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Für welche Geschäftsbereiche ist die Anwendung eines CMS sinnvoll?
Ganz klar natürlich für die Marketingabteilung. Aber auch der eCommerce-Bereich, Web-Entwickler, die IT-Abteilung und die Redaktion sowie der Kundenservice profitieren von einem guten Content Management System.
In ihrer Studie gehen Sie zudem auf das Web Content Management (WCM) ein. Wie grenzt sich dieses von Content Management Systemen ab? Welche Aufgabe hat es?
Web Content Management ermöglicht es Marketern nicht nur, Inhalte und Aktivitäten ihrer eigenen Web-Präsenzen zu verwalten. Mit Lösungen wie dem Adobe Experience Manager können Unternehmen über alle Kontaktpunkte hinweg personalisierte Inhalte bereitstellen und so das Nutzererlebnis verbessern – sei es im Web, auf mobilen Geräten, in sozialen Netzwerken oder auch in Shops und Cafés.
Wie stark ist die Verbindung von WCM zu Social Media-Aktivitäten?
Social Media steht bei jedem Web Content Management im Zentrum. Es unterstützt Unternehmen dabei, auf Feedback aus den sozialen Kanälen bis hin zum Shitstorm schnell und professionell reagieren zu können. Mit WCM können personalisierte Inhalte auf Basis von Profilen in sozialen Netzwerken ausgeliefert werden. Es kombiniert diese Informationen mit Daten anderer Quellen wie Customer Relationship Management-Systemen oder Webseiten-Profilen. So wird jeder Kunde einzigartig. Darüber hinaus stellt ein modernes WCM auch Social Community-Funktionen bereit, die zum Beispiel Meinungen, Foren oder Blogs auf der eigenen Webseite unterstützen und so das Engagement der Besucher, die Verweildauer und die Besuchshäufigkeit erhöhen. Für viele Firmen gestaltet sich die Verwaltung und vor allem die Messung der Social Media-Aktivitäten allerdings als sehr schwierig.
Welche Rolle spielen IT und Marketing beim WCM?
Während Marketer in Sachen Technologie immer mehr Eigenverantwortung übernehmen, sind IT-Abteilungen oftmals die Entscheidungsträger bei der Auswahl des zu installierenden Systems. Aus der Historie heraus sind Hersteller mehr auf IT-Entscheider fokussiert, sodass Marketing-Abteilungen früher häufig nicht in diesen Prozess involviert wurden. Bei der Entscheidungsfindung ging es allein darum, ob es einfach ist, das WCM in die bestehende Infrastruktur zu integrieren. Unsere Umfrage hat nun aber gezeigt, dass mittlerweile 66 Prozent der Marketing-Abteilungen für die Content Management-Aktivitäten verantwortlich sind und nur noch 25 Prozent der IT-Abteilungen.
Können Sie uns zum Schluss noch ein paar Tipps verraten, wie man den ROI bei Content Management Systemen und Web Content Management messen kann?
Ein höheres Engagement – wie längere Verweilzeiten auf der Webseite, mehr Pageviews oder reduzierte Bounce-Raten – ist der wichtigste Indikator dafür, dass sich der Kapitaleinsatz gelohnt hat. An zweiter Stelle steht ein erhöhter Web-Traffic gefolgt von einer verkürzten Zeit bei der Gestaltung von Inhalten bis zu ihrer Veröffentlichung. Aber auch verbesserte Konversionsraten, reduzierte IT- und Support-Kosten sowie eine höhere Kundenzufriedenheit sprechen für sich.
Vielen Dank für das Gespräch!
Die Studie wurde im Rahmen einer Kampagne erstellt. Zu dieser gehört auch folgendes Video:
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