Mit WLAN-Marketing Werbung punktgenau steuern

| Autor / Redakteur: Nadja Müller* / Julia Krause

Immer mehr Unternehmen entdecken das Potenzial von Hotspots als Marketing-Instrument.
Immer mehr Unternehmen entdecken das Potenzial von Hotspots als Marketing-Instrument. (Bild: gemeinfrei / Pexels)

Die Nachfrage nach freiem WLAN steigt. Egal, ob in der Shoppingmall, am Flughafen oder in der Arztpraxis: Überall loggen sich User mobil an Hotspots ein und surfen kostenlos im Netz. Die Anbieter dieser Hotspots können das zu ihrem geschäftlichen Vorteil nutzen und mit gezielter Werbung ihre Endkunden erreichen.

WLAN-Marketing ist auch ein ideales Tool, um Kunden besser kennenzulernen, Angebote und Aktionen zu präsentieren und darüber den Umsatz zu steigern. Auch globale Netzwerklösungen und Umsatzbeteiligungen werden über Provisionsmodelle möglich.

Knapp 30 Prozent der Deutschen gehen aktuellen Statistiken zufolge täglich mit mobilen Endgeräten ins Netz. Das sind 19 Millionen Menschen. Das Datenvolumen der Verträge ist oft knapp, deswegen wird ein kostenloser Hotspot immer gern gesehen. Ein WLAN-Angebot fördert also das eigene Image und schafft darüber hinaus Kundennähe sowie Kundenbindung. Immer mehr Unternehmen entdecken nun das Potenzial von Hotspots als Marketing-Instrument. Im Krankenhaus, auf dem Bahnhof, der Shopping-Mall oder im Freizeitpark: Frequentierte öffentliche Orte eignen sich perfekt für WLAN- und Attraction Marketing. Dabei werden (Popup)-Werbung und Hinweise auf Aktionen auf den Displays der User, die das WLAN über ihre Smartphones nutzen, angezeigt. Diese Werbung kann gezielt und flexibel zu jeder Zeit erfolgen und auf das Konsumverhalten des Kunden zugeschnitten werden.

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Denn WLAN-Marketing über Hotspots hat gegenüber vergleichbaren Mobile-Advertising-Maßnahmen den Vorteil der räumlichen Nähe und der Lokalisierung. Der Standort des Nutzers im Netzwerk ist bekannt und entsprechend können Angebote daran angepasst werden. Allgemeine Präsentationen sind dabei ebenso möglich wie der Verweis auf Portale oder exklusive Angebote vor Ort. Auch die Hotspots anderer Anbieter können in Kooperationsmodellen eingesetzt werden, um die eigenen Botschaften gezielt zu verbreiten.

Aufmerksamkeit gewinnen und neue Touchpoints erschließen

Gerade kleinere Unternehmen haben mit WLAN-Marketing einen Kanal, der Aufmerksamkeit bringt und neue Touchpoints zu den Kunden aufbaut. Gemeinden und Städte können den Usern zum Beispiel standortbezogene Informationen bieten und die Vielfalt der lokalen Angebote sichtbar machen. Hier tun sich Werbemöglichkeiten für lokale Unternehmen auf.

Einzelhändler können den ersten Kundenkontakt herstellen, noch bevor der Kunde das Geschäft überhaupt betreten hat, und über aktuelle Angebote informieren. Auch Marketing direkt am Point of Sale ist möglich.

Doch nicht nur der WLAN-Betreiber kann den Hotspot für seine Marketingzwecke nutzen. Denkbar sind auch Beteiligungsmodelle mit Partnerunternehmen und Kooperationen über Vouchers und Coupons. Über das Anzeigenvolumen des WiFi können zudem Werbeplätze verkauft werden. So können benachbarte oder lokale Unternehmen innerhalb eines fremden WiFis ihre Anzeigen buchen und der Provider damit weitere Werbegelder generieren.

Genaues Tracking für personalisierte Werbung

Eine Besonderheit beim WLAN-Marketing ist die Möglichkeit, das User- und Surfverhalten genau zu tracken: Die Zahl der Besucher, die Verweildauer der Kunden, ihre Laufwege oder ihr Kaufverhalten bleiben keine Geheimnisse mehr. Auf diese Weise werden wertvolle Daten gesammelt, die für eine noch gezieltere Kundenansprache genutzt werden können.

Das Marketing lässt sich auf der Basis dieser Informationen noch genauer zuschneiden. Für den optimalen Impact kann WLAN-Marketing mit anderen Werbemaßnahmen zusammengeführt werden. Es erschließt Synergien im Zusammenspiel von Marketinginstrumenten wie Bannern, Flyern und Homepage, was die Werbewirkung der einzelnen Kanäle verstärkt.

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Markenbotschaften direkt auf das Display bringen

Kleineren oder mittelständigen Unternehmen fehlen oft das notwendige Know-how oder das Budget für eine erfolgreiche Zielgruppenansprache. Andere stecken zu tief im Tagesgeschäft, um sich neue Marketing- und Vertriebswege zu erschließen.

Auf dem Markt gibt es intuitiv bedienbare Tools, die es erlauben, effektives Mobile und WLAN-Advertising leicht umzusetzen. Die Kunden müssen keine Technikprofis sein, um sie aufzusetzen. In der Regel reichen für die App beziehungsweise die Software ein Internetanschluss und ein Endgerät. Der Admin kann dann auf das gesamte Backend zugreifen, Anzeigen schalten, das Budget checken und sich Informationen über das Userverhalten anzeigen lassen. Die Werbung – ihre Art, die Intervalle, das Budget – kann frei gewählt werden. Idealerweise ist ein Tool so gestaltet, dass die User keine Nutzungsbedingungen bestätigen müssen und ebenfalls keine störenden Notifications erhalten. Natürlich muss es DSGVO-konform sein. Manche Entwickler bieten auch White Label Nutzungen an und lassen die Kombination ihres Tools mit einer Trägerapp zu.

Das Tüpfelchen auf dem I sind passende Anzeigen-Vorlagen, die leicht ausgewählt und bearbeitet werden können. Das WLAN-Marketing-Tool der InterWorXs GmbH Frankfurt bietet sie zum Beispiel an. Ist ein Tool von einem Marketingspezialisten aufgesetzt worden, können die Kunden direkt von dessen Erfahrung und Praxiswissen in verschiedenen Branchen profitieren. Optimal ist deswegen eine Template-Bibliothek, die die Kunden dabei unterstützt, die User mit den Werbeformaten anzusprechen, die am besten funktionieren und konvertieren.

* Nadja Müller ist Journalistin für Wordfinder PR.

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