Marketer verabschieden sich von den Third-Party-Cookies. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum das lang gefürchtete Cookie-Aus ein Sprungbrett zu mehr Effizienz sein kann und wie Sie B2B Marketingkampagnen durch automatisierte Analysen verbessern können.
Werbetreibende müssen zukünftig auf Third-Party-Cookies verzichten. Gerade für kleine Marketingteams könnte diese Wendung ein enormes Sprungbrett zu mehr Agilität in der automatisierten Marketingstrategie sein.
(Bild: Unsplash)
Für Werbetreibende wird immer offensichtlicher, dass die Zukunft des digitalen Marketings ohne Cookies auskommen muss. Google arbeitet stetig, aber sicher daran, die Cookies von Drittanbietern in seinem Chrome-Browser auslaufen zu lassen. Der Abschied von Cookies mag sich entmutigend anfühlen, nachdem sie in den letzten zehn Jahren Grundlage für viele erfolgreiche B2B Kampagnen waren. Marketer sollten den Abschied jedoch nicht bloß als notwendiges Übel betrachten, sondern als Möglichkeit, jetzt noch schneller neue Erkenntnisse aus Daten zu gewinnen, Ressourcen zu optimieren und schnellere fundierte Entscheidungen zu treffen.
Nach dem Wegfall der Cookies müssen Marketingspezialisten die First-Party-Daten ihrer Kunden zusammentragen. Diese Daten können dann die Grundlage für die Kampagnenausrichtung bilden und genutzt werden, um durch automatisierte Analysen schnell Erkenntnisse zu gewinnen. Richtig gemacht, können Vermarkter riesige Mengen an unterschiedlichen Datensätzen und -quellen konsolidieren, um einen äußerst lukrativen 360-Grad-Blick auf ihren Kundenstamm zu erhalten. Gerade bei den oftmals komplexen Beziehungen im B2B Marketing kann das neue Ansätze und Möglichkeiten eröffnen.
Konsolidierung der Daten für verwertbare Erkenntnisse
Damit Marketingteams ihre Daten in Vorbereitung auf das Ende der Cookies optimal konsolidieren können, sollte das Netz weit gespannt sein und wirklich alle verfügbaren Daten berücksichtigen. Datenpunkte zu Kunden, Wettbewerbern und vorherigen Kampagnen sollten in eine Automatisierungslösung für die Analyse einbezogen werden. Mit diesen Lösungen können Marketingteams Rohdaten aus unterschiedlichen Quellen wie den eigenen Datenbanken, aus Cloud- und On-Premise-Umgebungen sowie aus Marketinganwendungen, wie Analytics, CRMs und SEO-Tools, gebündelt nutzen. Gerade in B2B Vertrieb und -Marketing mit komplexen Prozessen und verschiedenen Stakeholdern ist diese umfassende Integration aller Kanäle und Quellen wichtig, um den Überblick zu behalten.
Aus technologischer Sicht sind Benutzerfreundlichkeit, Skalierbarkeit und Flexibilität sehr wichtig, damit diese Datenkonsolidierung schnell vonstattengehen kann. Hier können No-Code- oder Low-Code-Plattformen helfen. Marketer müssen so nicht mehr darauf warten, dass die IT-Teams eine Anwendung bereitstellen, die ihren Anforderungen entspricht. Stattdessen können sie selbst Workflows zur Datenanalyse sowie Entwicklungsfunktionen erstellen und schneller die benötigten Erkenntnisse gewinnen. Das hilft den Marketingteams zudem, Kundenaktivitäten über verschiedene Kanäle hinweg zu verstehen und in Echtzeit auf Marktschwankungen zu reagieren.
Die Voraussetzungen für exzellentes Marketing schaffen
Laut einer Gartner-Studie beeinflusst die Marketing-Analytik 53 Prozent der Marketingentscheidungen. Doch der Zugang zu diesen analytischen Erkenntnissen garantiert noch keinen langfristigen Nutzen für Unternehmen. Marketingteams brauchen auch eine Anleitung, wie sie diese Informationen nutzen können. Hier kann sich der Zugang zu Analyseautomatisierung als wertvoll erweisen. Niederschwellige No-Code- oder Low-Code-Schnittstellen nach dem Drag-and-Drop-Prinzip, die automatisierte Lösungen bieten, können unzählige Stunden, die vorher mit dem Aufräumen und Verwalten von Daten verbracht wurden, reduzieren. Dies mindert die Abhängigkeit von komplexen und oft ungenauen Dashboards, die nicht das notwendige Maß an analytischen Erkenntnissen liefern. Die Zeit, die Marketingspezialisten gegenüber manuellen Datenaufgaben einspart, bringt nun auch mehr Kapazität für strategische, kreative Arbeiten, die zum Unternehmenserfolg beitragen können.
B2B Marketingkampagnen durch automatisierte Analysen verbessern
Marketingteams müssen intuitiv und vorausschauend arbeiten, um Markttrends und die nächsten Schritte ihrer Wettbewerber zu antizipieren. Dies ist unmöglich ohne die Grundlage datengestützter Erkenntnisse. Erst sie versetzen Marketingteams in die Lage, fundierte Entscheidungen zu Strategie, Preisen und Targeting zu treffen.
Automatisierte Analysen sind der Schlüssel zur Bereitstellung datengestützter Echtzeit-Einsichten, die für die Auswahl von Kundenangeboten erforderlich sind, um optimale Konversionen und Umsätze zu erzielen. Heutzutage bieten ausgereifte Low-Code-Systeme sowie natürlichsprachliche KI-gestützte Schnittstellen auch für Laien eine enorme Chance, Prozesse zu automatisieren, indem sie einfach die richtigen Fragen stellen. Marketer können ihre Kampagnen durch den Zugang zu Techniken mit automatisiertem maschinellem Lernen auf viele Arten optimieren. Benutzerfreundliche Modelle können den optimalen Weg zur Verteilung des Budgets finden, die Bewertung von Leads verbessern, die Kundenabwanderung vorhersagen und vermeiden sowie die Preisgestaltung optimieren. Diese Art von leicht verfügbaren, kontextualisierten Erkenntnissen kann eine Goldgrube für das Marketing sein.
Mit der richtigen Automatisierungslösung für Analysen können Marketingfachleute ihre ROI- und strategischen Ziele sowohl kurz- als auch langfristig verfolgen. Automatisierte Analysen in Kombination mit KI-gestützten Assistenten haben eine sofortige Wirkung, da sie für die Endbenutzer im Marketing fundierte Analysen möglich machen, ohne dass eine zeitintensive Schulung erforderlich ist. Langfristig helfen diese Lösungen Marketern, konsistenten Erfolg und Innovation ohne Cookies zu gewährleisten, sich an den übergeordneten Zielen der digitalen Transformation auszurichten und eine bessere und effizientere Nutzung von Daten zu ermöglichen.
Stand: 08.12.2025
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Die Abschaffung der Cookies kommt näher, doch besonders für kleine Marketingteams oder Marketingexperten mit geringen Ressourcen kann ein datenzentrierter Ansatz im B2B Bereich einen großen Unterschied machen – auch wenn sie vorher noch keine Erfahrung mit analytischen Tools und Automatisierung gemacht haben. Mit automatisierten Analysen können Marketingteams auf ihre Daten aus verschiedenen Quellen zugreifen, sie analysieren und einen umfassenderen Überblick über sie gewinnen. So gewinnen sie Zeit für strategisches Denken und können ihre Marketingkampagnen mit datengestützten Erkenntnissen optimieren, die ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Außerdem versetzen Marketingverantwortliche, die ihre Daten jetzt auf Vordermann bringen, ihre Teams in die beste Position für die zukünftige Nutzung von KI. Das bedeutet einen besonderen Wettbewerbsvorteil und sichert den Wert der Daten auch in einer Zukunft ohne Cookies.
*Peter Fuhrmann ist Regional Vice President Central Europe bei Alteryx.