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Data Marketing Was hält Marketer davon ab, Daten zu Gold zu machen?

| Redakteur: Lena Müller

Datenbasiertes Marketing ist für Marketing-Teams von zentraler Bedeutung. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass noch viele Hürden bestehen, um den größten Nutzen aus verfügbaren Daten für das Marketing zu ziehen. Welche das sind, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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Daten sind das Gold für Marketingverantwortliche. Eine aktuelle Studie zeigt die größten Hindernisse, um datenbasiertes Arbeiten weiter auszubauen, auf.
Daten sind das Gold für Marketingverantwortliche. Eine aktuelle Studie zeigt die größten Hindernisse, um datenbasiertes Arbeiten weiter auszubauen, auf.
(Bild: gemeinfrei / Pexels )

Die internationale Kommunikationsagentur Allison+Partners hat 500 Marketingverantwortliche in Deutschland und Großbritannien zur Datennutzung im Marketing befragt und Folgendes gezeigt:

Marketer sind sich der Bedeutung von Daten im Marketing bewusst

Marketingverantwortliche kennen die Bedeutung von Daten im Marketing. Dennoch bewegen sich die meisten Marketingverantwortlichen erst an der Oberfläche dessen, was datenbasierte Ansätze und Tools leisten können. Die Mehrheit der Befragten (87 Prozent) gab an, dass die Datennutzung in ihrer Abteilung über dem Durchschnitt liegt. Weiterhin vertrauen fast alle Befragten (89 Prozent) ihren eigenen Fähigkeiten, die Daten richtig zu interpretieren. Mehr als die Hälfte der Befragten (72 Prozent) kann gut belegen, dass sich die Investitionen in leistungsfähige Tools zur Datenanalyse lohnen. Es gibt jedoch immer noch einen nicht unerheblichen Teil (20 Prozent), der noch nicht in moderne Datenanalyse-Lösungen im Marketing investiert hat.

Datensilos als größte Hürde für datenbasiertes Marketing

Als größte Hindernisse, um datenbasiertes Arbeiten weiter auszubauen, nannten die Befragten Datensilos innerhalb von Unternehmen (45 Prozent), die Kosten für Technologie und Plattformen (39 Prozent) und die Knappheit an Mitarbeitern, die die neuen Technologien beherrschen (38 Prozent).

Unternehmen setzen auf Künstliche Intelligenz

Der Wunsch, die bestehenden Hürden zu überwinden, ist vorhanden. Immer mehr Unternehmen investieren in Marketingsoftware-Lösungen, die mit Künstlicher Intelligenz arbeiten. Ziel ist, basierend auf fundierten Erkenntnissen die Lead Generation voranzutreiben. Sieben von zehn Marketingverantwortlichen haben bereits in KI-basierte Plattformen investiert, jeder fünfte Befragte plant dies für die nächsten zwei Jahre.

„KI-basierte Analyseplattformen für das Marketing sind deutlich auf dem Vormarsch“

Sue Grant, Managing Director bei Allison+Partners in Großbritannien, kommentiert die Ergebnisse folgendermaßen: „Es ist bemerkenswert, dass Marketingverantwortliche bereits großes Vertrauen in ihre Fähigkeiten im Hinblick auf die Datennutzung haben. Aber unsere Studie zeigt auch eine gewisse Diskrepanz zwischen der allgemeinen Einschätzung und Detailaussagen auf. Das lässt vermuten, dass Marketingtechnologie, wie sie in vielen Unternehmen im Einsatz ist und die vor fünf Jahren ganz neu war, heute wahrscheinlich nicht mehr ihren Zweck erfüllt. Mit Blick auf die Kosten gilt es, bei Investitionen in neue Technologien oder neue Mitarbeiter genau abzuwägen, welche Informationen man benötigt.“

Heike Schubert, General Manager bei Allison+Partners in Deutschland fügt diesem hinzu: „Der Mangel an Fachkräften im Bereich des datenbasierten Marketings führt dazu, dass der Künstlichen Intelligenz hier künftig eine stärkere Bedeutung zukommen wird. Dies spiegelt sich auch in der von uns durchgeführten Studie wider: KI-basierte Analyseplattformen für das Marketing sind deutlich auf dem Vormarsch. Sie unterstützen bei der Durchsicht und Zusammenführung von Datenmaterial, übernehmen Routine-Aufgaben und zeigen so den besten Weg für die persönliche Kundenansprache auf. Noch stehen wir hier erst am Anfang. Je kostengünstiger diese Technologie in Zukunft wird, desto höher wird die Bereitschaft, in KI-basierte Datenanalyse-Tools zu investieren. Es ist essentiell, ein Team zusammenzustellen, das mit der Technologie umgehen kann und diese optimal nutzt. Nur so kann sich die Investition auszahlen.“

Infos zur Studie

Die Studie von Allison+Partners wurde im Oktober 2019 in Zusammenarbeit mit der britischen Marktforschungsfirma Censuswide erstellt. An der Umfrage nahmen 250 Marketingverantwortliche aus Deutschland und 250 Marketingverantwortliche aus Großbritannien von Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz von über 50 Millionen US-Dollar teil.

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