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Expertenbeitrag

Dipl. Betriebswirt (FH) Olaf Mörk

Dipl. Betriebswirt (FH) Olaf Mörk

B2B Marketing | Marketing Strategie | DIGITALISIERUNG | Content | PR | Brand Expert | Marketing Director | Consulting | Interim Mgmt | Keynote Speaker | Autor, Mörketing (Website ab 09/2020)

Gedanken zur bvik-Studie Wird das Marketingbudget zum Blümchenkaffee?

Autor / Redakteur: Dipl. Betriebswirt (FH) Olaf Mörk / Annika Lutz

Selbst trinke ich gerne Kaffee – es ist einfach eine tolle Sache. Würde ich jetzt mein Pulver stark reduzieren, ja dann kommt irgendwann Blümchenkaffee raus. Zwar Kaffee aber ohne „Wirkung“. Doch was hat das alles nun mit Marketingbudget, dem Thema dieses Beitrags und der aktuellen bvik Studie zu tun?

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Was haben Blümchenkaffee und Marketingbudgets gemeinsam?
Was haben Blümchenkaffee und Marketingbudgets gemeinsam?
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Ersetzen wir doch mal das Kaffeepulver durch Marketingbudget. Genau – irgendwann, und zwar ziemlich schnell, kippt das Ganze. Die Abteilung ist dann (noch mehr) gnadenlos überlastet und der lachende Dritte (nenne es mal den Wettbewerber) reibt sich die Hände. Noch schöner kann er sich die Hände reiben, wenn er antizyklische Kommunikation betreibt. Plötzlich greifen die SEO-Maßnahmen nicht mehr, weil der Content an Qualität verliert oder gar nicht mehr voll erstellt werden kann. Man rutscht ab im Ranking – Hilfe wie kann das passieren?

Warum Budgetkürzung ?

Es liegt an uns liebe Marketingleute (und natürlich inklusive dem Vertrieb!), das Budget durchzubekommen. Die Thematik kenne ich seit fast 25 Jahren. Es war noch nie einfach, aber es war eigentlich auch noch nie einfacher ein Budget zu begründen. Es muss sonnenklar begründet werden wofür alles verwendet wird und verstanden (!) werden. Es muss nachvollziehbar sein und Fakten, Fakten, Fakten. Eine Ausgabe für Digitalisierung gibt es nicht – es ist ein Invest in die Zukunft! Wenn jetzt noch Vertrieb und Marketing um die Budgets buhlen, verlieren beide an Ansehen und Budget. Vertrieb und Marketing müssen Schulter an Schulter sein und auch die IT ist dabei wichtig (wird gerne noch verdrängt) – dann habt Ihr ganz andere Chancen auf ein gutes und realistisches Budget.

Das Marketingbudget muss in Zeiten der Digitalisierung wachsen. ABER: „alles was digitalisiert werden kann wird digital, ABER nicht alles was digitalisiert werden kann macht auch Sinn!“. Was ist Eure Nutzenformel für die Geschäftsleitung? Denn ohne diese kann das Budget nicht wachsen, denn alles was nicht eindeutig ist, wird bei den Budgets reduziert. Was gibt die Digitalstrategie her beziehungsweise ist diese aktuell und existent? Ohne diese kann es eng werden … .

Ein weiterer spontaner Gedanke zur Budgetkürzung

Als Kind hatten wir immerhin zwei TV-Programme (das dritte Programm ging fast nie) – und doch schafften mein Bruder und ich es, uns immer wieder darüber zu streiten, was angeschaut werden darf. Und so blieb die Flimmerkiste fast immer aus. Im Extremfall trug mein Vater das TV-Gerät (das waren damals noch richtig schwere Brummer) auch mal weg. Was war die Folge? Plötzlich waren Bruder und ich uns wieder einig und spielten miteinander – die Kommunikation war wieder gut. Auf das Budget übertragen, stehen die zwei Brüder für Vertrieb und Marketing und das TV-Gerät für das Budget. Nun muss man sich einig werden, wenn das Budget weg ist. Man muss neue Mittel und Wege finden um den Umsatz zu sichern. Könnte die Budgetkürzung ein Versuch sein, das Vertrieb und Marketingsilo aufzulösen?

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Über den Autor

Dipl. Betriebswirt (FH) Olaf Mörk

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