschen aktiv vom selbstbestimmten Umgang mit Geld ausschließen.Während digitales Bezahlen längst selbstverständlich ist, werden Millionen Menschen in der Sozialwirtschaft ausgeschlossen.
Ein strukturelles Problem, das nur Parto gezielt löst. Das Hamburger Unternehmen ermöglicht seit 2023 digitale Zahlungsinfrastrukturen in Alten-, Eingliederungs- sowie Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen. „Wer nicht selbstständig bezahlen kann, ist in vielen Bereichen vom modernen Alltag ausgeschlossen“, sagt Jes Hennig, Co-Founder & CEO von Parto. „Digitale Teilhabe beginnt nicht erst bei großen politischen Debatten, sondern bei alltäglichen Dingen wie Einkaufen, Online-Bestellungen oder der eigenen Verfügung über Geld. Genau dafür schaffen wir die notwendige Infrastruktur.“
Parto ersetzt analoge Strukturen vollständig durch eine digitale Infrastruktur und kooperiert mit VISA, der Hamburg Commercial Bank sowie der Volksbank Mittweida. Die Lösung umfasst individuell konfigurierbare Kreditkarten, automatisierte Zahlungsprozesse und rechtssichere Verwahrgeldsysteme, die sich einfach in bestehende Verwaltungs- und Buchhaltungssysteme wie Connext Vivendi, SAP, DATEV, u.a. integrieren lassen.
Parto überzeugt im täglichen EinsatzDie digitale Infrastruktur wird bereits in unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt, von großen Wohlfahrtsverbänden wie der Diakonie und Caritas über Fachverbände wie Lebenshilfe bis hin zu privaten Trägergruppen. In den vergangenen sechs Monaten haben sich 24 weitere Pflegeeinrichtungen für Parto entschieden. „Als Entwicklungspartner der ersten Stunde haben wir gemeinsam mit Parto eine Lösung aufgebaut, die direkt aus unserem Alltag heraus entstanden ist“, sagt Frank Reimer, Geschäftsbereichsleitung Digitale Transformation bei der Diakonie Nord Nord Ost. „Was uns vorher täglich beschäftigt hat – Kassenführung, Belege und Abstimmungen – läuft heute weitgehend digital im Hintergrund. Das Ergebnis ist nicht nur weniger Bürokratie, sondern vor allem mehr Zeit für die Menschen.
“Auch andere Träger bestätigen den strukturellen Effekt:„Analoge Finanzprozesse wirken oft wie ein operatives Detail, sind in Wahrheit aber ein strukturelles Problem“, sagt André Bußkamp, Ressortleiter Beratung & Wohnen beim Caritasverband für den Kreis Coesfeld e.V. „Unsere Erfahrungen zeigen: Der Übergang zu digitalen Prozessen ist heute machbar und eröffnet neue Möglichkeiten für Teilhabe und Selbstständigkeit im Alltag.“
Langfristig will Parto den Standard für den Umgang mit Klientengeldern in der Sozialwirtschaft neu definieren. Ziel ist es, digitale Teilhabe flächendeckend zu ermöglichen und Einrichtungen vollständig von analogen Finanzprozessen zu befreien.