Wie können Unternehmen ihre digitalen Marketingbudgets effizienter nutzen und dabei zweistellige Conversion-Steigerungen erzielen? Erfahren Sie, wie präzise Optimierungstechniken und innovative Technologien Ihren Unternehmenserfolg nachhaltig steigern können.
Conversion Rate und Landingpage Optimierung sind der Schlüssel zu messbarem Erfolg im B2B
(Bild: Unsplash)
Die Bedeutung der Conversion Rate Optimierung (CRO) hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Gerade im B2B Bereich, wo die Entscheidungszyklen oft länger und komplexer sind, stellt CRO eine strategische Notwendigkeit dar. Unternehmen investieren hohe Budgets in SEO, SEA und Paid Advertising, doch ohne optimierte Landingpages verpuffen diese Investitionen oft wirkungslos. CRO bietet einen Ansatz, um mit gezielten Maßnahmen die Effizienz jeder Kampagne zu steigern.
Die häufigsten Fehler bei Landingpages
Ein Großteil der Unternehmen verschenkt Potenzial durch suboptimale Landingpages. Zu den häufigsten Fehlern zählen (Abb. 1):
1. Unklare Call-to-Actions (CTAs): Wenn Nutzer nicht wissen, welchen Schritt sie als Nächstes gehen sollen, verlassen sie die Seite.
2. Langsame Ladezeiten: Studien zeigen, dass eine Verzögerung von nur einer Sekunde die Conversion Rate um bis zu 20 Prozent senken kann.
3. Fehlende Zielgruppenansprache: Landingpages, die sich nicht an den Bedürfnissen der Zielgruppe orientieren, wirken wenig vertrauenswürdig.
Die 3 wichtigsten Conversion-Killer
(Bild: Bernd Trummer und Prof. Dr. Uwe Seebacher)
Technologien für effektive Optimierung
Die fortschreitende Digitalisierung und der Einsatz von Predictive Intelligence (PI) eröffnen neue Möglichkeiten für CRO. Tools wie A/B-Testing, Heatmaps und KI-gestützte Analysen liefern wertvolle Erkenntnisse darüber, wie Nutzer interagieren und welche Elemente angepasst werden sollten.
A/B-Testing: Durch gezielte Tests können Unternehmen herausfinden, welche Änderungen bei Texten, Farben oder Layouts die besten Ergebnisse erzielen.
Heatmaps: Diese visualisieren, welche Bereiche einer Landingpage die meiste Aufmerksamkeit erhalten. So können wichtige Informationen strategisch besser platziert werden.
Divergenz-Analysen: Der Abgleich der Ergebnisse mehrerer, verschiedener Analyse-Tools kann wertvolle Ergebnisse hinsichtlich Inhaltsqualität, Zielgruppen-Ansprache aber auch Seitenaufbau liefern.
Der strategische Einsatz von GenEO (Generative Experience Optimization)
Ein Gamechanger für CRO ist die Methode der Generative Experience Optimization (GenEO oder GEO). Sie kombiniert Daten aus Predictive Intelligence mit interaktiven Nutzererfahrungen, um Landingpages in Echtzeit an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen. Auf Basis verschiedener Forschungsprojekte wurde ein konkretes acht-stufiges Vorgehensmodell zur GEO-basierten Touchpoint-Optimierung definiert (Abb. 2).
Acht-stufiges GEO-Vorgehensmodell
(Bild: Bernd Trummer und Prof. Dr. Uwe Seebacher)
Die sieben Schritte zu einer erfolgreichen CRO mit GEO
Die Optimierung der Conversion Rate ist ein iterativer Prozess, der Unternehmen dabei hilft, ihre Online-Präsenz zu maximieren. Hier sind die sieben entscheidenden Schritte, illustriert durch praktische Beispiele, die den Weg zu besseren Ergebnissen weisen.
1. Touchpoints prüfen
Alles beginnt mit einer umfassenden Analyse der Touchpoints. Hierbei geht es darum, alle Berührungspunkte zu identifizieren, an denen potenzielle Kunden mit dem Unternehmen in Kontakt kommen. Ein Beispiel: Ein Unternehmen prüft, wie Besucher auf ihre Webseite gelangen – über organische Suchergebnisse, Social Media oder Paid Ads – und erkennt dabei, dass die Absprungrate bei mobilen Nutzern auffallend hoch ist. Dies deutet auf Optimierungsbedarf im responsiven Design hin.
2. Zielgruppen identifizieren
Im nächsten Schritt gilt es, die Zielgruppen präzise zu definieren. Nur wer seine potenziellen Kunden genau kennt, kann Inhalte schaffen, die überzeugen. Ein Anbieter von Business-Software entdeckt zum Beispiel, dass 70 Prozent seiner Kunden aus mittelständischen Unternehmen stammen, während 30 Prozent aus Großkonzernen kommen. Mit dieser Erkenntnis kann er maßgeschneiderte Landingpages für jede Zielgruppe entwickeln.
3. Inhalte implementieren
Sobald die Zielgruppen klar sind, geht es an die Implementierung passender Inhalte. Diese müssen sowohl informativ als auch überzeugend sein. Eine Firma, die nachhaltige Verpackungen anbietet, könnte etwa Blogartikel oder Infografiken veröffentlichen, die die Umweltvorteile ihrer Produkte verdeutlichen. Gleichzeitig sorgen klare Handlungsaufforderungen (CTAs) dafür, dass Nutzer leicht zum nächsten Schritt gelangen.
Interaktive Elemente erhöhen die Nutzerbindung und steigern die Conversion Rate. Ein Beispiel hierfür ist ein Finanzdienstleister, der auf seiner Webseite einen ROI-Rechner integriert. Nutzer können direkt ausrechnen, wie viel sie durch seine Services sparen würden, was die Wahrscheinlichkeit einer Kontaktaufnahme erhöht.
5. Intelligenz nutzen
Hier kommt Predictive Intelligence ins Spiel. Durch die Analyse von Nutzerdaten lassen sich Muster erkennen, die auf zukünftiges Verhalten schließen lassen. Ein Online-Shop für Elektronikartikel könnte beispielsweise erkennen, dass Nutzer, die ein Smartphone kaufen, häufig auch Zubehör wie Kopfhörer oder Hüllen suchen. Solche Erkenntnisse lassen sich für personalisierte Produktempfehlungen nutzen.
Stand: 08.12.2025
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6. Feedback integrieren
Kundenerfahrungen und Feedback sind Gold wert. Unternehmen sollten aktiv nach Meinungen fragen und diese in ihre Optimierungsstrategien einfließen lassen. Ein SaaS-Anbieter könnte beispielsweise Kundenumfragen durchführen, um herauszufinden, welche Funktionen in seiner Software als besonders hilfreich wahrgenommen werden. Dieses Wissen fließt direkt in die Weiterentwicklung ein.
7. Metriken testen und Strategien skalieren
Zum Abschluss werden die ergriffenen Maßnahmen getestet und skaliert. Mit A/B-Tests lässt sich herausfinden, welche Version einer Landingpage besser performt. Ein B2B Unternehmen könnte beispielsweise zwei Varianten einer Seite testen – eine mit einem längeren Erklärvideo und eine mit einer kurzen Textbeschreibung – und auf Basis der Ergebnisse entscheiden, welche Version standardisiert wird.
Durch das Verständnis und die Implementierung dieser sieben Schritte können Unternehmen ihre Conversion Rate auf Basis der neuesten Erkenntnisse rund um die Generative Intelligence Forschung systematisch steigern und langfristig erfolgreich bleiben.
Best Practices: Wie Sie Ihre Conversion Rate nachhaltig steigern
1. Klares Design: Minimalistische Layouts und eine intuitive Navigation helfen Nutzern, schnell zum Ziel zu kommen.
2. Storytelling: Erzählen Sie eine Geschichte, die Ihre Zielgruppe emotional anspricht und zur Handlung motiviert.
3. Personalisierung: Nutzen Sie Daten, um Inhalte individuell auf den Nutzer zuzuschneiden.
Das Seminar zum Thema
Unser marconomy Seminar „Conversion Rate und Landingpage Optimierung im B2B“ bietet Ihnen nicht nur einen tiefen Einblick in die neuesten Technologien und Methoden der Conversion Rate Optimierung, sondern auch konkrete Praxisbeispiele und direkt umsetzbare Tipps. Mit diesen Werkzeugen und Strategien können Sie Ihre Marketinginvestitionen nachhaltig optimieren und messbare Erfolge erzielen.
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