Kritik in sozialen Medien

Gelassenheit statt Aggression – Cool bleiben!

| Autor / Redakteur: Nicoletta Weinstock, Daniel Weinstock / Annika Lutz

Kritik kann zwar weh tun, gehört aber auch zum Erfolg. Hier gilt es zu versuchen, cool und gelassen zu bleiben.
Kritik kann zwar weh tun, gehört aber auch zum Erfolg. Hier gilt es zu versuchen, cool und gelassen zu bleiben. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Wenn ein „Freund“ unter den Post schreibt: „Melde dich wieder, wenn du normal geworden bist!” und so der Hoffnung Ausdruck verleiht, dass die alte, seiner Meinung nach bessere Version von uns zurückkehrt, ist es am besten, auf Abstand zu gehen und sich von der Kritik nicht entmutigen zu lassen.

Auch wenn es weh tut. Gut ist es, sich immer wieder bewusst zu machen: Kritik gehört zum Erfolg. Ganz besonders im Netz. Sobald man etwas bekannter und erfolgreicher wird, muss man sich mit dem Thema „Kritik und Hater“ auseinandersetzen. So sehr wir uns über positive Kommentare freuen, so sehr kann kritisches Feedback die Laune verderben. Gerade, wenn die Worte unter die eigene Gürtellinie gehen.

Vom wem kommt die Kritik? Und warum überhaupt?

Grundsätzlich gibt es zwei Gruppen von Kritikern: Menschen aus unserem persönlichen Umfeld und Menschen, die wir nur aus den sozialen Medien kennen. Im ersten Schritt ist also festzustellen, von wem diese Kritik kommt. Die erste Gruppe begegnet uns öfter am Anfang des Erfolges. Schon bald trennt sich die Spreu vom Weizen. Das liegt einfach daran, dass man gerade hier herausfiltern kann, wer von unseren Freunden damit klarkommt, dass wir jetzt Karriere machen und Geld verdienen. Diese Kritik trifft die meisten logischerweise auch am härtesten. Die Freundesliste wird einer natürlichen Auslese unterzogen und zwar automatisch. Aber warum ist das so?

Neid als Auslöser

Der Grund dafür ist fast immer Neid! Das Gefühl, der andere sei durch seinen Erfolg besser als man selbst, ist auch der Auslöser, warum Menschen, die uns noch nicht einmal persönlich kennen, uns in der Öffentlichkeit angreifen. Wir lösen etwas in ihnen aus, dass ihnen ihr eigenes (tatsächliches oder vermeintliches) Versagen, ihre geplatzten Träume vor Augen führt. In manchen Zeitgenossen wächst dadurch ein regelrechter Hass. Eigentlich ist dieser auf sich selbst gerichtet, wird aber durch die Kritik umgeleitet. Dieser Hass und Frustration lässt solche Menschen manchmal zu verbalen Höchstleistungen auflaufen. Wie viel nützlicher wäre es, sie würden diese Energie dazu verwenden, ihre eigenen Ziele zu erlangen!

Lächeln, löschen und blockieren

Natürlich kann es teilweise schwierig sein, sich davon emotional nicht berühren zu lassen. Am liebsten würde man dementsprechend reagieren und sofort antworten oder gar den Telefonhörer in die Hand nehmen. Aber stopp! Das ist nichts als verschwendete Zeit und Energie! Diese Personen haben es gar nicht verdient, dass man darauf eingeht. Sie gehören nämlich zu der Sorte Mensch, denen wir es niemals recht machen können – egal was wir tun. Wird unter diesem Gesichtspunkt das wirkliche Motiv der Attacke hinterleuchtet, dann gibt es nur eine sinnvolle Reaktion: Lächeln, löschen und blockieren!

Sich auf den (eigenen) Erfolg konzentrieren

Die bessere Alternative zum „Zurückbeißen“ ist es, seine Gedanken auf das, was man erreicht hat zu lenken und sich mit Menschen zu umgeben, die sich mit uns über unseren Erfolg wirklich freuen oder uns gar fördern. Schaffen wir also eine positive Umgebung und konzentrieren wir uns lieber auf unsere „Fans” und auf die Menschen, die es wirklich gut mit uns meinen. Es ist wichtig, gerade in stürmischen Zeiten den richtigen Mindset zu behalten und sich in Erinnerung zu rufen: „Ich bin genau auf dem richtigen Weg!“ Würden wir nichts bewegen, dann würde sich auch niemand dafür interessieren.

Drei Tipps, um negative Kritik auszuhalten

  • 1. Lassen Sie sich von Attacken nicht entmutigen. Meist steckt einfach nur Neid dahinter.
  • 2. Nicht mit gleicher Münze zurückzahlen. Das wäre verschwendete Energie.
  • 3. Gelassen bleiben und Kritik aushalten. Der Erfolg gibt Ihnen Recht.
Nicoletta Weinstock
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