Verändern Sie die Spielregeln bei der Medienerstellung: Warten Sie nicht auf Prototypen oder das fertige Produkt. Starten Sie die Customer Journey bereits mit der ersten Idee und setzen Sie bei der Kommerzialisierung auf überzeugende digitale Visualisierungen für ein einzigartiges Erlebnis.
Damit ein Kunde den Online Shop betritt, müssen Sie ihm etwas bieten, wie beispielsweise visuelles Storytelling.
Das richtige Produkt zum richtigen Zeitpunkt auf den Markt zu bringen, ist für die Wettbewerbsfähigkeit von Herstellern entscheidend. Als wäre dies angesichts der Komplexität in der Produktentwicklung und -produktion nicht schon herausfordernd genug, kommen die steigenden Erwartungen der potenziellen Käufer hinzu. Gezielte Maßnahmen zur Kundenbindung über die gesamte Customer Journey sind daher unentbehrlich. Sie sind nicht nur der ausschlaggebende Punkt für langfristige Kundenbeziehungen, sondern treiben auch die Neugewinnung von Kunden voran.
Kundenverhalten im Wandel
Design, Konstruktion, Fertigung, Marketing und Nutzen: Kunden von heute möchten ihre Produkte aktiv und passiv mitgestalten. Aktiv, indem sie Feedback geben oder direkt die Entwicklung und Fertigung bestimmen. Passiv, indem Nutzungsdaten gesammelt und dem Hersteller zur Verfügung gestellt werden, damit dieser ein Produkt nach den individuellen Bedürfnissen und Wünschen der Kunden entwickeln kann. In beiden Fällen sollten Hersteller und Vermarkter den persönlichen Mehrwert für den Kunden in den Mittelpunkt aller Aktivitäten entlang der Customer Journey stellen, mit dem Ziel, ein perfektes Kauferlebnis zu bieten.
Punkten können immer häufiger nur die Erlebnisse, die eine emotionale Reaktion beim Käufer auslösen. Am besten gelingt das, wenn der Kunde mit dem Produkt interagieren kann. State-of-the-Art 3D-Visualisierungen eröffnen dabei dem Marketing neue Dimensionen. Zum Beispiel lassen sich Produkte in der Online Ansicht per Mausklick individuell konfigurieren und von allen Seiten betrachten. Explosionsansichten sorgen für den nötigen Durchblick und geben dem Kunden Sicht auf die innenliegenden Teile. Die Darstellung in 3D erleichtert dadurch sowohl die Kommunikation als auch das Verständnis für das Aussehen und die Funktion eines Produktes. Spiegelt es gleichzeitig den persönlichen Mehrwert wider, werden Emotionen geweckt.
Digitale Transformation vorantreiben
Obwohl die Customer Experience als entscheidendes Kaufkriterium bekannt ist, nutzen bislang nur wenige Unternehmen die Möglichkeiten der Digitalisierung zur Optimierung ihrer Customer Journey. Häufig fehlt es an den technologischen Voraussetzungen, um digitale Durchgängigkeit über den gesamten Produktlebenszyklus zu erzeugen. Neben der Orchestrierung von Abteilungen und Prozessen, gilt es auch, die zum Produkt gehörenden digitalen Assets zentral zu speichern und zu verwalten. Erst wenn die Customer Journey als abteilungsübergreifende Methode gesehen wird, um Kundenwünsche zu verstehen und die Customer Experience aktiv zu steuern, lässt sich das Potential der digitalen Transformation auch im Marketing heben.
Insbesondere die Anzahl der Touchpoints hat sich durch die Digitalisierung vervielfacht, beispielsweise durch Werbeanzeigen auf unterschiedlichen Social Media Kanälen, Touchscreens im Digital Retail und das Stöbern und Kaufen in Online Shops. Laut Experten sollen Online Käufe bis zum Jahr 2040 sogar circa 95 Prozent des gesamten Einzelhandels ausmachen. Ein Grund mehr für Hersteller und Vermarkter, mit hochwertigen Visualisierungen digitale Erlebnisse zu schaffen und diese an allen Touchpoints bereitzustellen.
Haben Unternehmen vollständige digitale Durchgängigkeit erreicht, können sie ihre 3D-Modelle basierend auf den CAD-Daten generieren. Ergänzt um Nutzungs- und Metadaten sowie Visualisierungstechnologien wie Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) können im nächsten Schritt virtuelle Zwillinge aufgebaut und vielfältig im Visual Marketing eingesetzt werden.
Mithilfe standardisierter 3D-Formate wie glTF lassen sich digitale Assets direkt aus den Konstruktionsquelldaten ableiten. Der Vorteil liegt darin, dass diese ab dem Zeitpunkt der Fertigungsfreigabe verfügbar und die Produktion visueller Marketinginhalte nicht mehr von Prototypen oder gar dem fertigen Produkt abhängig ist. Auf diese Weise gelangen Erlebnisse deutlich schneller als je zuvor zum Kunden. Zudem sind die Konstruktionsquelldaten über alle Wertschöpfungsstufen synchronisiert. Hersteller und Agenturen können so frühzeitig dynamischen Content erstellen, der zu 100 Prozent dem realen Produkt entspricht.
Plattformen als Innovationstreiber
Damit dies gelingt, ist jedoch eine IT-Landschaft erforderlich, welche die Konsistenz und Relevanz bei der Medienerstellung unterstützt. Idealerweise setzen Unternehmen auf plattformbasiertes Arbeiten in der Cloud, um die Brücke zwischen Engineering und Marketing bis hin zu Sales und After-Sales zu schlagen. Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette in einer gemeinsamen Kollaborationsumgebung vernetzt.
Alle Daten und Information werden zentral in Echtzeit vorgehalten und sind jederzeit sowie von überall aus abrufbar. Das fördert die Produktivität und Effizienz aller Stakeholder, da sie schnell auf stets aktuelle Daten zugreifen, Zusammenhänge besser erkennen und Wissen nahtlos miteinander teilen können.
Stand: 08.12.2025
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Unternehmen, die eine plattformbasierte Zusammenarbeit in der Cloud realisieren, stellen den Kunden in den Mittelpunkt ihres Geschäftsmodells und ihrer Innovationen. Sie profitieren durch die agile und skalierbare Medienproduktion nicht nur von einer engeren Kundenbindung, sondern auch von einer optimierten Customer Journey.
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