Social Media LinkedIn passt den Feed der User an

Von Alicia Weigel

Das führende B2B Social Media LinkedIn passt die Inhalte stärker an die Bedürfnisse der Nutzer an. So hätten User nun ein größeres Mitspracherecht und würden in ihrem Feed nützlicheren Content wiederfinden.

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Die Mitglieder von LinkedIn bekommen nun mehr Mitspracherecht. Das soziale Netwerk reagiert damit auf lang vorherrschende Communitywünsche.
Die Mitglieder von LinkedIn bekommen nun mehr Mitspracherecht. Das soziale Netwerk reagiert damit auf lang vorherrschende Communitywünsche.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

LinkedIn ist mit rund 18 Millionen Nutzer in der DACH-Region im B2B Bereich das beliebteste soziale Netzwerk. Doch seit längerer Zeit hält immer mehr Content auf LinkedIn Einzug, der nicht passend oder nützlich ist. Genau deshalb hat LinkedIn den Feed der User nun angepasst. Das hat das soziale Netzwerk nun bekannt gegeben.

Mitspracherecht der User wird größer

Konkret hat das soziale Netzwerk folgende Anpassungen vorgenommen, die User nun selbst steuern können:

  • Mitglieder können nun besser signalisieren, welche Inhalte sie nicht interessant finden. Wenn Nutzer in Ihrem Feed Inhalte sehen, die für sie nicht relevant oder interessant sind, können sie LinkedIn das nun mitteilen, indem Sie die Option "Ich möchte das nicht sehen" auf dem jeweiligen Beitrag auswählen. Dabei können sie beispielsweise angeben, dass sie nicht mehr so viele Inhalte von einem bestimmten Autor oder einem Thema sehen möchten.
  • LinkedIn testet zudem neue Möglichkeiten, wie User Ihre Status-Updates zu jedem einzelnen Bericht erhalten können, den sie einreichen.
  • Nutzer können politische Inhalte in ihrem Feed nun besser steuern. Viele LinkedIn-Nutzer kritisierten, dass immer mehr politische Inhalte in das soziale Netzwerk Einzug hielten. Um dies zu beheben, testet das soziale Netzwerk die Möglichkeit, den Usern die Option zu geben, politische Inhalte in ihrem Feed zu reduzieren. Zurzeit wird diese Funktion nur in den USA getestet. Je nach Feedback wird diese möglicherweise weiterentwickelt und auf weitere Regionen und Sprachen ausgeweitet.

Interessante Inhalte im Feed

LinkedIn ist vor allem dafür bekannt, dass Mitglieder dort Diskussionen führen und hilfreiche berufliche Entwicklungen vorfinden. Genau das möchte das Social Media noch weiter fördern. LinkedIn wird nun noch mehr Aktivitäten aus dem eigenen Netzwerk anzeigen und Posts, an denen eine Beteiligung des Users sehr wahrscheinlich gilt.

Wichtig ist vielen LinkedIn-Usern zudem, etwas von anderen Menschen, beispielsweise Vordenkern oder Branchenexperten, zu lernen. Oftmals sind diese Personen aber nicht im persönlichen Netzwerk. Genau deshalb möchte LinkedIn nun die Möglichkeit bieten, Menschen im gesamten Feed zu folgen.

Authentischer und nützlicher Content

Wichtig ist LinkedIn zudem, dass Inhalte authentisch und nützlich sein müssen. Content, der hauptsächlich darauf aus ist, Reichweite zu erzielen, wird nicht mehr gefördert. Damit soll minderwertiger Inhalt reduziert werden. Ebenso möchte LinkedIn noch stärker gegen Inhalte und Profile vorgehen, die gegen die eigenen Guidelines verstoßen.

Das gern genutzte Format der Umfrage soll nun besser gefiltert werden. Aufgrund der hohen Anzahl an Umfragen, sollen nur noch für User relevante Umfragen angezeigt werden. Es werden nun weniger Umfragen von Personen erscheinen, die Mitglieder nicht kennen und mehr Umfragen von Personen aus dem eigenen Netzwerk, mit denen sie eher in Kontakt treten möchten.

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