Marktforschung zu digitaler Kommunikation Die größten Herausforderungen für KKU und KMU

Autor / Redakteur: Cornelia Gutmann* / Lena Müller

Digitale Kommunikation ist mehr denn je ein Erfolgsfaktor für Unternehmen. Die durchgeführte Marktforschung zeigt auf, welche Herausforderungen Unternehmen sehen und wo Dienstleister ansetzen können, um Unternehmen zu unterstützen.

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Eine Studie hat sich mit den größten Herausforderungen in der digitalen Kommunikation für KMUs und KKUs beschäftigt. Die Ergebnisse finden Sie in diesem Beitrag.
Eine Studie hat sich mit den größten Herausforderungen in der digitalen Kommunikation für KMUs und KKUs beschäftigt. Die Ergebnisse finden Sie in diesem Beitrag.
(Bild: gemeinfrei / Pexels )

Initiiert wurde die Marktforschung von The Digital Architects. Gemeinsam mit appinio wurden 11 Fragen erarbeitet, um die Herausforderungen zu evaluieren und sie zukünftig dabei zu unterstützen, die Vorteile digitaler Kommunikation für sich zu nutzen. Denn wer digital mit seiner Zielgruppe kommuniziert, agiert effizient und schafft die Voraussetzungen dafür, nachhaltige Kundenbeziehungen aufzubauen.

Adressiert wurden 400 Geschäftsführer, Entscheider, Inhaber und Marketingverantwortliche in kleinen bis mittelständischen Unternehmen in ganz Deutschland. Die Befragten waren durchschnittlich 35 Jahre alt.

Die Basics: Wo stehen die Befragten?

Der Großteil der Befragten (28 Prozent) gab an, Inhaber eines Unternehmens zu sein. Weitere Rollen der Befragten waren Geschäftsführung, Marketing, Vertrieb oder Organisation und Assistenz. Circa 20 Prozent beschäftigen eine Person in den Bereichen Marketing/Vertrieb/Kommunikation. Innerhalb der Inhaber sind es circa 51 Prozent, die eine Person in den Bereichen beschäftigen. Von den Befragten haben fast drei Viertel gewisse bis jede Menge Erfahrung im Umgang mit Marketingfragen.

Die Bedeutung digitaler Kommunikation

Etwas mehr als die Hälfte gab an, bis zu 4 Stunden pro Woche in das Management der eigenen digitalen Marketingkanäle zu investieren. Das ist nicht sonderlich viel, bedenkt man die diversen Aufgaben, die damit einhergehen: Beispielsweise die Auswahl und Orchestrierung der Kanäle, regelmäßiges Erstellen von relevanten Inhalten sowie die Auswertung der Maßnahmen. Fast 17 Prozent der Befragten gaben an, gar keine Marketingkanäle zu managen.

Allerdings bemisst der Großteil der Befragten digitalen Kommunikationskanälen eine große Bedeutung zu: Circa 60 Prozent gaben an, dass digitale Kommunikationskanäle in ihrem Kommunikationsmix sehr wichtig sind bis hin zu es geht nicht ohne. Für 67,3 Prozent der Teilnehmer, die unter einer Stunde pro Woche in das Management der digitalen Marketingkanäle investieren, sind digitale Kommunikationskanäle wichtig, sehr wichtig oder es geht nicht ohne. Da liegt die Vermutung nahe: Digitale Kommunikation ist wichtig, aber es fehlen Ressourcen für eine nachhaltige Auseinandersetzung mit dem Thema.

Der Kommunikations-Mix

Fast 70 Prozent der Befragten haben eine eigene Website. Dicht dahinter folgen Social-Media-Kanäle: 66,5 Prozent nutzen diese für ihr Unternehmen; weitere 44 Prozent schalten zudem Social-Media-Anzeigen. Kanäle wie Newsletter (35 Prozent), Google Anzeigen (33 Prozent) und Blog (25 Prozent) sind hingegen nicht so oft im Kommunikations-Mix der befragten Unternehmen vertreten. Die bekanntesten Lösungen und Tools unter den Befragten sind Wordpress und Jimdoo.

Die Herausforderungen digitaler Kommunikation

Die größten Herausforderungen liegen für die Befragten in der Entscheidung, welche Kanäle und Maßnahmen die richtigen sind (32,5 Prozent) und darin, die Wirksamkeit der Maßnahmen zu überprüfen (32,2 Prozent). Weitere große Herausforderungen sind die Erstellung von passenden Inhalten (31,8 Prozent), fehlende Ressourcen wie Zeit, Manpower und Know-how (31,8 Prozent) sowie die Erstellung der passenden Strategie (31,3 Prozent). Für Befragte, die unter einer Stunde pro Woche in das Management der digitalen Marketingkanäle investieren, ist die Erstellung von passenden Inhalten die größte Herausforderung (31 Prozent).

Drei Viertel der Befragten würde Geld für individuell für sie geschriebene Inhalte ausgeben, die sie frei und exklusiv nutzen können. Für 64 Prozent der Befragten wäre es entsprechend eine Hilfe, wenn sie relevante Kommunikationskanäle über ein zentrales System steuern könnten und ihnen darüber passende Inhalte zur Verfügung stehen würden. Teilnehmer, die angaben, ohne digitale Kommunikation geht es nicht, würden im Durchschnitt 60 Euro pro Monat in ein zentrales Marketingsystem investieren.

Unterstütze dein Netzwerk, die Herausforderungen zu meistern

Es zeigt sich: Kleine bis mittelständische Unternehmen wissen um die Bedeutung und die Vorteile digitaler Kommunikation, stehen jedoch einigen Herausforderungen gegenüber: Von der Entwicklung der passenden Strategie, über die Auswahl und das Management der geeigneten Kanäle bis hin zur Erstellung von relevanten Inhalten und der Auswertung der Kanäle und Maßnahmen. Über allem steht die Frage nach den Ressourcen: Welche Investitionen fallen an? Wie viel Zeit muss aufgewendet werden? Wer übernimmt die Aufgaben? Woher kommt das nötige Know-how?

Für Unternehmen, die ihre Partner bei den vorab skizzierten Fragestellungen unterstützen wollen, hat das Team von COCO einen Leitfaden entwickelt, der aufzeigt, wie Netzwerke ressourcenschonend bei den Aufgaben digitaler Kommunikation unterstützt werden können. Hier können Sie unser Whitepaper kostenlos downloaden.

Über den Auftraggeber der Studie:

The Digital Architects - Architekten für Digital-Projekte und digitale Geschäftsmodelle und Entwickler des Marketing Systems COCO.

*Cornelia Gutmann ist studierte Marken- & Medienmanagerin und seit 2016 Teil von The Digital Architects. Hier ist sie für Projektmanagement und das Marketing der eigenen Marke COCO verantwortlich.

**Hier finden Sie die vollständigen Ergebnisse der Umfrage.

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