Google bringt Sie mit potenziellen Kunden zusammen. Eigentlich ist es total einfach: Sie geben dem Kunden wonach er sucht und er gibt Ihnen wonach Sie suchen. Search Engine Marketing, ist eine fantastische Methode, um Besucher auf die eigene Webseite zu locken. Das kostet zwar etwas Geld, ist aber einfacher als SEO und es geht recht schnell.
Jeder sollte Google Ads nutzen, um den Kunden kennenzulernen, seine Bedürfnisse zu spüren und mit den richtigen Botschaften und Produkten loszuziehen.
Wie würden Sie an Informationen gelangen, wenn Sie das Internet nicht hätten? Richtig, Sie würden unter anderem einfach Ihre Mitmenschen fragen. Sobald Sie im Gespräch ein Stichwort sagen, werden die Gesprächspartner redselig. Sie erfahren alles, was interessant und vieles was nicht interessant ist.
Heute googelt man sein Stichwort und bekommt eine Menge mehr oder minder hilfreicher Informationen. Jeder will mitreden. Wenn Sie wirklich Interesse am Stichwort haben, dann folgen Sie den unendlichen Seiten und Anzeigen, die genau das Thema aufgreifen.
Die Suchbegriffe, die Sie eingeben, gleicht Google mit den gespeicherten Stichworten (Keywords) ab. Und schon werden Ihnen passende Seiten angezeigt. Jetzt haben Sie die Qual der Wahl: Welche Links passen und welche nicht.
Sie wollen mit Ihrer Unternehmenswebsite ganz oben bei Google landen? Als Werbetreibender kommt es mehr als alles andere auf das Stichwort an. Das sollte gut gewählt und ausführlich getestet werden, um erfolgreich zu sein. Zur Auswahl bieten sich Techniken wie Brainstorming, Keyword Planner, Trends und Probing an.
Der Text der Anzeige, die der Suchende anklicken soll, muss natürlich zum Stichwort passen. Texte, die nicht mit dem Keyword übereinstimmen, lösen nur Verwunderung aus und führen dazu, dass der Suchende wohl gar kein Ergebnis anklickt.
Netterweise ist die Anzeige erstmal bei Google kostenlos. So wird Ihre Ad auf Ihr Stichwort hin wahrgenommen, ohne dass Sie etwas zahlen müssen. Das nennt man „Impression“ und viele Impressions sind erstmal gut. Sobald eine Anzeige anklickt wird, kostet es jedoch. Sie stehen dabei mit all denen im Wettbewerb, die das gleiche Stichwort bewerben wollen. Google führt eine Auktion durch und die besten Bieter stehen oben. Daher ist es wichtig, dass auf die Anzeige nur Leute klicken, die auch wieder Geld reinbringen können.
Da der Wettbewerb groß ist, ist es wichtig, dass die Anzeigen passend gestaltet werden. Die Click-Through-Rate beschreibt, auf wie viele Anzeigen geklickt wurde. Oder auch: Wie gut passt die Anzeige zu der Erwartung Ihrer Kunden? Wie attraktiv ist die Anzeige?
Landung
Der Klick auf die Anzeige führt auf eine Webseite, die Landingpage. Damit ist der Interessent weg von Google und bei Ihnen gelandet. Was erwartet der Interessent dort? Natürlich wertvolle Informationen zum Thema! Daher sollten Sie Ihre Seite dementsprechend aufbereiten und aufbauen.
Es ist auch nicht kriegsentscheidend, dass jeder User sofort bei Ihnen kauft. Manchmal reicht es, wenn Besucher bis zur Landingpage gekommen sind. Der Interessent hat Ihre Webseite kennengelernt, kann sich umsehen und hat Sie auf dem Schirm. Manche Interessenten sind so schnell weg wie sie gekommen sind und haben nur einen Klick gekostet.
Händedruck und Visitenkarten tauschen
Einige Interessenten wollen jedoch mehr. Das Mehr müssen Sie den Interessenten entlocken und ihnen anbieten, Informationen gegen Namen und E-Mail-Adresse zu tauschen. Das kann zum Beispiel ein Whitepaper, eine Checkliste oder eine Infografik sein. Der Interessent gibt seine Daten ein und Sie liefert ihm die Informationen aus.
Das nennt man Konvertierung: Aus einem Interessenten, der in Google geklickt hat, wird ein Lead, dessen Name und E-Mail-Adresse Sie erhalten.
Diesen Erfolg sollten Sie feiern! Und gleichzeitig Google an ihrer Freude teilhaben lassen. Die Konvertierung melden Sie an Google zurück (conversion tracking). Dann kann Google lernen, wer die richtige Interessentengruppe ist und mehr Interessenten vom gleichen Typ Anzeigen ausliefern.
Die so gefundenen Leads sollten Sie nun via E-Mail Nurturing mit weiteren wertvollen Informationen ausstatten. So erfahren die Leads, welchen Wert sie aus einer Zusammenarbeit mit Ihnen oder mit einem Kauf schöpfen können. Bei komplexen Produkten ist dabei auch die Direktansprache durch den Vertrieb wichtig, um Interessenten zu neuen Kunden zu machen.
Den Verkaufserfolg sollten Sie wiederum an Google Ads zurückmelden. So kann Google Ads weitere potenzielle Käufer schicken. Dankeschön!
Stand: 08.12.2025
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Immer das Gleiche
Es ist also wichtig dem Interessenten in jeder Phase das zu geben, was ihn interessiert. Vom eingegebenen Suchwort, über Stichwort, Anzeige, Landingpage und Produkt sind immer die gleichen Begriffe zu benutzen. Es werden nur immer mehr Details hinzugefügt.
Kunden erwarten einen No-Brainer. Liefern, was dem Gedanken und Wunsch entsprechen. So einfach ist das.
Jeder sollte Google Ads nutzen, um den Kunden kennenzulernen, seine Bedürfnisse zu spüren und mit den richtigen Botschaften und Produkten loszuziehen. Das großartige ist: Alles wird von Google gemessen. So können Sie gleich entscheiden: Was nicht messbar von Interesse ist, braucht nicht weiter verfolgt zu werden. Keywords, Anzeigen, Landingpages, Produkte – sehr erkenntnisreich und manchmal schmerzhaft.
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Vortrag auf den B2B Marketing Days 2020
Olaf Schmidt war Referent der B2B Marketing Days 2020. Mehr zu seinem Vortrag lesen Sie in unserem Nachbericht zum Event.
*Olaf Schmidt, ist Autor des Buches „B2B online Marketing und Vertrieb“. Er berät Firmen, die komplexe technische Produkte anbieten im Bereich Strategie, Marketing und Vertrieb. Darüber hinaus ist er bei der INCHRON AG, einem Anbieter von Softwarewerkzeugen für Embedded Systeme, für Marketing und Vertrieb zuständig.