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Das sind die online aktivsten B2B-Unternehmen Deutschlands

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Kundennähe durch Social Media

Grundsätzlich gilt: Das Social Web wird für die Reputation eines Unternehmens immer wichtiger – das gilt auch im B2B. Konzerne wie zum Beispiel Krones, BASF oder John Deere machen vor, wie man in Facebook durch persönliche Postings und kompetente Antworten Kundennähe demonstriert. Fans und Kunden honorieren dies und treten in einen interaktiven Dialog mit dem Unternehmen: Sie stellen Fragen, kommentieren oder posten Bilder ihrer Produkte. Auf diese Weise leisten soziale Netzwerke einen erheblichen Beitrag zum Bild einer lebendigen B2B-Marke.

Dennoch haben über ein Viertel der Unternehmen den Weg zu Facebook noch nicht gefunden. Das sorgt nicht nur für Unverständnis vor allem auf Seiten der jüngeren Interessenten, sondern langfristig auch für Versäumnisse in Sachen Human Resources: „Wer heute Facebook ignoriert, hat morgen ein Problem bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter“, kommentiert auch Torsten Schwarz die Bedeutung des Social Web für das Personalmarketing.

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Zur Studienerhebung

Für die Berechnung der Onlinepräsenz analysierte Absolit 24 Kriterien, wie Besucher der Website, Reputation und Anzahl der Seiten einer Website. Die Anzahl der Suchworte, mit denen ein Anbieter in den Top-Positionen von Suchmaschinen erscheint, wurde ebenso erfasst wie die Anzahl verlinkender Domains. Für die Ermittlung der Aktivität im Social Web wurden Facebook, Twitter und Google+ untersucht: Wie viele Fans und Follower hat ein Unternehmen, wie aktiv sind diese und wie oft wird die Marke erwähnt? Aus allen Messwerten wurde für die drei Bereiche Web, Suchmaschinen und Social Web jeweils ein Index ermittelt. Aus der Summe der Indizes wurde schließlich das Ranking (s. Grafik) errechnet.

Absolit Consulting berät Unternehmen bei der Integration von E-Mail-Marketing. Für die B2B Online-Studie wurden die 45 online-aktivsten B2B-Unternehmen analysiert. Der Schwerpunkt lag dabei auf Konzernen, die traditionell eher wenig online-aktiv waren. Softwareanbieter und Beratungsunternehmen blieben außen vor.

Untersucht wurden: ABB, Akzo Nobel, BASF, Carl Zeiss, Claas, Dachser, ebm-papst, Evonik Industries, Festo, Festool, Fischerwerke, Geberit, Hansgrohe, HeidelbergCement, Heideldruck, Hexal, Hochtief, John Deere, Knauf Gips, Knorr-Bremse, Krones, KUKA Roboter, Linde, Maschinenfabrik Reinhausen, Mettler-Toledo, Rohde & Schwarz, Saint-Gobain Isover, Schaeffler, Schöck Bauteile, Schott, SEW-Eurodrive, Sick, SKF, Smurfit Kappa, Systemair, ThyssenKrupp, Trumpf, Vaillant, Voith, Wacker Chemie, Webasto, Weinig, Wilo, Würth, ZF Friedrichshafen.

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