Agilität im B2B

Social Intranet ermöglicht Mitarbeiteragilität

| Autor / Redakteur: Andreas Öttl / Lena Höhn

Agil sein fordert mehr als Schnelligkeit und Flexibilität, es geht darum, sich immer wieder auf neue Bedingungen einzustellen.
Agil sein fordert mehr als Schnelligkeit und Flexibilität, es geht darum, sich immer wieder auf neue Bedingungen einzustellen. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Um erfolgreich zu sein, muss ein Unternehmen heutzutage so schnell wie möglich auf alle Veränderungen reagieren. Damit dies bestmöglich gelingt, müssen sich die Mitarbeiter des Unternehmens agil auf immer wieder neue Bedingungen einstellen. Was den Mitarbeitern dabei hilft? Ein Social Intranet!

Anpassungsfähigkeit als Kernkompetenz

Agil sein – dabei geht es um mehr als um Schnelligkeit und Flexibilität. Es geht um die Fähigkeit, sich immer wieder auf neue Bedingungen einzustellen. An die Stelle starrer Hierarchien treten sich weitgehend selbst organisierende Teams. Nur so ist es möglich, umgehend und effektiv auf unbekannte, volatile Herausforderungen zu reagieren. Alle Betroffenen müssen immer rechtzeitig die richtigen Informationen erhalten und sich unbürokratisch zu schlagkräftigen Teams zusammenschließen können.

Die Übersicht behalten

Die Kommunikationsformen sind vielfältig: Gespräche, E-Mails, WhatsApp-Nachrichten, Posts, Dokumente und mehr. Nicht einfach, da immer zu wissen, wer wann welche Information erhalten hat. Helfen kann dabei ein modernes Intranet, das die verschiedenen zeitgemäßen Kommunikationsformen strukturiert abbildet und auch mit der Vielfalt der Formate zurechtkommt, etwa Texten, Bildern, Videos, Audio-Daten, Chatprotokollen und Nachrichten. Die Mitarbeiter finden sich abteilungs- und standortübergreifend in virtuellen Räumen zusammen, wo sie Absprachen treffen, Informationen ablegen und den Projektfortschritt dokumentieren. So können die Projektbeteiligten auf jedwede für sie relevante Information zugreifen, und niemand aus der Gruppe ist vom Informationsfluss abgeschnitten. Alle sind up to date und können agil handeln, wenn es die Umstände erfordern.

Vom schwarzen Brett zum Unternehmens-Wiki

Alle Beschäftigten sollten auf den Wissensbestand ihres Unternehmens zugreifen können. Vertrauliche oder gruppen- und projektbezogene Informationen lassen sich durch ein entsprechendes Rechtemanagement sichern. Es muss ein Forum entstehen, in dem man sein Wissen miteinander teilt und in einen regen fachlichen Austausch tritt. Der Blick über den Tellerrand hält den Mitarbeiter auch geistig agil für Neues.

Selbstbedienungsprinzip – die Informationen holen, sobald man sie braucht

Eine agile Unternehmenskultur ist auch eine Antwort auf die veränderten Ansprüche der Beschäftigten an die Arbeitswelt. Viele möchten die modernen Kommunikations-Tools auch beruflich nutzen und außerdem mobil arbeiten. Ein Social Intranet mit flexiblen Zugriffsvarianten macht das möglich. Semantische Suchsysteme, personalisierte Feeds und themenbasierte Vernetzung von Wissen und Personen machen die nötigen Informationen bei Bedarf schnell zugänglich. Wenn Mitarbeiter mehr Eigenverantwortung bekommen, steigert dies zudem nachweislich ihr Engagement. Sie sind aktiver Teil des Unternehmens, und das Intranet erwacht zur lebendigen Plattform.

Aktualität, Richtigkeit und Relevanz sorgen für hohe Akzeptanz

Um die Menge an vorhandenen Informationen verarbeiten zu können, zählen nicht nur ihre Qualität und Aktualität. Ebenso wichtig sind die Relevanz der Information und ihre anwenderfreundliche Bereitstellung. Neue Technologien wie semantische Analysen und künstliche Intelligenz können dafür sorgen, dass die richtigen Inhalte den Nutzer zur richtigen Zeit von selbst erreichen. Etwa indem den Mitarbeitern direkt nach dem Login individuell wichtige Inhalte in personalisierten Newsfeeds oder persönlichen Dashboards angezeigt werden.

Die Devise lautet: flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege

Agil sein bedeutet, auf Veränderungen schnell zu reagieren. Das muss dem Mitarbeiter aber auch erlaubt sein. Wenn Entscheidungen zunächst von mehreren Hierarchie-Ebenen abzusegnen sind, geht in der Regel zu viel Zeit ins Land. Agilität erfordert daher häufig einen Wandel in der Unternehmenskultur. Das Management muss dies verstehen und vorleben. So ist auch ein begleitender Change-Management-Prozess oft hilfreich. Das Ziel ist es, das Intranet als zentralen Touchpunkt für die Mitarbeiter zu etablieren und sie in die Lage zu versetzen, agil zu arbeiten.

* Weitere Hinweise, wie ein modernes Intranet zum Unternehmenserfolg betragen kann, finden sich im Whitepaper „Social Intranet: den Effizienzschatz sozialer Features heben“.

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Andreas Öttl ist Marketingleiter der CURRY Innovations GmbH.
Andreas Öttl ist Marketingleiter der CURRY Innovations GmbH. (Bild: CURRY Innovations GmbH)

Über den Autor

Als Diplom-Betriebswirt (FH) und geprüfter Medienbetriebswirt ist Andreas Öttl auf Onlinemarketing, Internet- und Medienmanagement spezialisiert. Seit 2015 verantwortet er das Marketing der CURRY Innovations GmbH , dem Anbieter des hybriden Headless CMS „RYVE“. Auf Basis von RYVE entstehen moderne Web Apps für Internet, Communities und Intranet.

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