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Checkliste So finden Sie die richtigen Werbeartikel im B2B

Autor / Redakteur: Marcus Schulz / Dr. Gesine Herzberger

Besonders zur Weihnachtszeit suchen viele B2B-Unternehmen nach Werbeartikeln, die Bindungen stärken und die eigene Bekanntheit ausbauen. Diese Checkliste hilft dabei, die richtigen zu finden.

Gerade zur Weihnachtszeit sind Werbegeschenke besonders beliebt. Sie stärken die Kundenbindung und die Bekanntheit des Unternehmens.
Gerade zur Weihnachtszeit sind Werbegeschenke besonders beliebt. Sie stärken die Kundenbindung und die Bekanntheit des Unternehmens.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Der Run auf Werbeartikel ist ungebrochen. Wie der Werbeartikel-Monitor 2016 vom Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft belegt, wurden im Jahr 2015 knapp 3,5 Milliarden Euro für Werbeartikel ausgegeben. Damit bleiben die Ausgaben in diesem Bereich seit fünf Jahren auf konstant hohem Niveau.

Kein Wunder, denn im Gegensatz zu vielen anderen Werbeformen werden Werbeartikel weiterhin nicht als störend empfunden. Ganz im Gegenteil: Sie stoßen überall auf positive Resonanz, jeder freut sich über die kleinen Geschenke. Da wird ein Werbegeschenk zum Lieblingsbecher, das in jedem Meeting Ihr Logo repräsentiert, ein Streuartikel zum favorisierten Kugelschreiber, der überall für Ihr Unternehmen wirbt. 85 Prozent der Unternehmen schätzen außerdem, dass der Werbeartikel immer wieder benutzt wird und damit ein nachhaltiger Werbeeffekt entsteht. 76 Prozent sind außerdem überzeugt, dass sich Werbeartikel positiv auf das Unternehmensimage auswirken.

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Ein Großteil der Ausgaben für Werbeartikel fällt dabei immer noch auf Streuartikel bis 10 Euro. Doch auch insbesondere hochwertigere Werbegeschenke eignen sich ausgezeichnet für den Einsatz im B2B. Damit Sie die ideale Wahl für Ihre Anforderungen treffen und dabei an alles denken, haben wir diese Checkliste mit den zehn wichtigsten Einkaufskriterien zusammengestellt.

1. Budget

Wenn Sie ab dem ersten Schritt die Übersicht bewahren, holen Sie das Maximum aus Ihrem Budget heraus. Der zur Verfügung stehende Betrag muss nicht nur die Kosten für die eigentlichen Werbeartikel abdecken. Auch der Werbeaufdruck, die Frachtkosten und die Umsatzsteuer müssen im Blick behalten werden. Gute Online-Shops lassen Sie schon vor dem Abschicken Ihrer Bestellung wissen, was alles auf Sie zukommt.

2. Anzahl

Verschaffen Sie sich einen Überblick aller Empfänger. So erhalten Sie einen Richtwert, wie viele Exemplare in etwa bestellt werden sollten. Wenn Sie nun noch 2-5 Prozent aufschlagen, sind Sie auch bei einigen unter den Tisch gefallenen Empfängern auf der sicheren Seite. Benötigen Sie Werbeartikel für größere Veranstaltungen wie zum Beispiel Messen, ziehen Sie Erfahrungen von vergangen Events heran oder erkundigen Sie sich bei anderen Standbetreibern, die bereits mit den Anforderungen vertraut sind. Auch hier kann ein kleiner Sicherheitspuffer nicht schaden.

3. Zeit

Es empfiehlt sich, frühzeitig mit der Planung zu beginnen. Denn sowohl die Veredelung mit Ihrem Logo als auch die Lieferung wird etwas Zeit in Anspruch nehmen. Bei Produktionen innerhalb Europas ist mit vier bis sechs Wochen zu rechnen, große Mengen aus Fernost benötigen 12-18 Wochen. Sind die Werbeartikel Element einer umfassenden Kampagne, sollte man sie bereits in der ersten Planungsphase bedenken, um auch für ausgefallene, kreative Ideen noch genügend Zeit zu haben. Wenn es mal schnell gehen muss, gibt es bei einigen Anbietern auch Expresslieferungen.

4. Artikelauswahl

Je besser Sie Ihre Zielgruppe kennen, desto einfacher ist es, den passenden Werbeartikel zu finden. Denken Sie auch darüber nach, wie der Artikel übergeben wird (zum Beispiel von einem Außendienstmitarbeiter, als Teil eines Mailings oder von Ihnen persönlich), wo und wie lange er eingesetzt wird. Diese Gedanken sollten auch bei der Wahl der Werbebotschaft einfließen: Logo, Logo und Claim, Logo mit artikel- oder aktionsspezifischem Text. Möchten Sie auf Messen oder ähnlichen Events eine große Menge an Menschen erreichen, empfehlen wir einen qualitativ hochwertigen Streuartikel. Wenn Sie Billigware verschenken, kann sich diese Wahrnehmung negativ auf Ihr Logo abfärben. Über einen interessant gestalteten Kugelschreiber oder einen verlässlichen USB-Stick freut sich immer noch fast jeder Empfänger. Passt der Werbeartikel auch thematisch gut zu Ihrem Unternehmen (zum Beispiel Stromanbieter und Power Bank), intensiviert sich Ihr Werbeeffekt. Natürlich fühlt sich ein Geschäftspartner nicht besonders wertgeschätzt, wenn Sie ihm einen gebrandeten Plastikkuli in die Hand drücken. Ein personalisiertes oder mit Ihrem Logo versehenes Geschenk, das hochwertig ist, überrascht und einen tollen Mehrwert bietet, macht dafür umso mehr Eindruck. Wie wäre es zum Beispiel mit einem personalisierten Golfbälle-Set, Chronographen oder Füllfederhalter aus Metall?

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