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Logo-Design Welches Logo passt zu welchem Unternehmen?

| Redakteur: Dr. Gesine Herzberger

Die Auswahl eines Logo sollte nicht zufällig geschehen: Es gibt bestimmte Voraussetzungen, die einige Logo-Designs begünstigen oder aber von vornherein ausschließen. Welcher der sieben Logotypen zu welchem Unternehmen passt, lesen Sie hier.

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Woran man als erstes bei dem Begriff Logo denkt: ein Bildzeichen oder ein grafikbasiertes Design. Wie zum Beispiel der „angebissene“ Apple-Apfel – der sich großer Bekanntheit erfreut.
Woran man als erstes bei dem Begriff Logo denkt: ein Bildzeichen oder ein grafikbasiertes Design. Wie zum Beispiel der „angebissene“ Apple-Apfel – der sich großer Bekanntheit erfreut.
(Bild: gemeinfrei)

1. Monogramm-Logos (oder Lettermarks)

IBM, HBO und RTL sind nur einige Beispiele für Unternehmen, die sich die Abkürzung eines langen Unternehmensnamens zunutze gemacht haben, indem sie sie zur Markenidentifikation einsetzen. Da hier wenige Buchstaben für ein ganzes Unternehmen stehen, ist es besonders wichtig, eine Schriftart zu wählen, die nicht nur das Unternehmen präsentiert, sondern gleichzeitig sehr gut lesbar ist – auch dann, wenn sie beispielsweise für eine Visitenkarte stark verkleinert wird. Als junges Unternehmen, dessen Name noch weitestgehend unbekannt ist, sollte man den vollständigen Namen unter die Abkürzung zu schreiben, um das Branding zu fördern.

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2. Firmenschriftzug (oder Wortmarken)

In diesem Fall dient der vollständige Unternehmensname als Logo. Diese Art und Weise der Darstellung bevorzugen insbesondere Unternehmen, die kurze Namen haben wie Google oder Visa. Sie profitieren davon, dass sich der Name gut bei der Zielgruppe einprägt. Kommt außerdem noch eine Typographie hinzu, die die Kernbotschaft des Unternehmens optimal transportiert, ist die perfekte Basis für eine hohe Wiedererkennbarkeit gegeben.

3. Logo-Symbole (oder Bildmarken)

Bildmarken sind das, woran man als erstes bei dem Begriff Logo denkt: ein Bildzeichen oder ein grafikbasiertes Design. Beispiele hierfür sind zum Beispiel der „angebissene“ Apple-Apfel oder aber der zwitschernde Twitter-Vogel – diese Symbole stehen für die Unternehmen. Ein Blick genügt, um das jeweilige Bild einem Unternehmen zuordnen zu können. Eine echte Bildmarke sollte auch ohne eine erklärende Beschriftung funktionieren, was sie speziell für junge Unternehmen zu einem schwierigen Logotyp macht. Wer dennoch den Mut aufbringt, sollte an die breitere Bedeutung des Bildes denken: Soll mit dem eigenen Namen gespielt werden (wie John Deere mit dem Hirsch-Logo)? Soll eine tiefere Bedeutung übermittelt werden (wie der Geist bei Snapchat, der verrät, was das Produkt macht)? Soll eine Emotion hervorgerufen werden (wie WWF mit ihrem stilisierten Panda)?

4. Abstrakte Logos

Abstrakte Logos sind eine besondere Form der Bildmarke. Die gestreifte Adidas-Blume, der geteilte Pepsi-Kreis oder das sternförmige BP-Logo gehören zu den prominentesten Beispielen dieser Kategorie. Im Unterschied zur klassischen Bildmarke kann man etwas ganz Einzigartiges schaffen, das zum Sinnbild für die Marke wird. Kulturelle Bedeutungen oder Einflüsse spielen keine Rolle. Ebenso wie ein junges Unternehmen mit den eigenen Ideen und Idealen aufgeladen werden kann, lässt sich ein Logo auf die gleiche Weise kreieren.

5. Maskottchen

Das Maskottchen ist in der Regel eine bunte lustige Figur, die zum Botschafter einer Marke wird. Ein beliebtes Beispiel ist Colonel Harland D. Sanders, der Fast-Food-Freunde vom KFC-Logo aus anlächelt. Dieser Logotyp kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn Unternehmen eine wohltuende Atmosphäre schaffen wollen und Familien und Kinder zur Zielgruppe gehören.

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