Marketing-Ressource-Management

Unternehmen nutzen Einsparpotenziale im Marketing nur mangelhaft

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Auf die Umsetzung kommt es an

Prozesse optimiert, MRM-System ausgewählt. Ende gut, alles gut? Nicht ganz. Denn an dieser Stelle entscheidet sich, ob die Einsparpotenziale durch all die getroffenen Maßnahmen in vollem Ausmaß zum Tragen kommen oder nicht. Konkret geht es um die Umsetzung. Denn ein neues System geht immer mit veränderten Arbeitsabläufen einher. Gerade in einem Umfeld, in dem hoher Druck herrscht, neigen Mitarbeiter dazu, wieder in alte Arbeitsmuster zu verfallen. Das führt unter Umständen dazu, dass viele der Investitionen verpuffen.

Dies kann durch ein effektives Change Management verhindert werden. Von Anfang an sollte geplant werden, wie das System in die Unternehmensorganisation und feststehende Abläufe integriert wird, sodass es nicht als Fremdkörper empfunden wird. Der „mental change“ bei den Mitarbeitern sollte durch die frühe Einbindung aller Beteiligten unterstützt werden, damit der tatsächliche Systemwechsel möglichst reibungslos verläuft. Danach ist es jedoch auch auf längere Sicht wichtig, die korrekte Einhaltung der neu gestalteten Abläufe zu überprüfen. Je nach Komplexität kann es zwischen sechs und 24 Monate dauern, bis sich die Mitarbeiter an die neuen Abläufe und Handlungsfelder gewöhnt haben.

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Alle Schritte sind wichtig für den Erfolg

Wie immer hängt der Erfolg solcher Projekte auch bei der Optimierung von Marketingprozessen und -systemen von mehreren Faktoren ab, die alle gleichermaßen im Blick behalten werden müssen. Die Betrachtung und Darstellung der Abteilungsabläufe, die Auswahl des passenden Systems, seine Implementierung und schließlich der Einsatz; all diese Schritte tragen zum Erfolg bei. Und der Aufwand lohnt sich! Am Ende winken hohe Einsparpotenziale, effizientere Prozesse – und ein gutes Stück weniger Druck und Stress in einer immer schneller werdenden Arbeitsumgebung.

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