E-Mail-Marketing

9 gute Vorsätze für erfolgreiches B2B-Marketing per E-Mail in 2020

| Redakteur: Julia Krause

Gute Vorsätze gehören zum Jahreswechsel wie Feuerwerk und „Dinner for One“, meist bleiben sie aber das, was sie sind, Vorsätze eben und werden nie konsequent in die Tat umgesetzt. Die Certified Senders Alliance (CSA) hat 9 gute Vorsätze für das Jahr 2020 zusammengefasst, an die Sie sich als Unternehmen unbedingt halten sollten.
Gute Vorsätze gehören zum Jahreswechsel wie Feuerwerk und „Dinner for One“, meist bleiben sie aber das, was sie sind, Vorsätze eben und werden nie konsequent in die Tat umgesetzt. Die Certified Senders Alliance (CSA) hat 9 gute Vorsätze für das Jahr 2020 zusammengefasst, an die Sie sich als Unternehmen unbedingt halten sollten. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Gute Vorsätze gehören zum Jahreswechsel, meist bleiben sie aber das, was sie sind, Vorsätze eben. Die Certified Senders Alliance hat 9 Vorsätze für 2020 zusammengefasst, an die sich Unternehmen unbedingt halten sollten, wenn sie auch in diesem Jahr erfolgreiche E-Mail-Marketing-Kampagnen fahren möchten.

1. Setzen Sie auf auf hochwertige Adressen

Nehmen Sie nur Adressen von Personen in Ihren Verteiler auf, die Sie auf legale Weise generiert haben, von denen Sie wissen, dass Sie ihre Informationen haben möchten und deren Einverständnis Sie jederzeit nachweisen können. Das verschafft Ihnen nicht nur rechtliche Sicherheit, sondern schützt Ihre Reputation und begründet Vertrauen bei Ihren Kunden. Ein kleiner Verteiler mit qualitativ hochwertigen Adressen ist besser als ein großer Verteiler mit Adressen aus zumindest fragwürdigen Quellen. Nutzen Sie auf jeden Fall das Double-Opt-In-Verfahren. Im Zweifelsfall müssen Sie jederzeit eindeutig nachweisen können, dass Sie die Einverständniserklärung jeder Person haben, der Sie eine Mail geschickt haben. Und mit Double-Opt-In (DOI) sind Sie auf der sicheren Seite.

2. Reden Sie Klartext

Seien Sie ehrlich, auch wenn es darum geht, neue Abonnenten für Ihren Newsletter zu gewinnen. Sagen Sie, was Sie wollen, in klaren und verständlichen Worten, „verstecken“ Sie Ihre Anfrage zur Werbeeinwilligung nicht. Der Adressat merkt es spätestens, wenn er einen Newsletter bekommt, den er nicht bewusst angefordert hat und diesen dann verärgert wieder abbestellt – oder noch schlimmer, in seinem Postfach als Spam markiert.

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3. Tappen Sie nicht in die Falle

Wenn Sie eine Mail an ein Spam-Trap versenden, leidet Ihr Ruf als seriöser Versender und Sie landen schnell auf einer Blacklist. Bleiben Sie sauber, und pflegen Sie Ihre Adresslisten regelmäßig und sorgfältig. Entfernen Sie inaktive Adressen sofort aus Ihren Listen und senden Sie nicht an alte Adressen, die Sie seit Jahren nicht verwendet haben.

4. Bleiben Sie sauber

Wenn Ihr E-Mail Service Provider (ESP) die Möglichkeit bietet, nutzen Sie einen Feedback-Loop. Dann erhalten Sie von Ihrem Provider eine Rückmeldung über Adressaten, die Ihre Mail als Spam oder Junk einstufen. Auch das hilft Ihnen bei der Listenhygiene, natürlich nur, wenn Sie die entsprechenden Adressen auch umgehend aus Ihrer Liste entfernen.

5. Vorsicht bei Gewinnspielen

Wenn Sie sich als Co-Sponsor an einem Gewinnspiel beteiligen, um so Adressen zu generieren: Achten Sie darauf, dass die Anzahl der Sponsoren gering ist (max. 8) und dass Sie jederzeit auf die Einwilligungserklärung des Adressaten zugreifen können.

6. Halten Sie Wort

Halten Sie sich an Abmachungen: Wenn Sie eine Einwilligung für die Zusendung eines Newsletters hinsichtlich IT-Sicherheitslösungen haben, schicken Sie keine Autowerbung. Wenn es bereits eine Kundenbeziehung zum Adressaten zu einem bestimmten Produkt gibt, achten Sie darauf, dass Sie ihm nur Informationen zu gleichen oder ähnlichen Produkten zusenden. In anderen Fällen versenden Sie nur Werbung zu Produkten oder Dienstleistungen, die in der Einwilligungserklärung genannt wurden. Vermeiden Sie in der Erklärung „schwammige“ Branchenbezeichnungen wie beispielsweise „Finanzen und Versicherungen“ oder „Versandhandel“.

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7. Halten Sie sich an die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Immer. Nicht nur, weil Ihnen bei Nichteinhaltung inzwischen empfindliche Geldbußen drohen, sondern auch, weil ein Verstoß gegen das Gesetz Ihren guten Ruf und das Vertrauen Ihrer Kunden gefährdet. Wenn Sie die Kriterien der Certified Senders Alliance (CSA) erfüllen und sich dort zertifizieren lassen, sind Sie, auch was die DSGVO angeht, weitgehend auf der sicheren Seite.

8. Seien Sie kein Phish

Schützen Sie sich und Ihre Marke davor, für Phishing missbraucht zu werden. Setzen Sie beim Versand Ihrer E-Mails auf die Standards SPF, DKIM und DMARC. Mit Hilfe von DMARC, Sender Policy Framework (SPF) und Domain Keys Identified Mail (DKIM) haben Sie die Möglichkeit, Ihre E-Mails für einen Mailboxprovider klar erkennbar zu machen und zugleich festzulegen, wie er E-Mails handhaben soll, die angeblich von Ihnen stammen. Infolgedessen können Phishing E-Mails zuverlässig erkannt und gefiltert werden, bevor sie den Empfänger erreichen und möglichen Schaden bei Ihrem Kunden anrichten.

9. Der Inhalt zählt

Wenn Sie die Erwartungshaltung Ihres Kunden kennen und ihm genau die Inhalte liefern, die er lesen möchte, haben Sie schon einen großen Schritt Richtung Conversion getan. An welchem Punkt der Customer Journey befindet sich der Adressat meines Newsletters gerade, wie muss ich ihn ansprechen, welche Informationen sind relevant und interessant? Relevanz schafft Interesse, bindet Bestands- und generiert Neukunden.

Wenn Sie sich an die genannten Vorsätze halten, steht erfolgreichem E-Mail-Marketing (fast) nichts mehr im Wege.

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Quelle: Certified Senders Alliance

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