Events und Messen

Smart Airhockey – so macht AMK intelligente Antriebslösungen erlebbar

| Redakteur: Georgina Bott

Beim Symposium „Digitalisierung im Dialog“ der Technische Hochschule Deggendorf (THD) fand der Demonstrator Smart Airhockey von AMK seine Anerkennung.
Beim Symposium „Digitalisierung im Dialog“ der Technische Hochschule Deggendorf (THD) fand der Demonstrator Smart Airhockey von AMK seine Anerkennung. (Bild: Paul Kho / AMK)

Trends in der Industrie auf Events und Messen abzubilden, ist kein leichtes Unterfangen. So ging es auch dem Spezialisten für Antriebslösungen AMK. Um technologische Analogien live zu demonstrieren, hat das Unternehmen den Smart-Airhockey-Demonstrator entwickelt.

Mit dem Smart-Airhockey-Demonstrator, ein eigens umgebauter Air-Hockeytisch, demonstriert AMK wichtige technologische Analogien, die in Branchen wie der Verpackungsindustrie fingerzeigend sind. Spielend erfährt man beim Spezialisten für Antriebslösungen, wie man Problemstellungen aus der Industrie mit einer Analogie zum Spielgerät spannend nachverfolgen kann. Gemäß den Bedürfnissen der Anwender gibt der Automat Steilvorlagen für das Engineering von heute, die auch den Nachwuchsmangel und die notwendige Weiterbildung beispielsweise für Digitalisierung thematisieren – ideal zum Schauen, Staunen und Lernen auf Messen und Events.

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Spielerisch den Ideen nachgehen

Intelligente Antriebslösungen finden mit dem umgebauten Air-Hockeytisch eine aufsehenerregende Hülle, die gleichzeitig begeistert und neugierig macht, warum sich die Antriebsregler nicht länger im Schaltschrank befinden, sondern direkt auf dem Motor in der Maschine sitzen. Schnell lässt sich erklären, dass der Anlagenbauer damit flexibel in der Gestaltung des Schaltschranks bleibt. Antriebstechnik muss vernetzbar, autark und skalierbar sein – erklärt anhand eines „Puck & Play zwischen Mensch & Maschine“. Die Verknüpfung von technologischen Trends mit Spielkultur eröffnet für AMK die Diskussion mit Interessierten für mehr Kreativität im Engineering – inklusive Spaß und Lernkurve.

Der Projektpartner ITQ aus Garching erweist sich nicht nur in diesem Fall als kreativer Projektpartner in der Entwicklung des Demonstrators. Der Weg für die Umsetzung in den Alltag der Ingenieure liegt in der Kunst, Innovationen mit Systems Engineering mit dem Demonstrator zu zeigen, die der Betrachter aufgrund des Spielerlebnisses verstehen und auch auf seine kreativen Bedürfnisse spiegeln kann. Gerade im Packaging ist die optimierte Bereitstellung von miniaturisierten, multifunktionellen und autark agierenden Elektroniksystemen gefordert, damit die Daten aufgenommen, verarbeitet und übertragen werden, um so mit Steuerung und Kommunikationsnetzwerken zu interagieren.

Im Schlagabtausch zwischen Mensch und Maschine

Mit dem hochdynamischen Geschicklichkeitsspiel werden Innovationen in der Antriebstechnik veranschaulicht, die in der genaueren Betrachtung die Zusammenhänge zur Verpackungstechnik anwendungs- und zielgruppenspezifisch darstellen. Im Spiel geben sich mit dieser proaktiven Kommunikation die technologischen Vorteile zu erkennen, die die Anwendung besser auf die Bedürfnisse anpassen. Ganz im Sinne von AMK ergeben sich die Antworten auf folgende Fragen wie von selbst:

  • Wie lassen sich die mechanischen Grenzen einer Antriebslösung mit Mechatronik ausreizen?
  • Wie verfährt man, wenn Reaktionszeiten in der Sensor- und Kameraperipherie immer kürzer werden?
  • Mit welchen modernen Kommunikationsprotokollen können die unterschiedlichen Aufgaben in spezialisierten Anlagenmodulen gelöst werden?
  • Wo punkten digitale Simulationsmodelle für eine Mensch-Maschine-Kollaboration?

Wenn man im Spielbetrieb versucht, den Puck gegen den mit den AMK-Antriebsmotoren blitzschnell agierenden Shuffle-Schläger einzulochen, dann lassen sich in der Beobachtung des Spiels und dessen technologischer Peripherie die Gespräche schnell auf die vorherrschenden Themen im Packaging lenken.

Ideal für HR und PR

Die Analogien für das Engineering hinter Puck und Tisch sind interessant verpackt. Wichtig ist auch der Aspekt, dass neben dem Marketing auch die Personaldebatte nach Fach- und Führungskräften unterstützen lässt. Interdisziplinäre Schlüsseltechnologien wie Mechatronik und Digitalisierung lassen sich mit diesem Demonstrator aufzeigen, die man als innovativ agierendes Unternehmen mit Absolventen und Ingenieuren wie auch Azubis diskutieren kann – inklusive Businessmodelle und Arbeitswelten.

Neue Berufsbilder, wie der Industrielle Datenanalyst (Data Scientist), lassen sich ideal mit so einem Demonstrator transportieren, der inhaltlich die Themen Predictive Maintenance und standardisierten Schnittstellen von Maschinen mit OPC UA aufzeigt. Ebenso deutet man an, wie wichtig ein IT/IoT-Lösungsarchitekt sein kann, um Maschinen und Produkte, die in Echtzeit miteinander verbunden sind, ein Systemdesign mit innovativen IT-Lösungen wie Augmented Reality oder cloudbasierten Tools auszustatten. Nicht zu vernachlässigen ist der Bedarf an Industriellen UI/UX-Entwicklern, die passende User Interface- (UI) und User Experience (UX)-Oberflächen für ein zukunftsorientiertes HMI verantworten werden. Bei AMK erleichtern Motion und Service Apps derzeit den einfachen Zugriff auf Funktionen des Servoantriebs. Auch ein Roboterkoordinator hat beim Antriebsspezialisten neue Aufgabenfelder, sich um semi-autonome, autonome und sogar humanoide Roboter zu kümmern, damit Störungen oder Fehlersignale keine Kettenreaktionen auslösen, sondern schnell und flexibel beseitigt werden.

In der Summe sind diese neuen Berufsbezeichungen nur der Anfang, der sich mit IIoT für AMK skizzieren lässt. Machine-as-a-Service oder 3D-Druck vor Ort unterstreichen diesen Trend, die allesamt eine fachlich höhere Anforderung stellen. Mit dem Projekt „Smart Airhockey“ ist dem Komponenten- und Systemhersteller ein attraktives Anschauungsobjekt gelungen, der mit den Trends im Maschinenbau weiterwächst und dem Betrachter neue Lernkurven bereithält.

Dr.-Ing. Fabian Distel, Innovation Manager bei AMK:
„Maschinen und Anlagen werden in Zeiten von Industrie 4.0 immer komplexer. Vernetzung und intelligente Datenströme ermöglichen dies, indem auch die klassischen Ansätze des Engineerings weiterentwickelt werden. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Antriebs- und Steuerungstechnik. Damit sich die innovativen Lösungen durchsetzen können, sind plausible Anschauungsobjekte, wie der „Smart-Airhockey-Demonstrator“ von großer Wichtigkeit. Dass moderne Kommunikationsarchitekturen wie OPC UA völlig neue Möglichkeiten im Hinblick auf die Erfassung, Aufbereitung und Visualisierung von Daten bietet ist nur ein Teil des Wandels. Zum Ausschöpfen der technologischen Potenziale bedarf es heutzutage im modernen Maschinen- und Anlagenbau auch den Entwicklungsmethoden und -paradigmen der Softwareindustrie. Dieser Demonstrator kann hierfür als Fingerzeig und didaktisches Mittel begriffen werden – gleichermaßen geeignet für Studierende und erfahrene Ingenieure. Jeder kann sich spielerisch mit den aktuellen Trends beschäftigen: der Wandel von der klassischen Automatisierungspyramide, Augmented und Virtual Reality, IIoT-Geschäftsmodelle und vielen mehr.“

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