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Die verschiedenen Formen des Content-Marketings Whitepaper und Online-Präsentationen – mit Inhalten überzeugen

| Autor / Redakteur: Sebastian Walker / Natalie Wander

Unternehmen, insbesondere aus dem B2B-Bereich, setzen in der Kundengewinnung seit einigen Jahren verstärkt auf Content-Marketing. Inhalt ist jedoch nicht gleich Inhalt. Durch den vermehrten Einsatz hat sich das Erscheinungsbild des Content-Marketings stark verändert.

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Eine Form des Content-Marketings kann ein Online Vortrag sein. Hierbei können sowohl der Referent als auch die Präsentationsfolien gezeigt werden.
Eine Form des Content-Marketings kann ein Online Vortrag sein. Hierbei können sowohl der Referent als auch die Präsentationsfolien gezeigt werden.
(Bildquelle: SlidePresenter)

Content-Marketing ist in vielen deutschen Unternehmen nichts Neues. Dennoch kann man aus der Entwicklung im Vorreiterland USA ablesen, welches Potenzial noch versteckt ist. Eine aktuelle Umfrage des Content Marketing Institutes unter rund 1.400 Marketing-Experten von amerikanischen B2B-Unternehmen besagt, dass im Jahr 2012 schon etwa 33 Prozent aller Marketingbudgets für Content-Marketing aufgewendet wurden. 54 Prozent der Befragten planen zudem eine entsprechende Erhöhung derartiger Ausgaben im folgenden Jahr. Insgesamt wenden bereits 91 Prozent der Marketing-Verantwortlichen Content-Marketing in seinen verschiedenen Formen an.

Content-Marketing-Formate

Traditionell wird Content-Marketing vor allem mit Inhalten in Form von langen PDF-Dateien, auch Whitepaper genannt, eingesetzt. Diese Fachartikel sind jedoch oft schwerfällig und lassen aufgrund ihrer häufigen Verwendung an „Strahlkraft“ vermissen. Deshalb werden verstärkt multimediale Inhalte bevorzugt, die vor allem in Form von Videos erscheinen. Doch auch alleinstehende Videos eignen sich nicht immer dazu, Inhalte adäquat zu übermitteln, gerade dann, wenn es dabei um komplexes Fachwissen geht.

Um dieser Komplexität Rechnung zu tragen, wurde ein neues Format kreiert. Es orientiert sich am klassischen Vortrag wie er in der „realen“ Geschäftswelt an der Tagesordnung ist. Dieses Format – der Online-Vortrag oder die Online-Präsentation – erscheint als Video, das durch synchron mitlaufende PowerPoint-Folien ergänzt wird. Es zeichnet sich durch eine Navigation nach Folien oder Kapiteln aus und ermöglicht es, Trainings, Vorträge oder Konferenzen eins zu eins zu konservieren und ins Netz zu übertragen. Per Einbettungscode werden die Inhalte ganz schlicht implementiert und bereitgestellt. Online-Vorträge in solch einem Format können beispielsweise mit der webbasierten Lösung der Firma SlidePresenter erstellt werden. Wie ein solcher Vortrag aussehen kann, zeigt Ihnen folgender Link zum Vortrag von Martin Lindstrom zum Thema "Sleeping with the Customer".

Vorteile einer Online-Präsentation

Mit Einsatz dieses Formates ist es für Unternehmen im B2B-Bereich nun viel einfacher, mit Content-Marketing wirksame Ergebnisse zu erzielen, da die zu verwendenden Inhalte oft schon vorhanden sind. Fachvorträge oder Konferenzen sind bei vielen Unternehmen an der Tagesordnung, egal ob in der Pharma-, Medizin-, Finanz- oder Industriebranche. Es bedarf also nur noch eines kleinen Schritts, um diese Inhalte online zu nutzen. Zunächst müssen die Konferenzen und Kongresse als Video festgehalten werden. Danach geschieht das anschließende Erstellen der Online-Vorträge ganz einfach per Drag & Drop. Somit setzt die Nutzung einer solchen Plattform insgesamt keine Fachkenntnisse voraus.

So kann beispielsweise ein Leadgenerierungsformular aussehen, das vor eine Online-Präsentation geschaltet wird.
So kann beispielsweise ein Leadgenerierungsformular aussehen, das vor eine Online-Präsentation geschaltet wird.
(Bildquelle: SlidePresenter)
Content-Marketing bietet somit hochwertige und informative Inhalte, die im Gegensatz zum gewöhnlichen Marketing nicht die positive Darstellung des eigenen Unternehmens mit seinen Lösungen in den Mittelpunkt stellen, sondern nützliche Informationen oder weiterbringendes Wissen liefern, beispielsweise über die Bereitstellung von Fachartikeln.

Zudem kann durch die Auffindbarkeit dieser Fachinhalte in Suchmaschinen der Anbieter sich in konkreten Fällen als Problemlöser profilieren und im Gedächtnis seiner Zielgruppe einprägen. Eine Win-Win-Situation für beide Beteiligten.

Übrigens: 2012 setzten 28 Prozent der befragten amerikanischen Marketing Experten ebenfalls auf virtuelle Konferenzen als Content-Marketing Form. Ein enormer Zuwachs gegenüber nur 10 Prozent in 2011 und ein deutlicher Fingerzeig auf die zu erwartende Entwicklung.

Autor des Beitrags: Sebastian Walker. Im Rahmen seiner Tätigkeit als Unternehmensberater befasste er sich mit der Steigerung des Produktivitätspotenzials von Wissen. Hierbei ist es wichtig, dieses on Demand zur Verfügung zu stellen und somit digital konservierbar zu machen, damit es optimal abrufbar und nutzbar ist. Als Gründer und Geschäftsführer der SlidePresenter GmbH setzt er aktuell seine Vision der Konservierung und Online-Nutzung von vorgetragenem Wissen um. Er entwickelt zusammen mit Kunden Konzepte und Strategien für virtuelle Kongresse, Corporate Training sowie Content-Marketing.

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