Digital Signage für B2B Mit richtiger digitalen Inszenierung Kunden und Besucher begeistern

Ein Gastbeitrag von Stefan Schönfeldt*

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Digitale, bespielbare Plakate, sogenanntes Digital Signage, haben ihre Vorgänger aus Papier in vielen Bereichen abgelöst. Mit Displaytechnologie digitalisieren Unternehmen dabei einen Teil ihrer Kommunikation und sprechen Kunden und Geschäftspartner an. Wie also können Sie Digital Signage nachhaltig und effizient für sich nutzen?

Mit Digital Signage können Sie sich gezielt die Aufmerksamkeit sichern. Wichtig ist: Wissen wie man es wirksam und ressourcenschonend einsetzen kann.
Mit Digital Signage können Sie sich gezielt die Aufmerksamkeit sichern. Wichtig ist: Wissen wie man es wirksam und ressourcenschonend einsetzen kann.
(Bild: gemeinfrei / Pexels)

Die digitale Plakatierung, zum Beispiel in Form von Infostelen, ist eine Form von Digital Signage – einer digitalen Beschilderung beziehungsweise Inszenierung von unterschiedlichen Medieninhalten und Botschaften in einer grafischen Anwendung, die vielfältig einsetzbar ist. Häufig bekannt aus Einkaufszentren oder Flughäfen, wird Digital Signage als effektive Werbeplattform eingesetzt. Doch auch als operatives Werkzeug der B2B Kommunikation bieten Digital Signage-Lösungen bemerkenswerte – und oftmals noch ungenutzte – Möglichkeiten: Das beginnt bei einem modernen Empfangsbereich im Unternehmen zur Begrüßung von Besuchern, Kunden und Geschäftspartnern und erstreckt sich über digitale Türschilder beziehungsweise Wegeleitsysteme.

Vertrieblich genutzt können Großbildsysteme wie Projektion oder Videowalls in einem Showroom, auf Veranstaltungen oder der Messe als wirksamer Eyecatcher dienen und den Unternehmensauftritt professionalisieren. Zudem kann die digitale Technologie als multimediales Präsentationsmedium im Digital Workspace eingesetzt werden, so zum Beispiel bei Unternehmenspräsentationen oder Schulungen. Dabei kommen meist interaktive Bildschirme zum Einsatz – Digital Signage wird zu Interactive Signage.

Moderne Kommunikation mit Digital Signage

Digital Signage für B2B hat damit zahlreiche Anwendungsszenarien – und die Vorteile liegen auf der Hand. Die audiovisuellen Inhalte bieten relevante und aktuelle Informationen, die in ansprechenden Formaten aufbereitet werden: als Bilder oder Videos, Animation und Multimedia-Content. Gerade bewegte Bilder stechen Texte und Fotografien aus, wenn es um das Erregen von Aufmerksamkeit etwa auf Messen geht. Die Zielgruppe kann hier mit individuellen Botschaften effektiv angesprochen und erreicht werden. Damit wird auch das Markenerlebnis intensiver. Gleichzeitig können Unternehmen Informationen standortübergreifend zur Verfügung stellen und die Inhalte präzise steuern. Sie präsentieren sich zeitgemäß und können das eigene Image schärfen.

Signage Anwendungen beinhalteten oft eine automatisierte Informationsverteilung: Festgelegte Playlists beziehungsweise Timelines spielen die hinterlegten Inhalte automatisch aus – zu definierten Zeiten oder für bestimmte Zielgruppen. Bei Interactive Digital Signage-Anwendungen werden interaktive Bildschirme eingesetzt und der User kann selbst steuern, was er sich ansehen will. Somit eignet sich Interactive Digital Signage perfekt für die selbstbestimmte Informationsvermittlung, interaktive Infopoints werden Realität. Ist die Technologie besonders ausgefeilt, können weitere Interaktionen entstehen und Inhalte noch zielgruppengerechter ausgewählt werden – etwa durch Einsatz von Sensoren, die Bewegung, Eye Tracking und Personen erkennen und darauf reagieren.

Intelligente Technologie für eine wirtschaftliche Lösung

Doch Unternehmen können die Vorteile von Digital Signage für Ihre B2B Kommunikation nur dann voll ausschöpfen, wenn eine durchdachte Technologie dahintersteht, die Flexibilität bietet und die Pflege der Bildschirme und Systeme leicht macht.

Eine gute Digital Signage Software zur Verwaltung und Steuerung von passiven und interaktiven Signage Anwendungen kann zum Beispiel fast alle Medienformate, Live- und Streaming-Quellen unterstützen. Diese werden dann beispielsweise in der Content-Management-Arbeitsumgebung zu einer maßgeschneiderten Benutzeranwendung konfiguriert – oft auch ohne Programmierkenntnisse mittels Drag-and-Drop-Ansatz. Der Hardware-Bestand beziehungsweise Altsysteme können dabei integriert und neue Infostelen oder Displays angeschlossen werden. Ein Standalone-Betrieb kann ebenso möglich sein wie ein vernetzter Betrieb mit Cloud Distribution und Monitoring Service. Idealerweise erlauben es intelligente Aktualisierungsprozesse und einfache Werkzeuge, unkompliziert Änderungen an Layout, Design und Inhalten vorzunehmen – bei Bedarf auf allen Screens gleichzeitig. Vollautomatisierte Inhaltspflegeprozesse können den Betreuungsaufwand senken. Wichtig ist außerdem, dass die Inhalte zentral gesteuert werden können, um auch hier die Effizienz zu erhöhen. Die Pflege von Design und Inhalten der individuellen Signage Anwendung kann dann bequem vom Arbeitsplatz aus erfolgen. Damit sparen Unternehmen große Aufwände, der ROI wird allein dadurch oft in weniger als 12 Monaten erreicht.

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Digital Signage: Am besten Teil eines Gesamtkonzepts

Es ist ratsam, die digitale Unternehmenskommunikation als Einheit zu betrachten, anstatt die B2B Kommunikation losgelöst davon zu organisieren. Digital Signage-Lösungen sollten mit einer Software aufgesetzt werden, die diverse Kommunikationsaufgaben abdecken kann – beginnend bei der Bespielung von verschiedenen Bildschirmen, über digitale Schwarze Bretter bis hin zu Shopfloor-Dashboards und intelligenten Kollaborationslösungen.

Werden alle Kommunikationsbereiche von Bildschirmen und Vertriebsgeräten über eine einzige Plattform abdeckt, erlaubt das nicht nur eine schnellere Konfiguration, sondern auch eine flexible Anpassung und Erweiterung. In der Regel ist auch die Pflege leichter, da sich mit einem System alle Inhalte und Layouts anpassen und aktualisieren lassen – nicht nur innerhalb der Technologie eines Gebäudes, sondern auch über Standorte und Filialen hinweg. Nicht zuletzt können Unternehmen von Synergieeffekten profitieren und Content, etwa aus dem Eingangsbereich, auf der Videowall im Showroom oder auf der Infostele der Messe erneut nutzen. Damit wird die Investition nachhaltiger. Denn man sollte die Kosten und die Aufwände, die entstehen, wenn Insellösungen betrieben werden sollen, nicht unterschätzen – dann müssen gleich mehrere Systeme mit Inhalten und Updates versorgt werden, die Benutzeroberflächen unterscheiden sich und die Mitarbeiter müssen darin geschult sein.

Eine vernetzte Lösung, bei der nur eine einzige Software betrieben werden muss, stellt die intelligentere Lösung dar.

Fazit zu Digital Signage für B2B

Digital Signage Lösungen in Unternehmen dienen der zeitgemäßen Information und Präsentation von Inhalten sowie der Unterhaltung. In der B2B Kommunikation können sie Kunden und Partnern an unterschiedlichen Kontaktpunkten zur Verfügung stehen. Der Nutzen für B2B ist vielseitig – und wird umso größer, wenn Unternehmen eine Lösung aus einer Hand wählen, die die digitale Unternehmenskommunikation abbilden kann.

*Stefan Schönfeldt ist Geschäftsführer von smartPerform c/o Immersion7 GmbH.

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