Social Media Marketing

Warum Influencer als Produkt-Entwickler eingesetzt werden

| Autor / Redakteur: Björn Wenzel / Lena Höhn

Egal ob Food-Blogger, Gadget-Nerd oder Globetrotter, Influencer sind Spezialisten in ihren Themengebieten.
Egal ob Food-Blogger, Gadget-Nerd oder Globetrotter, Influencer sind Spezialisten in ihren Themengebieten. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Influencer – ein Begriff, der momentan in aller Munde ist. Meistens treten sie als Produkt-Promoter in den sozialen Medien auf. Sie werden aber auch zunehmend als Produkt-Entwickler eingesetzt, um Influencer-Marketing-Kampagnen für die Marke nachhaltiger zu gestalten.

In dem Moment, in dem Influencer nicht mehr nur als Promoter, sondern auch als Produkt-Entwickler auftreten und ich den Herstellungsprozess integriert sind, werden sie zu Testimonials, die für das von ihnen kreierte Produkt stehen und es authentisch promoten. Björn Wenzel führt fünf Gründe an, warum es sich für Marken lohnt, Influencer in den Kreations- und Herstellungsprozess von Produkten miteinzubeziehen.

1. Influencer sind Spezialisten auf ihrem Gebiet

Interessant sind Influencer für das Marketing von Brands nicht nur aufgrund ihrer Präsenz und Reputation in den sozialen Netzwerken, denn sie sind vor allem Spezialisten in ihren Themengebieten: Egal ob Food-Blogger, Gadget-Nerd oder Globetrotter, das macht sie zu wertvollen Beratern und Kreativen in der Produktentwicklung.

2. Influencer haben ihr Ohr an der Zielgruppe

Das Asset von Influencern ist ihre Community. Ein qualitativ hochwertiger Influencer hat eine rege Community, mit der er sich ständig austauscht. Der direkte Kontakt und das unmittelbare Feedback der Follower, also der Zielgruppe der Marken, sind bei einer Produktentwicklungskampagne wertvoll, um das Produkt auf die Zielgruppe zuzuschneiden.

3. Die Glaubwürdigkeit der Influencer steigt

Sobald die Influencer nicht nur als Promoter irgendeines Produkts agieren, sondern auch Schöpfer des Produktes sind, erhöht sich die Glaubwürdigkeit der Kampagne und der des Influencers um ein Vielfaches. Das Engagement des Influencers färbt auch auf seine Fans ab, so werden die Fans des Influencers auch Fans der Marke.

4. Influencer setzen Kaufimpulse

Kooperieren Marke und Influencer für eine Produktkampagne entstehen starke Kaufimpulse bei der Zielgruppe, wie verschiedene Studien belegen. Laut einer Erhebung von Faktenkontor haben 21 Prozent der deutschen Internet-Nutzer mindestens ein Produkt oder eine Dienstleistung innerhalb von zwölf Monaten gekauft, weil diese von einem YouTuber empfohlen wurde. 15 Prozent trafen Kaufentscheidungen aufgrund von Empfehlungen von Bloggern. Tendenz steigend. Für Produktempfehlungen von Influencern sind besonders die jüngeren Zielgruppen unter 30 Jahren empfänglich.

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5. Langfristige Partnerschaften bilden viel nutzbaren Content

Produktentwicklungskampagnen sind langfristig angelegt. Influencer und Marke können das gemeinsame Werk über Monate hinweg kommunizieren – von der Idee zum Produkt, dem Kreationsprozess, der Herstellung bis hin zum Launch des Produkts. Der vom Influencer kreierte Content lässt sich von der Marke vielfältig nutzen. Bild- und Videomaterial können beispielsweise nach dem Produktlaunch für Performance-Kampagnen in Social Media eingesetzt werden.

* Björn Wenzel ist Gründer und Geschäftsführer der Agentur Lucky Shareman.

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