Werbewirksamkeit Studie belegt Wirksamkeit von selbstbestimmtem Werbekonsum

Redakteur: Alicia Weigel

Was wäre, wenn man sich Werbung selbstbestimmt aussuchen könnte, hat eine neue Studie von Welect untersucht. Das Resultat: die selbst ausgewählte Werbung gefällt und wirkt besser.

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Die Werbewirkung fällt deutlich höher aus, wenn User sich Spots selbst aussuchen können.
Die Werbewirkung fällt deutlich höher aus, wenn User sich Spots selbst aussuchen können.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Viele Nutzer sind oft genervt von zu viel Werbung, sei es durch Banner oder Pop-ups. Doch wie würde es aussehen, wenn User sich ihre Werbung selbst aussuchen könnten? Genau das hat Welect, ein Adtech-Anbieter für selbstbestimmten Onlinewerbekonsum (Choice-Driven Advertising), mit seiner Studie „Die Kraft der Selbstbestimmung. Wie wirkt Choice-Driven Advertising?“ untersucht. Das Ergebnis: Spots gefallen besser und haben einen höheren Aktivierungseffekt bei Probanden. Zudem erzeugen sie positivere Bilder der werbenden Marke, die im Nachhinein auch besser erinnert werden können.

Selbstbestimmter Werbekonsum erzeugt Nutzerzufriedenheit

Rund 2.200 User nahmen dazu im Sommer 2021 bei der Online-Befragung teil. Die Befragten gaben an, dass vor allem das Produktinteresse und die persönliche Relevanz für die Auswahl des Werbespots ausschlaggebend seien. Das heißt, wenn sie erwägen ein Produkt zu kaufen, dann entscheiden sich die Probanden aktiv für einen Spot.

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Und auch die Werbewirkung ist deutlich höher, wenn Werbung aktiver konsumiert wird. Bei Befragten, die sich den Spot selbst aussuchen können, steigt die Consideration um 51 Prozent, die Kaufbereitschaft um 42 Prozent und auch das Image um deutliche 25 Prozent gegenüber der fremdbestimmten Werbeausspielung. Außerdem haben die User ein weitaus positiveres Bild der jeweils ausgesuchten Marke.

Den Usern gefällt des schlichtweg, sich ihren passenden Spot auszusuchen. 72 Prozent der Befragten bewerten das selbstbestimmte Online-Video-Placement mit „sehr gut” und „gut” und selbst bei Adblock-Nutzern liegt dieser Wert noch bei 69 Prozent. Besonders hat ihnen gefallen, dass sie den Spot nach eigener persönlicher Relevanz wählen konnten (35 Prozent). Noch 30 Prozent geben an, dass es ihnen bereits zusagt, eine eigene Wahl zu haben und somit selbstbestimmt entscheiden zu können.

Fazit zur Studie

Es zeigt sich also, dass Selbstbestimmung für die Zufriedenheit der User sehr wichtig ist. Genau das gilt es in der Post-Cookie-Ära zu beachten. Phillip Dommers, Geschäftsführer, fasst mit Olaf Peters-Kim, Gründer von Welect, zusammen: „Sehen Nutzerinnen und Nutzer selbstbestimmt Werbung, wird die kostbare Ressource Aufmerksamkeit geschont, weil die für den User relevantesten Inhalte selbstbestimmt ausgewählt werden. Marketers können so Werbung schalten, die besser wirkt.“ Das könnte auch in der B2B-Branche von Nutzen sein.

Über die „Choice-Driven-Advertising“-Studie

Die Studie wurde im Sommer 2021 von Welect zusammen mit [m]SCIENCE als zentrale Forschungsunit der GroupM durchgeführt und ausgewertet.

*Quelle: Welect

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